Die GD Bildung und Kultur schreibt einen Studienauftrag über die Mobilitätsentwicklungen in der Schulbildung, der beruflichen Aus- und Weiterbildung, der Erwachsenenbildung und dem Jugendaustausch aus.
Vom 03. bis zum 05.11.2010 findet in Örebro, Schweden, die 7. Jahreskonferenz von Eurochild, das sich als europäisches Netzwerk für das Wohlergehen und die Rechte von Kindern einsetzt, statt.
Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur ruft im Rahmen der Unteraktion 4.6 - „Partnerschaften“ des Programms „Jugend in Aktion“ zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Die Europäische Kommission stellte in einer Mitteilung ihre Pläne für die Zukunft der beruflichen Aus- und Weiterbildung vor.
Das Europäische Parlament in Brüssel hat einen Studienauftrag zum Thema "Verringerung der Zahl der Schulabbrecher in der EU" veröffentlicht.
Die GD Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit hat einen Studienauftrag über die Verfügbarkeit von Ausbildungsplätzen in den Mitgliedstaaten veröffentlicht.
Im Rahmen des Programms PROGRESS hat die Kommission eine Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen für sozialwissenschaftliche Experimente vorgelegt.
In der Woche vom 17. bis zum 20.05.2010 tagte das Europäische Parlament in Straßburg u.a. zu den Themen EU 2020 Strategie, Sozialschutz selbstständig Erwerbstätiger, Flüchtlingsfonds, Jugend und Organspende und kam zu folgenden Ergebnissen:
Am 10. und 11.05.2010 tagte in Brüssel der Ministerrat zu den Themen Jugend, Bildung, Kultur und Sport.
Die OECD hat einen Bericht herausgegeben zur Jugendarbeitslosigkeit während der Krise und zu der Frage, wie langfristig negative Konsequenzen für eine Generation verhindert werden können.
Die Europäische Kommission hat heute einen Aktionsplan angenommen, um u.a. durch die Festlegung gemeinsamer Normen für Vormundschaft und Rechtsbeistand unbegleitete Minderjährige, die in die EU gelangt sind, besser zu schützen.
Eurofound, die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, hat einen Studienauftrag zum Thema "Aktive Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen oder Gesundheitsproblemen" veröffentlicht.
Das aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms geförderte INCLUSO-Projekt, das die Möglichkeiten untersucht, mit Hilfe von „social software“ die soziale Eingliederung von benachteiligten Jugendlichen zu erleichtern, hält am 13. und 14.09.2010 in Leuven, Belgien, seine Abschlusskonferenz ab.
Der Ausschuss der Regionen (AdR) hat drei Stellungnahmen zum Jugend-Empowerment verabschiedet und sieht darin Europas sinnvollste Investition für mehr Wachstum und Beschäftigung.
Eurofound hat einen Bericht zur Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Problemen veröffentlicht.
Nominiert mit 15 anderen Städten hat Turin den Titel „Europäische Jugendhauptstadt 2010“ von Rotterdam übernommen.
Am 17. und 18.03.2010 findet in Hannover die Tagung zum Ausbau und Vertiefung der strukturellen Zusammenarbeit zwischen Jugendmigrationsdiensten und der internationalen Jugendarbeit statt. Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts JiVE und wird in Zusammenarbeit mit der IJAB-Fachstelle für Internationale Jugendarbeit durchgeführt.
Am 21.01.2010 findet in Brüssel eine Veranstaltung der EU-Kommission im Rahmen des Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung über soziale Eingliederung und Related Technologies statt.
Die Europäische Kommission hat die Antragsfristen für das Programm „Jugend in Aktion“ und seiner Unterprogramme sowie die jeweiligen Mittelzuweisungen für das Jahr 2010 veröffentlicht.
Das Europäische Parlament hat einen Mehrfachrahmenvertrag über externe Expertenleistungen in Verbindung mit der Kultur- und Bildungspolitik ausgeschrieben.
Eurostat hat den Bericht „Youth in Europe – A statistical portrait“, einen Bericht über den Lebensstil junger Menschen veröffentlicht.
Der EU-Rat hat am 26.11.2009 Schlussfolgerungen zur Bildung von Kindern mit Migrationshintergrund verabschiedet.
In der Sitzung des EU-Ministerrates am 27.11.2009 in Brüssel wurde ein neuer Rahmen der jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa für die Jahre 2010 bis 2018 vereinbart.
Die EU-Kommission hat zwei Berichte über die Fortschritte der Bildungsreformen und die europäische Zusammenarbeit vorgestellt.
In Brüssel fand heute die konstituierende Sitzung für eine neue Plattform der Zivilgesellschaft zur Förderung der Mehrsprachigkeit statt.
Die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur hat eine Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen für das Programm Lebenslanges Lernen für das Jahr 2010 veröffentlicht.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat den Jahresbericht zur Bildung 2009 veröffentlicht.
Eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Untersuchung über frühkindliche Bildungsangebote und Betreuungseinrichtungen ist nun als Bericht von NESSE (Network of Experts in Social Sciences of Education and Training) veröffentlicht worden.
Die Europäische Kommission hat dem Rat der Europäischen Union einen Vorschlag für eine Ratsentscheidung vorgelegt, demzufolge die Schweiz Teilnehmer am Programm Jugend in Aktion und am Aktionsprogramm für lebenslanges Lernen werden soll.
Am 16.09.2009 veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Unterstützung der Nationalen Agentur Bildung für Europa (NA-BIBB) im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn eine Fachtagung zum Thema „Mobilität zu Lernzwecken in der EU“.
Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation zu der Frage gestartet, wie man jungen Menschen in Europa mehr und bessere Möglichkeiten bieten kann, zum Lernen, Studieren oder für Freiwilligentätigkeiten ins Ausland zu gehen.
Die EU-Kommission hat eine neue Initiative vorgestellt, mit der sie junge Menschen für die aktive Teilnahme an der Entwicklung der EU-Gesundheitspolitik gewinnen will.
Am 09. und 10.07.2009 findet in Brüssel eine von der EU-Kommission in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Jugendforum und anderen Jugendorganisationen veranstaltete Konferenz über Jugend und Gesundheit statt.
Das Forschungsinstitut Berlinpolis veröffentlichte unter dem Titel „Wie sozial ist Europa?“ eine Studie zu einer vergleichenden Darstellung der sozialen Lage in den Mitgliedstaaten der EU.
Im Kampf gegen Drogen hat die EU-Kommission eine neue Informationskampagne ins Leben gerufen, die „Europäische Aktion Drogen (EAD)“.
Das statistische Bundesamt (Destatis) hat eine Studie „Im Blickpunkt: Jugend und Familie in Europa“ veröffentlicht, die zeigt, wie die jüngere Generation in der EU aufwächst, lebt und arbeitet.
Im Rahmen des Programms Jugend in Aktion ruft die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur zur Einreichung von Projektvorschlägen für die Aktion 4.4. - „Projekte zur Förderung der Kreativität und Innovation im Jugendbereich“ auf.
Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der EU-Kommission veranstaltet einen Gesundheitswettbewerb für Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren.
Der EU-Rat hat einen neuen strategischen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten bei der Reform ihrer Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung angenommen.
Das EU-Parlament hat die EU-Kommission aufgefordert, eine ambitionierte soziale Agenda zu entwerfen, die die Folgen der wirtschaftlichen Rezession abmildern soll.
Vom 06.05. bis 07.05.2009 veranstaltet die tschechische Ratspräsidentschaft in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Bildung und Kultur der Kommission in Prag eine Konferenz über Kreativität und Innovation im Programm für Lebenslanges Lernen.
Heute hat die Europäische Kommission – als Folgemaßnahme der erneuerten Sozialagenda vom Juli 2008 – die neue EU-Strategie für Jugendpolitik „Strategie für die Jugend – Investitionen und Empowerment“ verabschiedet.
Im Rahmen des Europäischen Instruments für Demokratie und Menschenrechte (EIDHR) ruft die Delegation der Europäischen Kommission der Türkei zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Der Ausschuss der Regionen vergibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Erstellung der Studie "Die Mobilität der jungen Freiwilligen in Europa".
Das EU-Parlament fordert in seinem Bericht über die Bildung und Erziehung von Kindern mit Migrationshintergrund, Lehrern und Schülern Werkzeuge zur Überbrückung kultureller Unterschiede an die Hand zu geben.
Eine Initiative der EU-Kommission zur Einführung neuer und strengerer Vorgaben für die Auszahlung der direkt von ihr verwalteten EU-Mittel wurde verabschiedet.
Im Rahmen des Programms Jugend in Aktion ruft die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur zur Einreichung von Projektvorschlägen für die Aktion 3.2. - „Jugend für die Welt“ auf.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das sektorale Unterprogramm „Comenius – Mobilität“ auf.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das sektorale Unterprogramm „Comenius – Mobilität“ auf.
Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung ruft zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen im Bereich Mobilität in der Erwachsenenbildung auf.
Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung ruft zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen im Bereich Mobilität in der Erwachsenenbildung auf.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des neuen spezifischen Programms "Kriminalprävention und Kriminalitätsbekämpfung" (als Teil des generellen Programms "Sicherheit und Schutz der Freiheitsrechte") zu maßnahmenbezogenen Finanzhilfen zur Kofinanzierung länderübergreifender und nationaler Projekte „Action grants“ auf.
Am 16.02.2009 tagte der Ministerrat für Bildung, Jugend und Kultur in Brüssel. Die wesentlichen Diskussionspunkte waren der Europäische Pakt für die Jugend (Jugendpakt) sowie Benchmarks im Bildungsbereich.
Im Rahmen des Programms Erasmus Mundus 2009-2013 ruft die Europäische Kommission unter der Aktion 1 „Gemeinsame Erasmus Mundus-Programme“ zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Im Rahmen des Programms TEMPUS IV ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen für „Gemeinsame Europäische Projekte (JP)“ und „Strukturmaßnahmen (SM)“ auf.
Im Rahmen des Programms „Jugend in Aktion“ plant die „Jugendinfo Niederösterreich“ im August 2009 eine Jugendbegegnung in Niederösterreich. Der Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Gesundheit und gesunder Lebensstil für Jugendliche.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des neuen spezifischen Programms "Kriminalprävention und Kriminalitätsbekämpfung" (als Teil des generellen Programms "Sicherheit und Schutz der Freiheitsrechte") zu maßnahmenbezogenen Finanzhilfen zur Kofinanzierung länderübergreifender und nationaler Projekte „Action grants“ auf.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des neuen spezifischen Programms "Kriminalprävention und Kriminalitätsbekämpfung" (als Teil des Generellen Programms "Sicherheit und Schutz der Freiheitsrechte") zu Betriebskostenzuschüsse für NRO „operating grants“ auf.
Im Rahmen des Kooperationsprogramms EU-Kanada in den Bereichen Hochschulbildung, Berufsbildung und Jugend ruft die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur zur Einreichung von Projektvorschlägen für transatlantische Austauschpartnerschaften auf.
Vom 04.05.-06.05.2009 organisiert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge eine Fachveranstaltung in Berlin mit dem Titel „Soziale und berufliche Integration benachteiligter Jugendlicher – Nationale Ansätze im europäischen Vergleich“.
Im Rahmen des Programms Jugend in Aktion ruft die Exekutivagentur Bildung, Audioviduelles und Kultur zur Einrichtung von Projektvorschlägen auf.
Seit dem 01.01.2009 steht der neue Programmleitfaden für das Programm „Jugend in Aktion“ zur Verfügung.
Die Europäische Kommission hat am 16.12.2008 ein strategisches Konzept für die Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten bei der Reform der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung vorgestellt.
Das Sächsische Staatsministerium für Kultus ruft zur Beteiligung am Ideenwettbewerb "Heraus-Forderung! Ganzheitliches Lernen im Projekt" auf. Die Projekte werden durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Freistaat Sachsen finanziert.
Die Landwirtschaftminister in der Europäischen Union haben sich darauf geeinigt, zusätzliche Mittel für gesunde Ernährung an Schulen bereitzustellen.
Am 02.12.2008 findet unter dem Titel „Jugendhilfe und ESF – erste Erfahrungen und Einschätzungen“ eine Fachtagung in Berlin statt.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ruft zur Einreichung von Projektvorschlägen für das neue transnationale Programm "IdA - Integration durch Austausch" auf.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das Unterprogramm Comenius „Multilaterale Projekte“ auf.
Die Europäische Kommission hat eine neue Aktion unter dem Programm für Lebenslanges Lernen gestartet: Comenius Regio Partnerschaften.
Im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das Unterprogramm „Leonardo Da Vinci - Netzwerke“ auf.
Das Europäische Parlament hat am 10.03.2008 in einer Entschließung auf das Potenzial der Freiwilligentätigkeit hingewiesen und mehr Anerkennung und Unterstützung durch staatliche Stellen, Kommunen und die Privatwirtschaft gefordert.
Am 17.10.2008 hat die Europäische Kommission das neue Internet-Portal „Study in Europe“ eröffnet, das Studierenden aus allen Teilen der Welt die Attraktivität des europäischen Hochschulwesens vor Augen führen soll.
Die Gemeinde Cieza im Norden der spanischen Region Murcia sucht Partner für die Umsetzung von zwei Projekten im Programm Jugend Aktion.
Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung führt eine Veranstaltung zum aktuellen Aufruf 2009 im Programm für lebenslanges Lernen durch.
Im Rahmen des Programms Jugend in Aktion ruft die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen schreibt einen Auftrag für fünf analytische Berichte zur Beobachtung der Lebensqualität in Europa aus.
Die Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit der Europäischen Kommission ruft unter dem spezifischen Programm „zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen sowie zum Schutz von Opfern und gefährdeten Gruppen“ (Daphne III) zur Einreichung von Projektvorschlägen auf.
Die Europäische Kommission hat ein Konsultationsverfahren über die zukünftige Jugendpolitik der EU eingeleitet.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bereitet gegenwärtig den ersten Aufruf für das transnationale Programm „Integration durch Austausch – IdA“ vor.
Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte schreibt einen Studie aus zum Thema "Von der Familie getrennt lebende asylsuchende Kinder in den EU-Mitgliedstaaten".
Zum ersten Mal findet in diesem Jahr der Wettbewerb „Handinnov Europe 2008“ europaweit statt. Der Wettbewerb ist eine offizielle Veranstaltung der französischen Ratspräsidentschaft und wird außerdem vom Netzwerk „European Disability Forum“, der EU-Kommission sowie etlichen weiteren Partnern unterstützt.
Am 31.07.2008 hat der EU-Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit, Jaques Barrot den Startschuss für den Jugendwettbewerb „Kinder haben Recht auf Schutz“ gestartet.
Die EU-Kommission hat am 03.07.2008 als Bestandteil der erneuerten Sozialagenda eine Initiative vorgeschlagen, die die Freiwilligentätigkeit junger Menschen in Europa stärken soll (siehe EUFIS-Meldung vom 03.07.2008). Ziel ist es, mehr Gelegenheit für grenzüberschreitendes freiwilliges Engagement zu eröffnen.
Die Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit hat einen Auftrag zur Aktualisierung und Inhaltsentwicklung für das Webportal der Europäischen Allianz für Familien ausgeschrieben.
Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz hat die Organisation von Informationskampagnen auf dem Gebiet der Bekämpfung des Tabakkonsums in allen EU-Mitgliedstaaten ausgeschrieben.
Die Europäische Kommission hat am 2.07.2008 ein umfassendes Initiativenpaket für eine erneuerte Sozialagenda vorgeschlagen. Die Agenda steht für ein erneuertes Engagement für ein soziales Europa und basiert auf einem integrierten Ansatz, der verschiedene Politikfelder zusammenführt.
Cedefop hat einen Studienauftrag zur Beratung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf ausgeschrieben.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Preises "Jugend für Entwicklung" die Organisation einer Reise nach Afrika ausgeschrieben.
Die Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit hat im Rahmen des PROGRESS-Programms eine Studie über Kinderarmut ausgeschrieben.
Im Rahmen des Programms "Jugend in Aktion" schreibt die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) eine Studie aus über den Zugang Jugendlicher zur Kultur.
Am 6. Mai findet zum zweiten Mal das Projekt "Europa macht Schule" im Rahmen der Europawoche 2008 (2.-11. Mai) in Deutschland statt.
Im Rahmen des Programms Jugend in Aktion ruft die EACEA zur Einreichung von Vorschlägen für Informationsmaßnahmen für junge Menschen und für die in der Jugendarbeit und in Jugendorganisationen Tätigen auf.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) plant die erste Ausschreibungsrunde für das Programm „XENOS - Integration und Vielfalt“ am 25. April 2008.
Vom 2.06.-08.06.2008 findet in Velenje (Slowenien) ein Seminar für Fachkräfte der Jugendarbeit zu den Schwerpunkten von "Jugend in Aktion" im Kontext der Kooperation zwischen den Nachbarregionen Osteuropa-Kaukasus, Euromed und den Programmländern statt.
Die Generaldirektion „Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit“ der Europäischen Kommission hat einen Bericht über Kinderarmut und Wohlergehen von Kindern in der Europäischen Union veröffentlicht.
Unter dem Titel „familie@unternehmen.NRW“ hat das Landesministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen einen Wettbewerb zur Entwicklung und Umsetzung einer familienorientierten Personalpolitik gestartet.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt im Rahmen einer neuen Förderrichtlinie betriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des Programms Grundrechte und Unionsbürgerschaft zur Einreichung von Vorschlägen für spezifische grenzüberschreitende Projekte auf.
Die Exekutivagentur „Bildung, Audiovisuelles und Kultur“ ruft im Rahmen der Verwaltung der Gemeinschaftsprogramme in den Bereichen Bildung, Audiovisuelles, Kultur, Jugend und Unionsbürgerschaft zur Interessenbekundung für die Bildung einer Liste von Sachverständigen zur Unterstützung der Exekutivagentur auf.
Am 13. und 14.03.2008 fand in Brüssel die Frühjahrstagung des Europäischen Rates statt.
Organisiert von Inclusion Europe und der Lebenshilfe Österreich findet zwischen dem 10.04. und 12.04.2008 die jährliche Konferenz ‚Europe in Action’ im Kardinal König Haus in Wien statt.
Nach einem halben Jahr Entwicklungsarbeit geht die Datenbank rund ums Thema Auslandsaufenthalte und internationale Begegnungen für junge Leute von "eurodesk Deutschland" auf der Internetplattform www.rausvonzuhaus.de komplett überarbeitet online. Jugendliche können in der Datenbank weltweit nach verschiedenen Programmen und Anbietern recherchieren. Verbesserte Suchfunktionen und erweiterte Informationen erleichtern die Suche nach dem richtigen Programm und der richtigen Organisation.
Am 3. und 4.03.2008 veranstaltete die Europäische Kommission eine Konferenz in Brüssel, bei der es um die „Beteiligung junger Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten“ ging.
Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur der Europäischen Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programms „Jugend in Aktion“ auf. Die Aufforderung mit dem Titel „Jugend für die Welt: Zusammenarbeit mit anderen Ländern als den Nachbarländern der Europäischen Union“ soll Projekte unterstützen, mit denen die Zusammenarbeit im Jugendbereich gefördert wird. Anträge sind bis spätestens 15.04.2008 einzureichen.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des Programms „In die Menschen investieren" zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen zum Schutz von durch bewaffnete Konflikte betroffene Kinder und zum Kampf gegen Kinderhandel sowie zur Rehabilitation der Opfer auf.
Am 9.02.2008 findet in Hannover die Jugendbildungsmesse (JUBI) statt. Kernthemen der Messe sind Schüleraustausch, Highschool, Sprachreisen, Praktika, Au-Pair, Work & Travel und Auslandsstudium.
Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des Programms Atlantis zur Einreichung von Vorschlägen für transatlantische Beziehungen und akademische Netzwerke für Bildung und integrierte Studiengänge auf.
Diverse neue Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte in Entwicklungsländern
INTERREG IV A, Förderung europäischer territorialer, hier: grenznaher, Zusammenarbeit, Strukturfonds-Ziel 3 (2007-2013), zwischen Grenzregionen in Deutschland (Sachsen) und Tschechien
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen von Ziel 2 in Schleswig-Holstein
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen von Ziel 2 in Schleswig-Holstein
Neue Aktion im Bereich Arbeitsmarkt- und Strukturförderung
Mit dem 21. Juni 2010 ist eine neue Aktion im Bereich A4 (Arbeitsmarkt- und Strukturförderung) (Vorgründungsberatung für Existenzgründerinnen und -gründer aus Beschäftigung) gestartet. Hier können schleswig-holsteinische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die an einer Existenzgründung interessiert sind, können über die Vorgründungsberatung Unterstützung durch externe Beratung in Anspruch nehmen, um sich auf eine selbstständige Tätigkeit vorzubereiten.
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen von Ziel 2 in Niedersachsen
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen von Ziel 2 in Niedersachsen
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen von Ziel 2 in Hamburg
Aktuell
Für den 2. Projektaufruf "Integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung" ist in einem ersten Schritt das Formular „Kurzbeschreibung einer EFRE-Projektidee“ bis zum 31. August 2010 einzureichen.
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen von Ziel 2 in Hamburg
Aktuell
Das fünfte Wettbewerbsverfahren des Europäischen Sozialfonds ESF in der Förderperiode 2007 – 2013 startete am 19. Juli 2010 und endet am 13. August 2010.
"Gerechtes Aufwachsen ermöglichen" lautet das Motto des 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages, der vom 13.-20.06.2008 im Congress Center in Essen stattfinden wird. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ).
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen von Ziel 2 in Bremen
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen von Ziel 2 in Bremen und Bremerhaven
Am 20.11.2007, dem Weltkindertag, wurde die vor 18 Jahren von der UN-Vollversammlung verabschiedete Kinderrechtskonvention volljährig. Fast alle Staaten der Welt haben sie ratifiziert. Kinderrechte werden jedoch tagtäglich missachtet.
Die deutschen Sieger des europäischen Jugendwettbewerbs "Gemeinsam gegen Diskriminierung" sind am 20.11.2007 in Berlin ausgezeichnet worden. Aufgabe der Jungendlichen war es, ein Poster zu gestalten, auf dem sie dem Gedanken der Nichtdiskriminierung in der Europäischen Union Ausdruck verleihen. Zur Preisverleihung der besten deutschen Beiträge hatten EU-Kommission und Bundesjustizministerium gemeinsam eingeladen.
Die Europäische Kommission hat am 20.11.2007 ein Bündel von Initiativen zur Modernisierung des Europäischen Binnenmarktes vorgestellt. Die wichtigsten Initiativen des von der Kommission angenommenen Binnenmarktpakets betreffen Folgendes: Hilfe für die Verbraucher bei der Ausübung ihrer vertraglichen Rechte und der grenzübergreifenden Geltendmachung von Rechtsbehelfen, bessere Information von Verbrauchern und Kleinunternehmen, Vorschlag einer spezifischen Regelung für Kleinunternehmen, Einführung eines „Forscherpasses“, Anwendung der EU-Vorschriften auf Dienstleistungen, auch soziale Dienstleistungen, von allgemeinem Interesse und Förderung der Qualität sozialer Dienstleistungen in der gesamten EU.
Förderung europäischer territorialer Zusammenarbeit zwischen Grenzregionen in Deutschland und Dänemark in der Fehmarnbelt-Region (Strukturfonds-Ziel 3)
INTERREG IV A, Förderung europäischer territorialer, hier: grenznaher, Zusammenarbeit, Strukturfonds-Ziel 3 (2007-2013) zwischen Grenzregionen in der Schweiz, Frankreich und Deutschland (Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz)
INTERREG IV A, Förderung europäischer territorialer, hier: grenznaher, Zusammenarbeit, Strukturfonds-Ziel 3 (2007-2013) zwischen Grenzregionen in Deutschland, Belgien und Luxemburg (grenzüberschreitende Zusammenarbeit „Großregion“)
INTERREG IV A, Förderung europäischer territorialer, hier: grenznaher, Zusammenarbeit, Strukturfonds-Ziel 3 (2007-2013) zwischen Grenzregionen in Deutschland (Nordrhein-Westfalen), Niederlande und Belgien
Förderung territorialer Zusammenarbeit zwischen Grenzregionen, einschließlich externer und maritimer Grenzen
INTERREG IV A, Förderung europäischer territorialer, hier: grenznaher, Zusammenarbeit, Strukturfonds-Ziel 3 (2007-2013), zwischen Grenzregionen in Deutschland und den Niederlande
INTERREG IV A, Förderung europäischer territorialer, hier: grenznaher, Zusammenarbeit, Strukturfonds-Ziel 3 (2007-2013), zwischen Grenzregionen in Deutschland, Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg - Zachodniopomorskie [Województwo Zachodniopomorskie]
Die Europäische Kommission hat am 30.10.2007 eine Entscheidung angenommen, nach der zwei neue EU-Hotlines zur Bereitstellung emotioneller Hilfe für Kinder sowie Eltern von verschwundenen oder sexuell missbrauchten Kindern geschaffen werden sollen.
Förderung europäischer territorialer, hier: grenznaher, Zusammenarbeit, Strukturfonds-Ziel 3 (2007-2013), zwischen den Grenzregionen Syddanmark, Schleswig und K.E.R.N. (Kiel, Eckernförde, Rendsburg, Neumünster)
AKTUELLES:
Mit Stand vom 18. März 2010 wurden damit im INTERREG IV-Programm Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N 18 Projekte bewilligt. Auf die Priorität 1 entfallen 15 Projekte, auf Priorität 2 sieben und auf Priorität 3 sechs. Die Zielgrößen der einzelnen Prioritäten und Handlungsfelder können unter „Förderungswürdige Maßnahmen“ eingesehen werden. Die nächste Abgabefrist für Projektanträge ist der 31. August 2010.
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) veranstaltet vom 29.01.2008 bis zum 31.01.2008 ein Fachforum Europa unter dem Motto „Impulse für die europapolitische Bildung mit Jugendlichen“.
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sucht YEPs - Young European Professionals: Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren können sich bei der bpb um ein Training bewerben, um für Europa fit gemacht zu werden.
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen von Ziel 2 in Nordrhein-Westfalen
Förderung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB): Investitionen des Europäischen Sozialfonds (EFS) im Rahmen von Ziel 2 in Nordrhein-Westfalen
Der Strategiebericht, der die Jahre 2007-2009 der Strukturfondsförderung in Deutschland evaluiert, liegt vor. Er beschreibt die sozioökonomische Lage und Entwicklungstendenzen, erzielte Erfolge und Schwächen der Förderung sowie Beispiele für Best Practice. Eine Zusammenfassung der Ergebisse des Berichts sind im Kapitel "Einschätzung und Bewerbungssituation" zu finden. Der Europäische Sozialfonds (ESF) unterstützt Maßnahmen mit dem Ziel, Arbeitslosigkeit zu verhindern, den Zugang zur Beschäftigung und die Beteiligung am Erwerbsleben zu verbessern, Qualifikationen und Fähigkeiten der Menschen zu fördern und Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt zu bekämpfen. Unter dem Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" sind die alten Bundesländer (mit Ausnahme des Regierungsbezirks Lüneburg in Niedersachsen) und Berlin förderfähig.
Das neue Bulletin des Deutschen Jugendinstituts e.V. widmet sich ausführlich dem Thema Jugend in Europa.
Das Ministerium für nationale Entwicklung in Belize ruft im Rahmen eines Mikrokreditprogramms des 9. Europäischen Entwicklungsfonds zur Einreichung von Vorschlägen für die Promotion und Bereitstellung von Mikrokrediten für arme Familien in Belize auf.
Das Ministerium für nationale Entwicklung in Belize ruft im Rahmen der Förderung aus dem 9. Europäischen Entwicklungsfonds zur Einreichung von Vorschlägen für die Unterstützung von beschäftigungsfördernden Frauen- und Jugendprojekten in Belize auf.
2007 ist das ‚Europäische Jahr der Chancengleichheit für alle’. Aber welche Chancen eröffnet Europa, insbesondere für Jugendliche? Der Jugendwettbewerb „Chance Europa 2020" will dieser Frage nachgehen und veranstaltet dazu einen Online-Kreativ-Wettbewerb.
Im Rahmen der Aktion 4.1 des Programms „Jugend in Aktion“ ruft die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur zur Einreichung von Vorschlägen zur Förderung von auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen Einrichtungen auf.
Eurostat, der Dienst der Europäischen Kommission, hat einen Auftrag für Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturstatistiken ausgeschrieben. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 22.10.2007.
In ihrer am 05.09.2007 angenommenen Mitteilung „Förderung der umfassenden Beteiligung junger Menschen an Bildung, Beschäftigung und Gesellschaft“ KOM (2007) 498 unterstreicht die Europäische Kommission die Notwendigkeit, auf EU-Ebene und in den Mitgliedstaaten mehr und früher in die Erziehung und die Gesundheit der jungen Menschen zu investieren, nicht nur finanziell, sondern auch politisch und gesellschaftlich, durch die Familien, durch NGOs, Lehrkräfte und Arbeitgeber. Nach Auffassung der Kommission müssen junge Menschen stärker in das staatsbürgerliche Leben und in die Gesellschaft als Ganzes einbezogen werden. Es sei wichtig, eine übergreifende Jugendstrategie zu schaffen, die auf der Zusammenarbeit zwischen Politik und Interessengruppen auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene basiert.
Am 09./10.11.2007 führen die Nationalen Agenturen für das Programm für Lebenslanges Lernen - die NA beim BIBB, der Pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (PAD) sowie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) - gemeinsam mit dem Thüringischen Kultusministerium, dem BMBF und der Friedrich-Schiller-Universität Jena die nationale Auftaktveranstaltung zum neuen Aufruf 2008-2010 des Programms für lebenslanges Lernen durch.
Vom 21. bis 23. November 2007 findet auf Malta die vierte Eurochild Jahreskonferenz unter dem Motto „Verhinderung der sozialen Ausgrenzung von Kindern und jungen Menschen in Europa: Partizipation und frühe Intervention“ statt.
Mit Schuljahresbeginn 2007/2008 startet der alljährlich europaweit stattfindende Europäische Wettbewerb „Europa in der Schule“ unter dem Motto "Dialog der Kulturen" und greift damit den Themenschwerpunkt der Europäischen Union für das Jahr 2008 auf.
Am 23. Juli 2007 veröffentlichte die Europäische Kommission eine externe Bewertung des laufenden Programms Erasmus Mundus.
Vom 24. bis 26. September 2007 findet in Köln das 7. Forum zu Perspektiven Europäischer Jugendpolitik unter dem Titel „Lernchancen“ statt.
Das Bureau of European Policy Advisors (BEPA) hat am 24. April eine Studie zur Situation von Jugendlichen in Europa veröffentlicht.
Die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des „Europäischen Jahrs des interkulturellen Dialogs 2008“ auf. Die Anträge sind der Kommission bis spätestens zum 31.07.2007 zu übermitteln.
Während in Berlin die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedstaaten am 24. und 25. März zusammen gekommen waren, um den Geburtstag der EU zu feiern, trafen sich zur gleichen Zeit über 200 junge Menschen aus allen 27 EU-Ländern in Rom (siehe EUFIS-Meldungen vom 16.03. und vom 28.02.2007).
Im Rahmen des Programms TEP (Transatlantic Exchange Partnerships) ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für gemeinsame Studien- und/oder Berufsbildungsgänge in der EU und Kanada auf. Die Vorschläge sind der Kommission bis spätestens 31. Mai 2007 zu übermitteln.
STRAFJUSTIZ (2007-2013)
Im Rahmen des Programms Strafjustiz wurden zwei Ausschreibungen veröffentlicht, zum einen für "Action grants" im Bereich E-Justiz mit Frist am 04.08.2010 sowie zum anderen für "Action grants" mit Frist am 15.09.2010. Prioritäre Themen der "Action grants" sind u.a. die Europäische Aus- und Fortbildung von Richtern und Staatsanwälten sowie die Unterstützung bzw. die Verbesserung der Implementierung von EU-Instrumenten (Verbesserung der Kenntnisse über die Systeme der anderen Staaten und Austausch bewährter Praktiken, Unterstützung von Verbrechensopfern, Europäische E-Justiz etc.):
Am 24. und 25. März 2007 werden über 200 junge Menschen aus den 27 Mitgliedstaaten in der italienischen Hauptstadt zum ersten EU-Jugendgipfel zusammentreffen, um den Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags von Rom im Jahr 1957 feierlich zu begehen (siehe EUFIS-Meldung vom 14.02.2007).
KRIMINALPRÄVENTION UND KRIMINALITÄTSBEKÄMPFUNG (2007-2013)
Zur Zeit gibt es noch zwei offene Fristen im Rahmen der beschränkten Aufforderung für Rahmenpartnerschaften: 30.07. und 29.10.2010.
Der Anteil europäischer Schulen, die an dem von der Europäischen Kommission aufgelegten Programm für Schulpartnerschaften „eTwinning“ teilnehmen, hat sich im Jahr 2006 mehr als verdoppelt (von 4 % auf über 8 %).
Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft lädt das Deutsche Nationalkomitee (DNK) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Region der Weltfamilienorganisation (WFO) zu der Fachtagung "Treffpunkt Europa - Familien und Generationen auf neuen Wegen" am 19. und 20. März 2007 ein.
Aktion 4.3: Förderung von Training und Vernetzung von Jugendorganisationen und im Jugendbereich Aktiven
AKTUELLES:
Zurzeit läuft ein zentraler Aufruf der Europäischen Kommission für die Aktion 4.3c
Aktion 4.4: Projekte für Innovation und Qualität Aktion 4.5: Jugendinformation Aktion 4.6: Unterstützung für Partnerschaften Aktion 4.7: Unterstützung für die Programmstrukturen Aktion 4.8: Unterstützung des Programms
JUGEND IN AKTION 5.1, Unterstützung der Europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich, Jugendtreffen und Treffen von Jugendpolitikern/innen
JUGEND IN AKTION 5.2, Unterstützung der Europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich, Unterstützung von Aktivitäten für ein besseres Verständnis und Wissen über den Jugendbereich
JUGEND IN AKTION 5.3, Unterstützung der Europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich, Kooperationen mit internationalen Organisationen
4.1 – Unterstützung von auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen Einrichtungen 4.2 – Unterstützung des Europäischen Jugendforums
Förderung von Programmaktivitäten mit so genannten „Partnerländern“ (Jugendbegegnungen, die Fortbildung von Fachkräften der Jugendarbeit, Austausch von Erfahrungen, Kenntnissen und Best Practice).
Förderung des Europäischen Freiwilligendienstes
Förderung von Jugendinitiativen
Die Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit hat die Organisation des Jugendwettbewerbs 2007 („Die Europäische Union und die Bekämpfung von Diskriminierung“) ausgeschrieben. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 19.03.2007.
Kommunikationskampagne zum ‚Aktionsprogramm Jugendbeteiligung’ für Kinder und Jugendliche sowie Verbände, Vereine, Schulen und Multiplikatoren/innen aus der außerschulischen Jugendarbeit.
Im Rahmen des „Europäischen Jahres der Chancengleichheit für alle“ wird der diesjährige „54. Europäische Wettbewerb“ ebenfalls unter dem Motto „Chancengleichheit für alle“ durchgeführt (siehe EUFIS-Meldung vom 29.01.2007).
Die EU-Kommission hat die Online-Versionen der Leitfäden für AntragstellerInnen zu den Programmen „Lebenslanges Lernen“, „PROGRESS“ und „Jugend in Aktion“ veröffentlicht. Der Leitfaden „Jugend in Aktion“ beinhaltet bereits die verschiedenen Antragsfristen.
Im Kontext der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und des G8-Gipfel in Deutschland initiiert der Deutschen Bundesjugendring (DBJR) Projekte, die sich mit dem Thema Europa beschäftigen.
Vom 16.02.2007 bis 21.02.2007 findet in De Glind, NL – Niederlande ein Seminar mit dem Titel „Dealing with Diversity“ statt. Veranstalter ist die Niederländische Agentur des Programms Jugend/ Jugend in Aktion.
Die EU-Kommission hat die Feiern zum 20. Jahrestag ihres Vorzeigebildungsprogramms Erasmus eröffnet. EU-Kommissionspräsident Barroso und EU-Bildungskommissar Figel lobten Erasmus als Motor für die Modernisierung des Hochschulwesens in Europa.
Am 13. November 2006 beriet der Jugendministerrat zum wiederholten Mal über die Einbeziehung und Information der Jugendlichen und die Förderung ihres "Bürgersinns". Ein "strukturierter Dialog" soll ein wichtiges Instrument der Offenen Methode der Koordinierung im Jugendbereich sein.
Am 20. November 2006 begann die Bewerbungsfrist zum Deutschen Präventionspreis 2007. Er steht unter dem Motto "Prävention stärken – lokal und regional".
Am 26. und 27. November 2006 feiert der Europäische Freiwilligendienst (EFD) sein 10-jähriges Bestehen. Der Europäische Freiwilligendienst ist das Flaggschiff des EU-Aktionsprogramms JUGEND: er bietet jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit, sich unentgeltlich in einem gemeinnützigen oder karitativen Projekt zu engagieren und dabei ein anderes Land und eine andere Kultur intensiv kennen zu lernen
Die GD Kommunikation schreibt im Rahmen des 'Europäischen Frühlings 2007' Aktionen aus, die darauf ausgerichtet sind, die Vermittlung von Wissen und Diskussionen für 5-19 Jahre alte Schüler zu fördern. Schlusstermin ist der 13.12.2006.
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments begrüßt, für das neue EU-weite Programm JUGEND in AKTION insgesamt 885 Millionen Euro zu bewilligen. Davon werden mindestens 65 Millionen Euro für Jugendarbeit nach Deutschland fließen.
Die Gruppe „Jugendfragen“, die die Treffen der Jugendminister auf EU-Ebene vorbereitet, hat eine Überarbeitung der im Jahr 2003 beschlossenen „gemeinsamen Zielsetzungen für die Partizipation und Information von Jugendlichen“ diskutiert.
Vom 28. bis 30. November 2006 findet in Bonn eine Fachtagung mit dem Titel „Europa vermitteln: Neue Wege zur jugendgerechten Vermittlung europäischer Themen in der schulischen & außerschulischen Bildungsarbeit“ statt.
Am 21.09.2006 wurde die 15. Shell Jugendstudie mit dem Titel „Jugend 2006“ veröffentlicht. Im Auftrag der Deutschen Shell befragten Experten Anfang des Jahres 2006 mehr als 2.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihren Glaubens- und Wertvorstellungen und ihrer Einstellung zur Politik.
Vom 12 bis 15. Oktober 2006 veranstaltet SALTO-Youth in Antwerpen ein Forum zur Einbeziehung von Jugendlichen. SALTO-YOUTH ist das zentrale europäische Netzwerk der international ausgerichteten Jugendarbeit.
Förderung von partizipativen „Demokratieprojekten“ für Jugendliche
Vom 14. bis zum 16. November 2006 findet in Berlin eine europäische Konferenz zum Thema "Politik und Praxis sozialer Integration von Kindern und Jugendlichen" statt. Veranstalter der Konferenz ist die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ).
Sieben Jugendverbände von Hilfsorganisationen haben eine gemeinsame Homepage und Kommunikationsplattform für Jugendliche geschaffen. Unter der Adresse www.was-geht-ab.com soll der gemeinsame Auftritt der Johanniter-Jugend, Malteser-Jugend, THW-Jugend, DLRG-Jugend, Arbeiter-Samariter-Jugend Deutschland, Jugendfeuerwehr und des Jugendrotkreuzes öffentliche Aufmerksamkeit für ehrenamtliches Engagement erzeugen und Jugendlichen Lust auf freiwilliges Engagement machen.
Zum Auftakt der finnischen EU Präsidentschaft fand Anfang Juli 2006 in Hyvinkää (Finnland) ein Treffen zur aktiven Bürgerschaft Jugendlicher statt. Das Treffen, zu welchem europäische Jugendforscher, Jugendliche und politisch Verantwortliche zusammenkamen, sollte den in letzter Zeit häufig geforderten *strukturierten Dialog* fördern.
Nach 2006 als Europäischem Jahr der Arbeitnehmer und 2007 als Jahr der Chancengleichheit soll laut Vorschlag der Kommission 2008 das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs werden. Für das mit einem Gesamtbudget von 10 Mio. ausgestattete Europäische Jahr 2008 sind zahlreiche Projekte vorgesehen, die im Rahmen von Gemeinschaftsprogrammen und *maßnahmen umgesetzt werden sollen.
Kinderarbeit und Jugendarbeitsschutz in der Europäischen Union sind Themen einer Studie, die von der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit ausgeschrieben wurde. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 06.10.2006.
Am 20.07.2006 hat die Europäische Kommission eine Mitteilung zur Beteiligung und Information von Jugendlichen angenommen. Darin unterstreicht sie die Notwendigkeit, junge Menschen besser zu informieren und stärker in das demokratische Leben einzubeziehen, um eine aktive Bürgerbeteiligung der jungen Menschen zu fördern.
Vom 02.11.2006 bis 03.11.2006 veranstaltet *Jugend für Europa* in Stuttgart ein Seminar zum Thema *Europäischer Freiwilligendienst (EFD)*. Im Rahmen des Seminars sollen Maßnahmen entwickelt werden um vermehrt Jugendliche ohne Abitur in das EFD zu integrieren. Als Experten sind BerufsschullehrerInnen, VertreterInnen der Agentur für Arbeit, Arbeitgeber, aber auch Europeers eingeladen.
Die Ausbildung von Sportlern ist Thema einer Studie, die das Sekretariat des Referats Sport der Europäischen Kommission mit Schlusstermin 29.09.2006 ausgeschrieben hat.
Vom 5. bis 6. Dezember 2006 findet in Berlin das 5. Forum zu Perspektiven Europäischer Jugendpolitik statt. Thematisiert wird der Europäische Pakt für die Jugend.
Finnland möchte während seiner Ratspräsidentschaft bis zum Ende des Jahres folgende Schwerpunkte setzen:
Vom 11.9. bis 14.9. 2006 veranstaltet das europäische Netzwerk *Jugend für Europa* ein europäisches ExpertInnentreffen um die bisherigen Aktivitäten der verschiedenen Nationalagenturen und Antragstellenden im Bereich der Gender issues auszuwerten und um Empfehlungen für eine weitere Vorgehensweise für das Programm Jugend in Aktion auszusprechen.
Am 22.06.2006 begrüßten die Fraktionen des Europäischen Parlaments in der Debatte mit dem österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel die Errungenschaften unter österreichischer Ratspräsidentschaft.
Am 13.06.2006 wurde die Studie *Realität und Reichweite von Jugendverbandsarbeit* in Berlin vorgestellt. Es ist das bundesweite erste Forschungsprojekt dieser Art, durchgeführt von der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Evangelischen Jugend (aej) und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Am 30.05.2006 stellte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin die *Nachweise International* vor. Dabei handelt es sich um Zertifikate, die Leistungen Jugendlicher im Ausland sichtbar machen sollen.
Auf Anregung der europäischen Jugendorganisationen, repräsentiert durch das europäische Jugendforum, plant der Europarat für 2006/2007 eine Kampagne mit dem Motto *all different all equal*. Hierbei handelt es sich um eine Europäische Jugendkampagne für Verschiedenheit, Menschenrechte und Partizipation.
Vom 24. bis 25. Oktober 2006 findet in Brüssel die zweite Internationale Konferenz zum Thema *Jugendrecht in Europa: Ein Rahmen zur Integration* statt. Organisator der Konferenz ist das International Juvenile Justice Observatory - OIJJ (Internationale Beobachtungsstelle für Jugendrecht).
Das Europäische Parlament plant die Vergabe eines Mehrfachrahmenvertrags über externe Expertenleistungen im Bereich Kultur und Bildung. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 01.09.2006.
Am 18. und 19. Mai 2006 tagte der Ministerrat für Bildung, Jugend und Kultur in Brüssel.
Auf Anregung der europäischen Jugendorganisationen, repräsentiert durch das europäische Jugendforum, plant der Europarat für 2006/2007 eine Kampagne mit dem Motto *all different all equal*. Hierbei handelt es sich um eine Europäische Jugendkampagne für Verschiedenheit, Menschenrechte und Partizipation.
Die Europäische Kommission hat einen Aufruf zur Interessenbekundung im Bereich Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit veröffentlicht. Die Liste bleibt drei Jahre lang offen: 24.04.2009. Die Bewerber können sich drei 3 Monate vor Ablauf der Gültigkeit der Liste in diese aufgenommen werden.
Vom 13. bis 16. Juli findet in Essen das diesjährige JugendMedienEvent unter dem Motto *Wir sind Europa* statt.
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeichnete am 07.04.2006 in Berlin sieben Bundessieger des Wettbewerbs startsocial aus. Der von namhaften Wirtschaftsunternehmen getragene Businessplan-Wettbewerb fördert Projekte und Ideen im Bereich des Bürgerschaftlichen Engagements.
Mit einem europaweiten Wettbewerb will der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Franco Frattini, Kinder stärker auf ihre Rechte aufmerksam machen. Ebenso sollen Kinder dazu ermuntert werden, ihre Ansprüche einzufordern.
Ein neues Jugendhilfeportal ging in Februar offiziell online. Es wird gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugendbehörden gefördert. Den zahlreichen in der Kinder- und Jugendhilfe beschäftigten Fachkräften bietet es eine Plattform zur Diskussion und zum fachlichen Austausch, zur Kooperation und zur Information.
Der Rat der EU hat sich im Februar auf den jugendpolitischen Beitrag für die Frühjahrstagung des Europäischen Rates zur Umsetzung des Europäischen Pakts für die Jugend geeinigt. Es sollen noch größere Anstrengungen unternommen werden, alle Politikbereiche, die junge Menschen betreffen, miteinander zu vernetzen. Außerdem sollen zukünftig junge Menschen europaweit auf allen Ebenen in die Umsetzung des Paktes einbezogen werden.
Der Rat der Bildungsminister der Europäischen Union kann auf seiner heutigen Sitzung auf 30 Jahre europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich zurückblicken.
Im Rahmen dieses Aufrufs zur Einreichung von Vorschlägen für *Allgemeine Aktionen zur Beobachtung, Analyse und Innovaton* im Rahmen der Aktionen 6.1.2 und 6.2 des Sokrates-Programms möchte die Europäische Kommission (Generaldirektion Bildung und Kultur) *Allgemeine Aktionen zur Beobachtung und Analyse* (Teilbereich 6.1.2 c, d) und *Innovative Initiativen als Antwort auf neu entstandene Bedürfnisse* (Teilbereich 6.2) in den Bereichen Informations- und Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Innovationstätigkeit im Bildungsbereich unterstützen.
Im Rahmen dieses Aufrufs zur Einreichung von Vorschlägen für innovative Projekte im Rahmen von Aktion 5 (unterstützende Maßnahmen) möchte die Europäische Kommission (Generaldirektion Bildung und Kultur) innovative Projekte in den Bereichen Zusammenarbeit, Ausbildung und Information in der nicht formalen Bildung unterstützen.
Unterstützung vorbeugender Massnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen
Die für Regionalpolitik zuständige Kommissarin Danuta Hübner hat bei einer informellen Ministertagung in Bristol eine Reihe neuer Ideen für eine verstärkte Zusammenarbeit zur Förderung des Wachstums und zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze in den Städten vorgelegt
Welt-Aids-Tag 2005: EU-Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche
Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht veröffentlicht Bericht für 2005
27 Projekte werden in den kommenden zwei bis drei Jahren 6 Mio. Euro Fördermittel aus dem Minerva-Programm erhalten.
Im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms hat die Kommission am 11. Oktober 2005 zur Einreichung von Vorschlägen für indirekte Maßnahmen im Bereich *Wissenschaft und Gesellschaft* aufgefordert. Antragsfrist ist der 31. Januar 2006.
Die Kommission hat am 6. Oktober 2005 den Vorschlag unterbreitet, dass Jahr 2008 zum *Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs* zu erklären.
Die Kommission nimmt bis zum 15. November 2005 Projektvorschläge für eine Demokratiekampagne an. Anlass des Aufrufs ist der 60. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus.
Bei der Europäischen Kommission können bis zum 1.Dezember 2005 Projektvorschläge zur Förderung von europaweit tätigen Jugendeinrichtungen, eingereicht werden.
Europaweite Sensibilisierung für das jeweilige Thema und für die Rechte derjenigen Menschen, in deren Sinne das Europäische Jahr veranstaltet wird; Unterstützung von Aktivitäten, die im Rahmen des jeweiligen Europäischen Jahres durchgeführt werden.
Am 12. und 13.September 2005 stehen die Förderprogramme *JUGEND in Aktion* und *Lebenslanges Lernen* auf der Tagesordnung der jeweiligen Ausschüsse.
Der Ausschuss der Regionen (AdR) sucht Experten für den Aufbau eines Netzwerks, um so eine umfangreichere Beratung der lokalen und regionalen Akteure zu ermöglichen. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 30.9.2005.
Das Referat Jugend der GD Bildung und Kultur hat eine thematische Studie zu Strategien und Maßnahmen gegen die armutsbedingte Ausgrenzung junger Menschen und für die Stärkung ihrer Autonomie und aktiven Partizipation an der Zivilgesellschaft ausgeschrieben. Angebote können bis zum 26.09.2005 eingereicht werden.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verlängert das Arbeitsmarktprogramm *Lokales Kapital für Soziale Zwecke* (LOS) um eine weitere Förderperiode bis 2007. Dadurch sollen weiterhin benachteiligten Menschen am Arbeitsmarkt geholfen und gleichzeitig lokale Strukturen gestärkt werden.
Die Europäische Stiftung für Berufsbildung (ETF) in Turin hat zwei Vorinformationen im Rahmen der Umsetzung des regionalen MEDA-Projekts 'Bildung und Ausbildung für Beschäftigung (ETE)' ausgeschrieben. Die Ausschreibungen zu den Komponenten 'Unterstützung arbeitsloser Jugendlicher' und 'E-Learning' sollen im Juli 2005 veröffentlicht werden.
Die Gemeinde Stelle schreibt die Trägerschaft einer Kindertagesstätte aus. Einreichfrist für die Bewerbungen ist der 15.8.2005.
Die Europäische Kommission hat einen Auftrag im Rahmen von MEDA - Euromed-Jugendprogramm Phase III angekündigt zur Stärkung von personellen und institutionellen Kapazitäten der Jugendämter und Überwachung der Aktivitäten zugunsten der Jugend in den MEDA-Staaten. Der Dienstleistungsauftrag mit der Referenznummer EuropeAid/121635/C/SV/Multi soll im Juni 2005 veröffentlicht werden.
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert *Innovative Modellprojekte zur Herstellung von Chancengleichheit beim Zugang zum Arbeitsmarkt* aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Nordrhein-Westfalen. Die Projekte richten sich mit Angeboten der Qualifizierung, Begleitung und Vermittlung an benachteiligte Zielgruppen. Für den Aufruf 2005 stehen bis zu 15 Mio. Euro bereit, um zukunftsweisende Qualifizierungs- und Integrationskonzepte im Rahmen der Modellförderung zu unterstützen. Antragsschluss ist der 08.06.2005.
Im Laufe des Jahres 2005 plant die Generaldirektion Bildung und Kultur im Rahmen des Haushaltspostens 15 03 01 05 (Pilotprojekt: Programm vom Typ 'Erasmus' für Auszubildende) die Veröffentlichung von drei Studien zum Thema Mobilität von Auszubildenden. Insgesamt sind drei Lose vorgesehen.
Das Ministerium für Finanzen in Bukarest vergibt einen Auftrag für eine Aufklärungskampagne über die Rechte des Kindes in Rumänien. Einreichfrist für das aus PHARE-Mitteln finanzierte Projekt ist der 21.06.2005.
Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin vergibt einen Studienauftrag zum Thema nachhaltige Kinderbetreuungsdienste. Einreichfrist für die Angebote ist der 27.5.2005.
Die Europäische Kommission installierte das Programm -LOS- Lokales Kapital für Soziale Zwecke- erstmals 1999 als Pilotprogramm mit dem Grundgedanken eine Struktur zu entwickeln, die eng mit den Personen zusammenarbeitet, die Mikroprojekte verwirklichen wollen. Hierbei sollen vor allem lokale Akteure erreicht werden, die durch klassische Förderungen aus dem Europäischen Sozial Fonds (ESF) kaum erreicht werden können. Gefördert werden Mikroprojekte deren Ziel es ist, besonders benachteiligte Personen sozial und beruflich zu integrieren. Im Unterschied zu der Programmplattform "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten (E & C)" richtet sich das Programm LOS an alle Altersgruppen. Darüber hinaus sollten als Zusatznutzen eine langfristige Strukturveränderung im Gebiet erzielt werden können. Für die Programmdurchführung der dem Bund zugeordneten Teile ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zuständig. Der Bund hat sich drei Oberziele gegeben:
Im Rahmen ihrer Sprachenvielfaltspolitik zur Förderung des lebenslangen Erlernens von Fremdsprachen in Europa durch politikrelevante Beratung und Information leitet die Europäische Kommission drei Studien im Bereich Fremdsprachenunterricht und Erlernen von Sprachen (EAC/89/04) ein. Einreichfrist für die Bewerbungen ist der 31.05.2005
Obdachlosigkeit auf EU-Ebene, Armut und soziale Ausgrenzung von Alleinerzieher-Haushalten bzw. in ländlichen Gebieten sind die Themen von drei Studien, die jetzt von der GD Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit im Rahmen des Aktionsprogramms zur Förderung der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung 2002-2006 ausgeschrieben wurden. Einreichfrist ist jeweils der 15.06.2005.
Das Ministerium der öffentlichen Finanzen in Rumänien sucht Unterstützung für den institutionellen Auf- und Ausbau (Lehrerschulungen und Schulungen auf Gemeindeebene sowie Entwicklung von didaktischem Material), um den Zugang zur Ausbildung für benachteiligte Gruppen in Rumänien zu verbessern. Einreichfrist für dieses Phare - Projekt (Europeaid/121178/D/SV/RO) ist der 16.5.2005 um 16.00 Uhr Ortszeit.
Die Delegation der Europäischen Kommission sucht Bewerber für ein Tacis-Projekt zur Entwicklung sozialer Dienstleistungen für gefährdete Gruppen in Russland (EuropeAid/120195/C/SV/RU). Projektpartner ist das Ministerium für Gesundheit und soziale Entwicklung der Russischen Föderation. Die Bewerbungen müssen bis zum 20.05.2005 (16.00 Uhr, Ortszeit Moskau) eingereicht werden.
Das Zentralreferat Finanzen und Verträge des Ministeriums der Finanzen in Sofia hat für Mai 2005 die Ausschreibung von zwei Aufträgen im Rahmen des PHARE-Programms zur bildungsbezogenen und medizinischen Integration gefährdeter Minderheiten angekündigt. Besondere Zielgruppe sind dabei die Roma.
Das Ministerien für Finanzen in Bukarest plant im Mai 2005 einen Auftrag zur Entwicklung und Diversifizierung von Maßnahmen für den Kinderschutz zu veröffentlichen.
Nach gut zweieinhalb Jahren Lobby-, Projekt- und Netzwerkarbeit konnte die europäische Vereinigung Y.E.S. (Youth and European Social Work) auf ihrer Mitgliederversammlung in Granada eine erfreuliche Bilanz ziehen.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Einrichtung eines Netzwerks des sozialen Zusammenhalts, des Vertrauens und der Beteiligung als Bestandteil der neuen Europäischen Beobachtungsstelle mit dem Ziel, einen Beitrag zur sozialpolitischen Debatte zu leisten und analytischen Input für den Bericht über die soziale Lage in der Europäischen Union zu liefern. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 10.05.2005. Die Ausschreibungsunterlagen sind erhältlich bis zum 28.04.2005.
Die Stadt Wolfsburg und die Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel veranstalten eine Tagung unter dem Titel *Jugendarbeit in der Region*.
Im Amtsblatt C 30 vom 05.02.2005 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für innovative Projekte im Rahmen von Aktion 5 der Programms JUGEND auf. Mit der Ausschreibung möchte die Kommission innovative Projekte in den Bereichen Zusammenarbeit, Ausbildung und Information in der nicht formalen Bildung unterstützen.
Die Europäische Kommission fordert zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Tacis-Partnerschaftsprogramms zum Aufbau von Institutionen auf. Speziell geht es dabei um die Unterstützung lokaler Initiativen und der Zivilgesellschaft.
Für März 2005 plant das Finanzministerium der Slowakei die Ausschreibung eines Auftrags betreffend die Weiterentwicklung des Gesundheits- und Sozialwesens.
Im Rahmen des Programms Phare plant die Europäische Kommission für April 2005 die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags betreffend die Unterstützung der Reform der Kinderfürsorge in Georgien.
Im Rahmen des Programms MEDA schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Unterstützung für Berufsbildungseinrichtungen, die palästinensische Flüchtlinge im Libanon ausbilden. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 29.03.2005.
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung und Soziales, plant für Ende April 2005 die Ausschreibung mehrerer Studien betreffend die soziale Situation in Europa.
Die Europäische Kommission hat einen neuen EU-Drogenaktionsplan für den Zeitraum 2005-2008 angenommen und ihn dem Rat und dem Europäischen Parlament zugeleitet. Das Hauptziel dieses Aktionsplans besteht darin, den Drogenkonsum in der Union erheblich zu verringern und die sozialen und gesundheitlichen Folgeschäden zu reduzieren.
Die Europäische Kommission plant für März 2005 die Ausschreibung mehrerer Studien in Zusammenhang mit dem Programm *Gemeinschaftliche Maßnahmen zum Anreiz im Bereich der Beschäftigung*.
Für die aktuelle Ausschreibung im Programm DAPHNE II zur Bekämpfung von Gewalt gegenüber Kindern, Jugendlichen und Frauen sind die Antragsfristen verlängert worden.
Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat am 26.01.2005 vor dem Europäischen Parlament seine Vorstellung von den strategischen Zielen der Europäischen Union bis 2010 vorgestellt. Erstmals wurde ein gemeinsames strategisches Programm von Kommission, Parlament und Rat vorbereitet. Zentrale Ziele des Programms sind die Verwirklichung von Wohlstand, Solidarität und Sicherheit und Freiheit sowie die Rolle Europas in der Welt.
Vom 14. bis 16. Januar 2005 richtete das Europäische Schulnetz, die europäische Koordinierungsstelle für eTwinning, in Brüssel eine Konferenz zur offiziellen Eröffnung der neuen eTwinning-Aktion aus. Mehr als 300 Lehrerinnen und Lehrer sowie Vertreter von Bildungsinstitutionen aus 25 Ländern informierten sich über eTwinning, das neue Programm zur Vernetzung von Schulen in Europa.
Das European Network on Street Children Worldwide (ENSCW) veranstaltete am 09./10.12.2004 in Brüssel ein Symposium zum Thema "Straßenkinder und -jugendliche als Priorität der EU-Politik der sozialen Eingliederung in Mittel- und Osteuropa". Das Hauptziel der Veranstaltung war es, die Sitiation von ausgegrenzten Kindern in Mittel- und Osteuropa zu analysieren und den Kinderschutz in diesen Ländern zu verbessern.
Im Rahmen des nationalen Programms 2003 zur finanziellen Heranführungshilfe für die Türkei schreibt das türkische Zentralreferat Finanzen und Verträge (CFCU) einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Unterstützung bei der Stärkung der Menschenrechte und der Entwicklung von Demokratie und Bürgerkunde (Human Rights, Democracy and Citizenship Education - HRDCE). Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 31.01.2005.
Die Europäische Kommission hat am 15.12.2004 eine Online-Konsultation zum künftigen EU-Aktionsprogramm gestartet, mit dem die aktive Bürgerschaft gefördert werden soll. Das aktuelle Aktionsprogramm zur Förderung der aktiven Bürgerschaft läuft am 31. Dezember 2006 aus.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt das rumänische Ministerium für europäische Integrattion einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, gesellschaftliche Solidarität und Familie bei Entwurf und Umsetzung einer Beschäftigungspolitik. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 21.01.2005.
Am 9. November 2004 luden der Europabeauftragte des Diakonischen Werks der EKD in Brüssel und das Europabüro Diakonie Regional (edr) zu einem Gespräch mit den Europaparlamentariern Ruth Hieronymi (CDU), Bernhard Rapkay (SPD) und Elisabeth Schroedter (GRÜNE) ein. Fast 80 Interessierte aus Wohlfahrts-, Regierungs-, NGO-, Kirchen- und EU-Kreisen waren der Einladung gefolgt und erlebten eine spannende Diskussion. Die sozialen Dienste standen als "Dienste am Menschen" und besondere Ausformung der Daseinsvorsorge im Mittelpunkt - doch an diesem Abend kam eine zweite Dimension hinzu: Alle drei Parlamentarier waren sich über die drohenden Gefahren einig, welche die geplante Dienstleistungsrichtlinie gerade für den Sozial- und Gesundheitsbereich auslöst.
Der EU-Telekommunikationsrat hat am 09.12.2004 das Programm *Mehr Sicherheit im Internet* verabschiedet, das Eltern, Lehrern und Kindern mehr Sicherheit bei der Benutzung des Internets gewähren soll. Das von der Europäischen Kommission im März 2004 vorgeschlagene Vierjahresprogramm (2005-2008) ist mit 45 Millionen Euro ausgestattet und soll dazu beitragen, illegale und schädliche Inhalte im Internet, besonders Rassismus und Spam, zu bekämpfen.
Die Bundesabeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat ein *Memorandum zum zivilgesellschaftlichen Mehrwert gemeinwohlorientierter sozialer Dienste* herausgegeben. Mit dieser Positionierung will die BAGFW einen Beitrag zur Entwicklung eines europäischen Sozialmodells leisten. Sie bezieht sich damit auf die aktuelle Diskussion um die Dienstleistungen von allgemeinem Interesse ("Daseinsvorsorge).
Die Ausschreibung im Programm DAPHNE II zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen ist nun auf den Internetseiten der GD Justiz, Freiheit und Sicherheit veröffentlilcht worden. Für 2005 wurden zwei Projektaufrufe herausgegeben. Der eine betrifft neue Projekte im Jahr 2005, der andere befasst sich mit dem Transfer von Projektergebnissen aus abgeschlossenen DAPHNE- oder anderen vergleichbaren Projekten.
Die Europäische Kommission hat am 27.11.2004 in Amtsblatt C 290 einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Einrichtungen der Jugendarbeit veröffentlicht. Europäische Jugendverbände, die Mitglieder in mindestens acht europäischen Staaten haben, können Zuschüsse für ihre Betriebskosten im Jahr 2005 beantragen.
Das European Networt on Street Children Worldwide (ENSCW) veranstaltet am 09./10.12.2004 in Brüssel ein Symposium zum Thema *Straßenkinder und -jugendliche als Priorität der EU-Politik der sozialen Eingliederung in Mittel- und Osteuropa*. Das Hauptziel der Veranstaltung,, ist es die Sitiation von ausgegrenzten Kindern in Mittel- und Osteuropa zu analysieren und den Kinderschutz in diesen Ländern zu verbessern.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Europäischen Fachkonferenz *Integrierte Strategien für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen* haben am 26.11.2004 in Berlin eine gemeinsame Erklärung zu der Situation von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Stadtteilen verabschiedet.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Stärkung der Zivilgesellschaft in der Ukraine. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 11.01.2005.
Mit dem Ziel, Faktoren darzustellen, die eine Kommune benötigt, um sich europafit zu machen, d. h. Europa als Herausforderung anzunehmen und als Chance zu begreifen, führt die Stadt Essen in Kooperation mit dem RGRE/Deutsche Sektion am 7. und 8. Dezember 2004 die Konferenz *Das Europa der Kommunen - Herausforderung und Chance zugleich* durch.
Die europäische Fachkonferenz *Integrierte Strategien für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen* findet vom 23. bis 25. November 2004 in Berlin statt. Veranstalter sind das BMFSFJ, der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas und das Direktorat für Jugend und Sport des Europarats.
Die Europäische Kommission schreibt zwei Dienstleistungsaufträge aus betreffend die Bewertung des Beitrags des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Beschäftigungspolitik und zur Bewältigung wirtschaftlicher Veränderungen und Umstrukturierungen. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist jeweils der 24.12.2004. Die Ausschreibungsunterlagen sind bis zum 14.12.2004 erhältlich.
DDie Europäische Kommission hat die neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur *Unterstützung von Städtepartnerschaften zur Förderung einer aktiven Unionsbürgerschaft* für 2005 auf der Internetseite der Generaldirektion Bildung und Kultur veröffentlicht.
Die Europäische Kommission schreibt zwei Dienstleistungsaufträge aus betreffend die Erstellung von Übersichten über die bewährten Praktiken zur Verhütung von Gewalt und Jugendkriminalität in der Europäischen Union. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist für beide Ausschreibungen der 22.11.2004.
Mit der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen, die am 12.10.2004 im Amtsblatt C 252 veröffentlicht wurde, sollen Initiativen von Nichtregierungsorganisationen und Vereinen und Verbänden von europäischem Interesse gefördert werden, die sich auf spezifische Themen im Zusammenhang mit den Zielen des Aktionsprogramms Bürgerbeteiligung beziehen. Die Anträge sind bis spätestens 30. November 2004 einzureichen.
Im Rahmen des Programms MEDA schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Förderung der Reform des Bildungssystems in Algerien. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 13.11.2004.
Seit 1995 hat sich der Anteil der neu gemeldeten HIV-Fälle in Westeuropa verdoppelt. Einige der Länder, die der EU am 1. Mai beigetreten sind, und die östlichen Nachbarstaaten der EU verzeichnen die welthöchsten Neuinfektionsraten. Erstmals haben sich die EU-Staaten nun auf gemeinsames Handeln geeinigt. Auf einer Konferenz von Gesundheitsministern, Aids-Experten, Vertretern der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft aus der ganzen EU wurde am 17.09.2004 in Vilnius (Litauen) eine gemeinsamer Maßnahmenkatalog beschlossen.
Im Rahmen des Programms ALA schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Entwicklung, Verwaltung und Reform des Erziehungswesens in Indien. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 21.12.2004.
In einer Mitteilung vom 2. September 2004 hat die Europäische Kommission die Leitlinien der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit erneuert. Die neuen Leitlinien enthalten einige neue Bestimmungen für INTERREG III, die nach der EU-Erweiterung von Mai 2004 erforderlich wurden.
Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass die neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen *Unterstützung von Städtepartnerschaften zur Förderung einer aktiven Unionsbürgerschaft* für 2005 voraussichtlich im Oktober 2004 veröffentlicht werden wird. Die Antragsfristen stehen jedoch schon fest und wurden bereits bekannt gegeben.
Unter dem Motto *XENOS-Aktionswochen* organisieren XENOS-Projekte in der Zeit vom 13.09.-08.10.2004 bundesweit über 100 Veranstaltungen, darunter Fachtagungen, Tage der offenen Tür, Ausstellungen, Wettbewerbe, Kulturveranstaltungen, Projektmessen etc., die sich an Multiplikatoren (Lehrkräfte, Ausbilder/innen, Sozialpädagogen/innen) sowie an alle am Thema Interessierten richten.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vergibt im Jahre 2005 wieder zehn Stipendien für einen viermonatigen Praxiseinsatz von ehren- oder hauptamtlichen Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe in den USA.
Das Johanniter-Hilfswerk Joannici Dzielo Pomocy hat im August in Polen seine Arbeit aufgenommen. In Warschau wurde der neue Verein, der auf Initiative des Johanniterordens und der Johanniter-Unfall-Hilfe gegründet wurde, rechtskräftig eingetragen.
Am 24.-25. November 2004 findet in Berlin die Europäische Fachkonferenz *Integrierte Strategien für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen* statt.
Das Deutsche Jugendinstitut sucht einen Dienstleister für die Durchführung einer Befragung für eine wissenschaftliche Untersuchung über Familienformen, Erwerbstätigkeit, Arbeitszeiten, Kinderbetreuung, betreutes Setting sowie spezifische Einstellungen. Unterlagen können bis zum 22.09.2004 angefordert werden, die Einreichfrist ist der 06.10.2004.
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur, schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Erstellung einer Studie über den Zugang zu Bildungseinrichtungen, über Basisqualifikationen und vorzeitige Schulabgänger. Der Schlusstermin für den Eingang von Angeboten ist der 18.10.2004.
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Justiz und Inneres, sucht Dienstleister für Studien zum Thema Gewalt und Verbrechensbekämpfung; die Ausschreibungen erfolgen voraussichtlich am 01.10.2004.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Entwicklung von Diensten der Informationsgesellschaft in den neuen Mitgliedstaaten hinsichtlich eGovernment und eHealth. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 24.9.2004.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Bildung einer Europäischen Beobachtungsstelle mit dem Ziel, einen Beitrag zur sozialpolitischen Debatte zu leisten und analytischen Input für den Bericht über die soziale Lage in der Europäischen Union zu liefern. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 04.10.2004.
Soeben hat die deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) die vierte überarbeitet Auflage der Broschüre *EU-Förderprogramme für Städte, Gemeinden und Kreise* veröffentlicht. Diese richtet sich in erster Linie an kommunale Verwaltungen, die an der Teilnahme an EU-Förderprogrammen interessiert sind und sich über Fördermöglichkeiten auf europäischer Ebene informieren wollen.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Entwicklung integrierter Sozialdienste für benachteiligte Familien und Kinder in der Ukraine. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 20.09.2004.
Im Rahmen des Programms Tacis plant die Europäische Kommission für November 2004 die Ausschreibung eines Auftrags betreffend die Entwicklung sozialer Dienstleistungen für gefährdete Gruppen in der Russischen Föderation.
Die Europäische Kommission hat am 14.07.2004 die Vorschläge für die neuen Programme im Bereich allgemeine und berufliche Bildung, audiovisuelle Medien, Kultur und Jugend für den Zeitraum 2007-2013 vorgelegt. Diese sollen die derzeitigen Programme SOKRATES, LEONARDO, MEDIA Plus, KULTUR 2000 und JUGEND ablösen und wurden bereits in den beiden Mitteilungen vom 10. März 2004 angekündigt.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend eine Studie über die Beschäftigung in ländlichen Gebieten unter besonderer Berücksichtigung der Beschäftigungslage bei Jugendlichen und Frauen. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 09.09.2004.
Am 5. Mai 2004 wurde das Projekt *Euregio Adipositas - eine vernetzte Betreuung übergewichtiger Kinder und Jugendlicher im Kompetenzraum Bodensee* im Rahmen des EU-Förderprogramms Interreg III A Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein bewilligt.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Stärkung der regionalen Sozialdienste in der Ukraine. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 20.08.2004.
Im Rhamen des Programms Cards schreibt die Europäische Agentur für Wiederaufbau, Skopje, Mazedonien, einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend nicht lehrplanmäßige Maßnahmen für Schulkinder verschiedener Ethnien. Die Einsendefrist für die Bewerbungen ist der 26.07.2004.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt das rumänische Finanzministerium (Ministry of Public Finance) einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend den Zugang zu Ausbildung für benachteiligte Gruppen. Die Einsendefrist für die Bewerbungen ist der 09.07.2004.
Im Rahmen des Programms Tacis plant die Europäische Kommission für Juli 2004 die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags betreffend die Entwicklung einer integrierten Sozialfürsorge für gefährdete Familien und Kinder in Rumänien.
MEDA - Verbesserung der Schulungs- und Lehrtätigkeiten im Bereich Sexualerziehung und Reproduktionsgesundheit - Reproduktionsgesundheitsprogramm, Türkei (Ausschreibung)
Die Europäische Kommission hat am 17.06.2004 den Jahresarbeitsplan 2004 für das Programm DAPHNE II (2004-2008) zur Verhütung und Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen sowie zum Schutz von Opfern und gefährdeten Gruppen angenommen.
*Suchtprävention bei Jugendlichen* war das Thema einer deutsch-französischen Tagung, die am 7. Juni 2004 in Freiburg stattgefunden hat. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, und der Drogenkoordinator der französischen Regierung, Dr. Didier Jayle, hatten dazu Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis der beiden Länder eingeladen.
Im Rahmen des Programms ALA schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Prävention des Drogenmissbrauchs in Venezuela (Anfertigung einer Studie über die epidemische Ausbreitung des Drogenkonsums im Familienumfeld in Venezuela). Die Frist für den Eingang der Bewerbungen ist der 28.06.2004.
Im Rahmen des Programms Daphne II wird zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen. Allgemeines Ziel von Daphne II ist die Unterstützung vorbeugender Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen.
Die Europäische Kommission gibt die folgende Vorinformation hinsichtlich der Einrichtung eines Europäischen Observatoriums bekannt, das Informationen für die sozialpolitische Debatte und analytische Daten für den Bericht zur sozialen Situation in der Europäischen Union liefern soll sowie hinsichtlich verschiedener Studienaufträge zu diesen Themen. Die betreffenden Ausschreibungen waren bereits für Mai 2004 vorgesehen; sie werden deshalb voraussichtlich in Kürze erfolgen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ruft anlässlich der Aufstockung der Fördermittel von LOS-Lokales Kapital in der sozialen Stadt zu einem neuen Konzeptwettbewerb auf.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Gemeinschaft einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Stärkung multisektoraler Ansätze zur Prävention von HIV/AIDS bei Jugendlichen in der Ukraine. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 05.07.2004.
Die Europäische Kommission schreibt Dienstleistungsaufträge aus betreffend zwei Studien zu sozio-ökonomischen Aspekten der sozialen Situation. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 10.07.2004.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Analyse der Politikmaßnahmen in Bezug auf die spezifische Situation benachteiligter Jugendlicher, insbesondere im Hinblick auf den Zugang zu Beschäftigung. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 12.07.2004.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt das lättische Ministry of Finance einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die technische Hilfe bei der Evaluierung von Phare-Programmen sowie Know-how-Transfer. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 14.06.2004.
Am 21.04.2004 hat der Rat das Programm DAPHNE II (2004-2008) zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen sowie zum Schutz von Opfern und gefährdeten Gruppen angenommen.
Unter dem Titel "Grenzenlos Sozial - Soziale Arbeit in den EUREGIOs" findet am 22. Juni 2004 eine Veranstaltung der LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW in Bedburg-Hau (Schloß Moyland) statt.
Die Kommission hat im Rahmen des Programms Partizipation von Jugendlichen zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen. Hintergrund ist das Weißbuch der Kommission "Neuer Schwung für die Jugend Europas", das der Förderung eines aktiven Staatsbürgerverhaltens junger Menschen politische Priorität einräumt.
Das Europäische Parlament und der Rat haben am 21.04.2004 ein Aktionsprogramm der EU zur Förderung von auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen Einrichtungen beschlossen. Das Ziel dieses Programms ist insbesondere die Förderung der aktiven Teilnahme junger Bürger am öffentlichen Leben und der Gesellschaft und die Entwicklung und Umsetzung gemeinschaftlicher Kooperationsmaßnahmen im Bereich Jugend.
Im Rahmen des Programms Cards schreibt die Europäische Agentur für Wiederaufbau, Skopje, Mazedonien, einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend eine Jugendkampagne zum Thema Toleranz. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 17.05.2004.
Am 13. Juni 2004 werden die deutschen Vertreter für das Europäische Parlament gewählt. Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (aej) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jungwähler über die Europawahlen zu informieren und sie zum Wahlgang aufzurufen.
Im Amtsblatt C 96 vom 21.04.2004 ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das TACIS Institution Building Partnership Programme auf. Die Ausschreibung betrifft ausschließlich Weißrussland (Belarus), da Weißrussland an der letzten Ausschreibungsrunde (s. Nachricht vom 05.01.2004) nicht teilnehmen konnte. Antragsfrist ist der 20. Juli 2004.
Die Europäische Kommission ruft im Amtsblatt C 78 vom 27.03.2004 zur Einreichung von Vorschlägen für die Vergabe von Finanzhilfen im Rahmen der Initiative *Dialog im Mittelmeerraum* auf, die unter dem Programm Euromed-Dialog 2004-2005 finanziert wird.
Im Rahmen des Programms Tacis plant die Europäische Kommission zwischen März und Juni 2004 die Ausschreibungen mehrerer Dienstleistungsaufträge betreffend das Gesundheitswesen und die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklung in Moldau.
Im Rahmen des Programms Cards schreibt die Europäische Agentur für Wiederaufbau, Pristina, Kosovo, einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend der Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur in Gemeinden, Kosovo. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 27.04.2004.
Der Aufruf zur Interessenbekundung sowie die Förderrichtlinie für die 2. EQUAL-Förderrunde wurden am 11. März 2004 im Bundesanzeiger sowie auf der EQUAL-Website veröffenlicht.
Am 9. März 2004 hat die Kommission zwei Mitteilungen *Die neue Generation von Programmen im Bereich allgemeine und berufliche Bildung* und *Die aktive Bürgerschaft* angenommen. Die Mitteilungen legen die Grundzüge der zukünftigen Programme dar, die ab 2007 die derzeitigen Gemeinschaftsprogramme SOKRATES, LEONARDA DA VINCI, TEMPUS, JUGEND, KULTUR 2000 und MEDIA PLUS ersetzen sollen. Die entsprechenden Legislativvorschläge will die Kommission Anfang des Sommers vorlegen.
Im Rahmen des Programms Phare plant das bulgarische Ministerium für Arbeit und Soziales (Ministry of Labour and Social Policy) für das 3. Quartal 2004 die Ausschreibungen von zwei Dienstleistungsaufträgen hinsichtlich der Verbesserung der beruflichen Qualifikation und einen Auftrag betreffend die psychische und physische Gesundheit von Kindern.
Im Ramhen des Programms Tacis plant die Europäische Gemeinschaft für Mai 2004 die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags betreffend die Verstärkung der multi-sektoriellen Maßnahmen zur HIV/AIDS-Prävention bei Jugendlichen.
Im Rahmen des Programms Tacis plant die Europäische Gemeinschaft für April 2004 die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags betreffend die Entwicklung von integrierten Sozialdiensten für benachteiligte Familien und Kinder in der Ukraine.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) führt im Rahmen ihrer dreijährigen XENOS-Initiative *Jugendsozialarbeit gegen Fremdenfeindlichkeit unf Gewalt* einen Ideenwettbewerb durch. Die Bewerbungsfrist endet am 15. März 2004.
Vom 16.-18. Juni 2004 findet in Dublin die 12. Europäische Konferenz des Sozialwesens statt. Das Thema der diesjährigen Tagung lautet *Qualität und Zugang schaffen in den Sozial- und Gesundheitsdiensten in einem erweiterten Europa*.
Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin sucht einen Dienstleister für die Lieferung von sektorbezogenen Datenquellen für das Portal (www.emcc.eurofound.eu.int) der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Einreichfrist ist der 08.03.2004.
Die Europäische Kommision schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend die Auswertung der Finanzinstrumente als Unterstützung des sozialen Dialogs in Europa. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 20.02.2004.
Die Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen hat eine Vorinformation über ihre Vorhaben im Jahr 2004 veröffentlicht.
Die Europäische Kommission und das European Schoolnet laden Schulen aus den EU-Mitgliedstaaten sowie den Beitritt- und Kandidatenländern ein, beim Europäischen Frühling 2004 am 23.03.2004 mitzumachen. Ziel der Initiative ist es, den Jugendlichen kein anonymes Gebilde sondern ein Europa zum Anfassen zu zeigen, wo sich jeder einzelne engagieren kann. Das European Schoolnet ist eine internationale Partnerschaft zwischen 26 europäischen Bildungsministerien, die Lernmöglichkeiten für Schulen, Lehrer und Schüler in ganz Europa bietet.
Die Europäische Kommission bittet um die Einreichung von Vorschlägen in den beiden TACIS-Programmen *Klein- bzw. Kleinstprojektefazilität* und *Institution Building-Programm*. Unterstützt werden Projekte in den Bereichen lokale Wirtschaftsentwicklung, Umwelt und Energieeffizienz, soziale Entwicklung und Verwaltungsreform in den förderfähigen Regionen.
Die aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheiten von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Das Antragsverfahren für die 2. Förderphase der Gemeinschaftsinitiative EQUAL startet 2004.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit führt im kommenden Jahr verschiedene Fachtagungen zum Themenfeld *Jungendsozialarbeit in Europa* durch:
Aus dem Programm JUGEND werden auch 2004 wieder sogenannte Short Study Visits finanziert. Von Februar bis September 2004 werden 12 Besuche in 9 Ländern angeboten, die gute Möglichkeiten bieten, neue Partner kennen zu lernen sowie interessante Aspekte über einen thematischen Schwerpunkt zu erfahren und sich darüber auszutauschen. Die Kosten für Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Transport vor Ort, Programm und Betreuung werden, bis auf einen Eigenanteil von 100,- Euro, aus dem EU-Aktionsprogramm JUGEND finanziert. Die Anmeldefrist endet am 11.12.2003!
Die Europäische Kommission hat im Amtsblatt C 288 vom 29.11.2003 eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Gemeinsame Aktionen der Programme Sokrates, Leonardo da Vinci und Jugend veröffentlicht. Diese Anträge sind bis spätestens 12. März 2004 bei der Kommission einzureichen.
Aus dem BMFSFJ-Programm *Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS)* können in ausgewählten Fördergebieten Mikroprojekte, die zur Erhöhung der Beschäftigungschancen für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen bzw. zur Förderung von Toleranz und Demokratie beitragen, mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Die Mittel müssen nicht kofinanziert werden.
Die Europäische Kommission hat am 26.11.2003 die Verlängerung von Finanzhilfen zugunsten zweier Informationsnetzwerke für das kommende Jahr beschlossen. Die insgesamt 266 "Info Points Europa" in Städten und "Carrefours" der ländlichen Regionen beraten die europäische Öffentlichkeit umfassend über die Rechtsvorschriften, Programme und Zuschüsse der EU.
Die Ausschreibung für die Förderung von Städtepartnerschaften ist am 27.11.2003 im Amtsblatt C 283 wie bereits angekündigt jetzt offiziell veröffentlicht worden.
Die neue Europäische Sozialerhebung ist eine maßgebliche Studie über die sich wandelnden Einstellungen und Werte in Europa. Erste Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass die Europäer kein Vertrauen in ihre Politiker und Institutionen haben, die Wahlbeteiligung niedrig ist, die aktive Beteiligung am öffentlichen Leben sich in Grenzen hält und das soziale Gefüge schwach ist. Das Bild ist jedoch nicht nur negativ:
Die Europäische Kommission hat den Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zur *Unterstützung von Städtepartnerschaften zur Förderung einer aktiven Unionsbürgerschaft (Bürgerbeteiligung) 2004* im Internet veröffentlicht - und zwar vorbehaltlich der Annahme des entsprechenden Aktionsprogramms durch den Rat.
Das Ministry of Finance of the Slovak Republic, Bratislava, schreibt die Zwischenbewertung von Phare-Projekten aus. Die Einsendefrist für die Bewerbungen ist der 08.12.2003.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt das slowenische Government Office for European Affairs einen Dienstleistungsauftrag hinsichtlich der Zwischenbewertung von Phare-finanzierten Projekten aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 08.12.2003.
Im Rahmen des Programms Cards plant die Europäische Kommission für Dezember 2003 die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags betreffend die Entwicklung und Einführung einer landesweiten öffentlichen Jugend-Informationskampagne zum Thema Toleranz. Ausführungsort wird die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien sein.
Im Rahmen des Phare-Projekts 2002 *Schaffen von Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche* schreibt das bulgarische Ministry of Labour and Social Policy einen Dienstleistungsauftrag aus hinsichtlich des institutionellen Auf- und Ausbaus von Fachkapazitäten. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 10.12.2003.
Der SOS-Kinderdorf e. V. und die BBJ Consult AG führen vom 6. bis 7. November 2003 in Berlin eine Fachtagung zum Thema *Europäisierung der Kinder- und Jugendhilfe - Grundfragen, Finanzierung, Projekte* durch. Es wird das Einwirken der europäischen Integration auf die Felder der Kinder- und Jugendhilfe beleuchtet und anwendungsbezogene Fördermöglichkeiten der Europäischen Union dargestellt.
Nach Informationen der Europabüros der baden-württembergischen, bayerischen und sächsischen Kommunen stehen die Modalitäten für die neue Ausschreibung für Städtepartnerschaften 2004, die für Mitte Oktober angekündigt war, bereits fest. Für 2004 sollen 16 Mio. Euro zur Verfügung stehen, die zwischen den 1. April und dem 31. Dezember 2003 für Städtepartnerschaftsprojekte eingesetzt werden können.
Die Europäische Kommission hat ein Informationspaket über die Zukunft des Europäischen Sozialfonds veröffentlicht. Dieses Presse-Paket enthält Hintergrundinformationen für das Pressegepräch zum Thema Europäischer Sozialfonds, das Frau Odile Quintin, Generaldirektorin für Beschäftigung und Soziales der Europäischen Kommission, am 22. Oktober 2003 in Brüssel führte.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Bewertung des Europäischen Jahres der Erziehung durch Sport 2004 aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 07.01.2004.
Im Amtsblatt C 247 vom 15. Oktober 2003 hat die Europäische Kommission im Rahmen des gemeinschaftlichen Aktionsprogramms JUGEND (Aktion 5) Projektträger zur Einreichung von Vorschlägen für europäische Großprojekte aufgefordert. Teilnahmeberechtigte Einrichtungen sind laut Ausschreibung *alle Organisationen und öffentlichen Stellen ohne Gewinnzweck, die ihren Sitz in einem der Programmländer (EU-Mitgliedstaaten, EWR-/ EFTA-Staaten, Beitrittsstaaten) haben*. Antragsfrist ist der 31.12.2003.
In Amtsblatt C 249 vom 17.10.2003 ruft die Kommission internationale nichtstaatliche Jugendorganisationen zur Einreichung von Vorschlägen auf. Die Zuschüsse sind zur Deckung eines Teils der Verwaltungskosten dieser Organisationen gedacht und sollen ihnen die Jugendarbeit in einem europäischen Rahmen ermöglichen.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus hinsichtlich der Verbesserung des Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen in Russland, die Risiken ausgesetzt sind. Der Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist der 17.11.2003.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) haben ihre gemeinsame Stellungnahme zur Zukunft der EU-Bildungsprogramme LEONARDO DA VINCI und SOKRATES veröffentlicht.
Am 19./20.November 2003 findet in Osnabrück ein Kongress zu Kinderrechten in Deutschland und Europa statt. Thema sind der Stand der Nationalen Aktionspläne für Kinderrechte und die Möglichkeiten einer europäischen Zusammenarbeit. Das offene Forum wird von der Nationalen Koalition für die Ausarbeitung des deutschen Aktionsplans in Kooperation mit dem Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück veranstaltet.
Die Europäische Kommission schreibt die Erstellung eines Überblicks über den aktuellen Kenntnisstand zur (statistischen) Entwicklung, zu Hauptrisiko- und Schutzfaktoren und zu Maßnahmen zur Eindämmung der jugendlichen Gewalt in den EU-Mitgliedstaaten aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 28.10.2003.
Der Bericht von Lissy Gröner, der frauenpolitischen Sprecherin der SPE-Fraktion im Europäischen Parlament, zum Programm DAPHNE II ist am 3. September 2003 im Europäischen Parlament angenommen worden. Das Nachfolgerprogramm des überaus erfolgreichen Programms zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen in Europa soll mit einer neuen Laufzeit von 2004 bis 2008 nahtlos an das zum Ende des Jahres auslaufende Vorgängerprogramm anknüpfen.
Die europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Aufstellung der besten Praktiken zur Verknüpfung von Kultur und Ausbildung in den Mitgliedstaaten, den zwölf Beitrittskandidaten und den EWR-Ländern aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 03.11.2003.
Die Europäische Kommission bittet im Amtsblatt C 232 vom 27.09.2003 um die Einreichung von Vorschlägen für die Koordinierung einer Konferenz über lokale Partnerschaften zwischen der EU und Lateinamerika zum Thema *Derzeitiger Stand und Entwicklungsmöglichkeiten der dezentralen Zusammenarbeit zwischen der EU und Lateinamerika im Bereich der Städtepolitik*.
Der Europäische Flüchtlingsfonds (EFF) unterstützt auch im Jahr 2004 Projekte in den Bereichen Aufnahme, Integration und Freiwillige Rückführung von Flüchtlingen. Das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFl) hat die neue Ausschreibung veröffentlicht, für die bis zu 31.10.2003 Anträge eingereicht werden können. Für das Jahr 2004 beträgt die Ausstattung der Bundesrepublik Deutschland aus dem Fonds ca. 7,5 Mio. Euro.
In der Woche vom 29. September bis zum 5. Oktober 2003 findet die erste Europäische Jugendwoche statt. Während dieser Woche sollen Highlights des Programms JUGEND seit 2000 und die Erungenschaften der Jugendpolitik der EU präsentiert und diskutiert werden. Etwa 150 Jugendliche wurden nach Brüssel eingeladen, um mit Vertretern der Kommission und Mitgliedern des Europäischen Parlaments über die Zukunft der Jugendpolitik zu sprechen. 20 JUGEND-Projekte sollen mit Preisen ausgezeichnet werden.
Die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe (AGJ) veranstaltet am 14.-15. Oktober 2003 eine Konferenz *Europa - ein Thema für die Jugendhilfe* in Nürnberg. Diese AGJ-Fachveranstaltung wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt das estische Finanzministerium einen Dienstleistungsauftrag hinsichtlich der Förderung der Beschäftigung von Jugendliche aus. Der Schlusstermin für den Eingang von Bewerbungen ist der 19.9.2003.
Der Ecumenical Youth Council in Europe (EYCE) veranstaltet vom 14.-20.06.2003 in Wuppertal ein Seminar zu dem Thema "Common Past, Common Future - European Identity".
Die Europäische Kommission bittet im Amtsblatt C 187 vom 07.08.2003 um die Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen und Initiativen zur Förderung des Nahost-Friedensprozesses mit finanzieller Unterstützung aus dem Programm der Europäischen Gemeinschaft *Nahost-Friedensprojekte 2003*.
Im Rahmen des Programms PRINCE hat die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Informations- und Kommunikationsinitiativen veröffentlicht. Dabei stehen insgesamt 800.000 Euro zur Verfügung. Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen endet am 15. September 2003.
Bei einer Veranstaltung der Vertretungen der Länder Brandenburg und Sachsen in Brüssel wurden nähere Details über die bevorstehende Ausschreibung "Vorbereitendes Programm über die Auswirkung der Erweiterung auf betroffene Regionen und Wirtschaftssektoren" bekannt (s. dazu EUFIS-Nachricht vom 24.06.2003).
Vom 29.09 - 01.10.2003 wird in Hannover eine Tagung zu Perspektiven Europäischer Jugendarbeit stattfinden. Der Veranstalter JUGEND für Europa möchte mit der Tagung den Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen kompetenten und erfahrenen PraktikerInnen in der ausserschulischen Europäischen Jugendarbeit fördern. JUGEND für Europa wird eine ganze Veranstaltungsreihe als *Foren zu Perspektiven Europäischer Jugendarbeit* ausrichten.
In bayerischen Gemeinden werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ab Juli 2003 jeweils bis zu 10.000 Euro für sogenannte Mikroprojekte zur beruflichen Förderung sozial benachteiligter junger Menschen zusätzlich bereitgestellt. Diese Förderung soll gezielt an kleine Bürgerinitiativen, Ortsvereine, Hilfsdienste und ähnliche Maßnahmen verteilt werden, die innovative Ideen zur Verbesserung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von sozial benachteiligten Jugendlichen haben.
Voraussichtlich am 03. Juli wird die Europäische Kommission, im Rahmen des vorbereitenden Programms über Auswirkung der Erweiterung auf betroffene Regionen und Wirtschaftssektoren, eine zweite Welle von Aufrufen zur Einrichtung von Projektanträgen veröffentlichen.
Im Amtsblatt C 140 vom 14.06.2003 ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für Pilotprojekte zur Förderung der Partizipation von Jugendlichen auf. Hintergrund hierzu ist das im Weißbuch Jugend genannte Ziel der Förderung des Staatsbürgerverhaltens junger Menschen.
Am 3. Juni 2003 findet in Athen die Auftaktveranstaltung zur Kampagne *Du hast nur ein Leben...Pass darauf auf!* statt. Diese neue Europäische Rotkreuzkampagne hat zum Ziel, in Schulen und im Gemeinwesen durch Informationsvermittlung, Sensibilisierungsmaßnahmen und den Austausch bewährter Methoden im Bereich der Ersten Hilfe und Verkehrssicherheit zu einer Verringerung der Anzahl von Verkehrsopfern unter Schulkindern in der Europäischen Union und in den EU-Beitrittsländern beizutragen.
Die Kommission hat einen Aktionsplan für 2004 bis 2006 für die Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt verabschiedet. Bereits bestehende Programme sollen intensiver und effizienter für Maßnahmen für allgemeine und berufliche Bildung, die den Umgang mit Sprachen fördern, genutzt werden.
Das Jugendamt der Stadt Darmstadt bietet in Kooperation mit dem Netzwerk Rope e.V. vom 5.-11. August 2003 ein internationales Trainingsseminar Give it a go Benachteiligte Jugendliche in internationalen Jugendbegegnungen und im Europäischen Freiwilligendienst in Lindenfels/Hessen an.
In unserer Nachricht vom 11.04.2003 zur aktuellen Ausschreibung zu den Gemeinsamen Aktionen innerhalb der Programme SOKRATES, LEONARDO DA VINCI und JUGEND sind einige Angaben nicht korrekt gewesen, da die Deutsche Agentur JUGEND versehentlich die Unterlagen des vergangenen Jahres versendet hatte. Die Ausschreibung möchten wir hiermit berichtigen. Wir bitten Sie, das Versehen zu entschuldigen!
Die Europäische Kommission schlägt den Mitgliedsstaaten Ziele im Bereich der verstärkten Zusammenarbeit in der Jugendpolitik vor, die in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Der Schwerpunkt soll auf der Partizipation und Information der Jugendlichen liegen, wie dies bereits im Weißbuch der Kommission festgelegt wurde. Die Ziele werden durch die offene Methode der Koordinierung umgesetzt und 2005 einer Bewertung unterzogen.
Die Europäische Kommission schreibt die Einsetzung einer Sachverständigengruppe zur Unterstützung der Kommission bei der Abfassung einer Synthese der Halbzeitbewertungen auf Ebene der Mitgliedstaaten und einer Gesamtsynthese auf Ebene der EU aus. Die Bewerbungsfrist ist der 03.06.2003.
Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Deutschland (aej) hat eine informative Broschüre herausgebracht, die Wissenswertes über die Europäische Union, insbesondere über die anstehende Erweiterung, beinhaltet. Sie richtet sich an Menschen, die in der evangelischen Jugendsozialarbeit tätig sind, aber auch an alle anderen Aktiven in der Bildungs- und Jugendarbeit.
Die Kolping Jugendberufshilfe / BAG Katholische Jugendsozialarbeit veranstalten vom 06.-08.05.2003 in Arhus in Dänemark eine Fachtagung, auf der die Grundzüge der dänischen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik vorgestellt und diskutiert werden. Die Anmeldefrist endet am 28.03.2003.
Das Europäische Parlament hat in erster Lesung die Verlängerung des Aktionsplans zur sicheren Nutzung des Internet beschlossen, allerdings hat es eigene Änderungsvorschläge zum Schutz von Minderjährigen hinzugefügt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) hat Materialienhefte herausgegeben, die sich mit der Jugendsozialarbeit in Europa befassen.
Im Rahmen des Programms ALA schreibt die Europäische Kommission voraussichtlich noch im ersten Quartal 2003 einen Dienstleistungsauftrage betreffend die Hilfe für Straßenkinder in Vietnam aus.
Im Rahmen des Programms Tacis plant die Europäische Kommission für Juni 2003 die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags betreffend Kinder- und Jugendhilfe in der Russischen Föderation.
Im Rahmen des Programms Phare wird ein Dienstleistungsauftrag ausgeschrieben betreffend die Förderung der Wirtschaftsentwicklung in Litauen. Die Einsendefrist für die Bewerbungen ist der 31.03.2003.
Die Europäischen Kommission schreibt die Abschlussbewertung des Programms Daphne aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 11.04.2003. Die Ausschreibungsunterlagen sind bis zum 28.03.2003 anzufordern.
Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. und der Deutsche Kulturrat e.V. haben ein Buch über die Kulturförderung in Europa herausgegeben. Das im Herbst 2002 erschienene Buch mit dem Titel "Europa fördert Kultur - Ein Handbuch zur Kulturförderung der Europäischen Union" soll allen Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, sich über die Fördermöglichkeiten für EU-Kulturprojekte zu informieren.
Am 19.03.2003 findet zwischen 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr in Stuttgart die Konferenz Großes Geld für kleine Räume II Europäische Fördermöglichkeiten für Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in E&C-Gebieten statt. Organisiert wird die Tagung von der Regiestelle E&C der Stiftung SPI.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit und ihre französichen und polnischen Partner veranstalten im Herbst 2003 ein letztes Seminar in der Reihe ihrer trinationalen Seminare.
Anläßlich des diesjährigen 40. Geburtstages des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) findet vom 02. - 06. Juli 2003 ein Kongress in Marseille statt, auf dem der Jugendaustausch zwischen den beiden Ländern evaluiert werden soll.
Das Bundesprogramm *Lokales Kapital für soziale Zwecke* (LOS) geht an den Start. Eine Regiestelle zur Umsetzung hat ihre Arbeit aufgenommen. Mit dem Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können zum einen Initiativen in den Kommunen und Landkreisen unterstützt werden, die vom Hochwasser des vergangenen Sommers betroffen waren; zum anderen ist die Förderung von Kleinmaßnahmen in den Fördergebieten aus der Bund-Länder-Vereinbarung *Die Soziale Stadt" bzw. seiner komplementären Programmplattform "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten (E & C)*, vorgesehen. *Lokales Kapital für soziale Zwecke* wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
Vom 19.-23. Mai 2003 findet eine Studienreise nach Brüssel zum Thema Frauenpolitik in der EU statt. Organisiert wird die Reise von der Frauenakademie München e.V. (FAM), in Kooperation mit dem Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung e.V. (TIFS), dem Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württemberg (BAF) e.V. und der Heinrich-Böll-Stiftung NRW.
Der Europäische Konvent befasste sich an seiner Sitzung am 27./28.02.2003 mit den Änderungsvorschlägen, die zu den ersten 16 Artikeln eingegangen waren, und stellte die neuen Artikel 24-33 vor.
Der europäische Konvent widmete den zweiten Teil seiner Plenarsitzung (07.02.2003) der Debatte über die regionale und lokale Dimension Europas. Speziell orientierte sich die Diskussion an vier Fragestellungen:
Der Europäische Konvent befasste sich an seiner Sitzung am 27./28.02.2003 mit den Änderungsvorschlägen, die zu den ersten 16 Artikeln eingegangen waren, und stellte die neuen Artikel 24-33 vor.
Am ersten Tag (06. Februar 2003) der nunmehr vierzehnten Plenarsitzung des Konvents zur Zukunft der Europäischen Union in Brüssel wurde der Schlussbericht der Arbeitsgruppe Soziales Europa nach nur fünf Sitzungen vorgestellt. Im Rahmen ihres Mandats beschäftigte sich die Gruppe mit folgenden Fragen:
Die Forschungsgruppe Jugend und Europa veranstaltet am 25./26 Februar 2003 in München eine Fachtagung zur politischen Bildung mit dem Thema "Weißbuch-Prozess, Verfassungskonvent, PISA-Studie - Herausforderung für die europäische Bildungsarbeit?" Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der PISA-Studie soll diskutiert werden, inwieweit die fünf originären jugendpolitischen Bereiche des Weißbuch-Prozesses, die Ergebnisse der PISA-Studie und die der IEA Civic Education-Studie Auswirkungen haben auf eine mögliche Modernisierung der außerschulischen politischen Bildungsarbeit. Informationen und Anmeldung bei:
Für den Bereich der interkulturellen politischen Bildung gibt es einen neuen Newsletter, der einmal monatlich kostenfrei an alle Interessenten versandt wird. Initiatoren dieser neuen Informationsmöglichkeit sind die Arbeitsgemeinschaft katholisch-soziale Bildungswerke (AKSB) und die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der deutschen Bischofskonferenz (afj).
Vom 23. - 30. März 2003 findet in Berlin ein von der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugensdsozialarbeit organisiertes trinationales Seminar mit dem Thema "Umgang mit anderen Vorstellungen und Werten als Herausforderung für die interkulturelle Arbeit" statt. Das Seminar richtet sich an alle Mitarbeiter aus den Handlungsfeldern der Jugendsozialarbeit sowie an alle am Thema Interessierten.
Die Kommission hat einen Beschluss über die Fortführung des Programms DAPHNE (2000-2003) entworfen. Ziel des Programms soll weiterhin die Verhütung von Gewalt gegenüber Frauen und Kindern und der Schutz von Opfern und gefährdeten Gruppen sein.
Im Januar erschien die fünfte Ausgabe der Schlüsselzahlen zum Bildungswesen in Europa. Die von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur, veröffentlichte und in Zusammenarbeit mit EUROSTAT und EURYDICE erarbeitete neue Ausgabe enthält Daten über 30 europäische Länder (15 EU-Mitgliedstaaten, 12 Beitrittskanditaten, 3 EFTA/EWR-Länder).
Die EU unterstützt eine Vielzahl von Städtepartnerschaften, sowohl als Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern (Typ A), als auch als thematische Konferenzen und Seminare (Typ B). Jährlich gehen für das Programm ca. 2.500-3.000 Anträge bei der Kommission ein, wobei aufgrund der begrenzten Finanzausstattung (12 Mio. Euro pro Jahr) lediglich ca. 55-60 % der Veranstaltungen gefördert werden können.
Vom 07. - 09. Mai 2003 führt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge in Freiburg im Breisgau seinen 76. Deutschen Fürsorgetag durch (vgl. Nachricht vom 17.05.2002) Das Motto der diesjährigen Veranstaltung ist Zwischen Versorgung und Eigenverantwortung - Partizipation im Sozialstaat.
Die Europäische Kommission und die türkische Regierung haben eine Reihe von Abkommen zur Vorbereitung der Teilnahme der Türkei an den Gemeinschaftsprogrammen Sokrates, Leonardo da Vinci und Jugend ab 2004 unterzeichnet. Diese Abkommen werden von Haushaltsmitteln in Höhe von 6 Mio. Euro begleitet, wovon die Europäische Union 4,7 Mio. Euro finanziert.
Die Europäische Kommission hat den Entwurf einer neuen, funktionelleren Europäischen Beschäftigungsstrategie angenommen. Die Strategie soll es ermöglichen, neuen Herausforderungen zu begegnen wie dem beschleunigten wirtschaftlichen Wandel, der Alterung der Bevölkerung und der Erweiterung der EU. Die künftige Strategie soll in Übereinstimmung mit der in Lissabon beschlossenen Reformagenda drei Hauptziele verfolgen:
Für die Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Jugendbereich gibt es jetzt das neue EU-Programm "Cross border - Cooperation". Im Rahmen dessen fördert die EU bis Ende 2006 im grenznahen Raum zu den Beitrittsländern internationale Aktivitäten von und mit Jugendlichen sowie für Fachkräfte in der Jugendarbeit.
Am 19.12.2002 hat die Kommission einen Vorschlag für das neue Programm eLearning angenommen. Das Programm zielt darauf ab, mit Hilfe der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die Qualität der allgemeinen und beruflichen Bildung und den Zugang zur Bildung zu verbessern. Fürseine dreijährige Laufzeit ist ein Budget von 36 Mio. Euro vorgesehen.
Im Rahmen des Programmes JUGEND finden im Jahr 2003 mehrere Einsteiger- und Aufbauseminare statt. Die Workshops richten sich an JugendarbeiterInnen, LeiterInnen von Jugendbegegnungen, ProjektmanagerInnen, LeiterInnen von Einrichtungen/Organisationen - also an alle Akteure der Jugendarbeit.
Die für den 12. und 13.12.2002 angekündigte Tagung "Die neue jugendpolitische Zusammenarbeit in der EU" der BBJ Consult AG (vgl. Nachricht vom 09.12.2002) wurde verschoben auf den 20.03.2003.
Zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2002 hat die Europäische Kommission die Bereitstellung von insgesamt 81 Mio. Euro für 116 Projekte angekündigt. Die Europäische Initiative für Demokratie und Menschenrechte stellt davon 28 Millionen Euro für die Unterstützung von 42 Projekten zur Verfügung. Bis zum Ende des Jahres werden 30 weitere Kommissionentscheidungen erwartet, die Mittel in Höhe von über 60 Mio. Euro vorsehen.
Am 16. und 17.05.2003 findet der Workshop Keine Angst vor Geld aus Brüssel in Paderborn statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der IN VIA Akademie Paderborn.
Am 12. und 13. Dezember 2002 zwischen 10 und 17 Uhr veranstaltet die BBJ Consult AG in Berlin einen Workshop zum Thema Die neue jugendpolitische Zusammenarbeit in der EU.
Im Amtsblatt C 298 vom 30.11.2002 hat die Europäische Kommission zur Einreichung von Bewerbungen Sachverständiger im Rahmen des Programmes Leonardo da Vinci aufgerufen. Speziell geht es dabei um die Bewertung von Anträgen, Projektberichten, Produkten und Projektergebnissen sowie um die Durchführung projektbezogener Erhebungen, Analysen, Monitoring- und Follow-up-Aktivitäten.
Am 23. und 24. April 2002 fand in Aachen ein internationales Treffen von Expertinnen und Experten zum Thema *Grenzüberschreitende soziale Dienste/Sozialarbeit* statt. Hierzu ist nun die Tagungsdokumentation erschienen.
Am 13. und 14. Mai 2003 findet in Berlin eine Tagung zum Thema Jugendsozialarbeit in der Perspektive der EU-Erweiterung statt. Die Tagung soll aufzeigen, welche Entwicklungen für den Bereich Jugendsozialarbeit zu erwarten sind und welche Kooperationen und Partnerschaften helfen können, die EU-Erweiterung als gemeinsame Herausforderung und Chance für die Jugend in Europa zu nutzen.
Im Amtsblatt C 280 vom 16.11.2002 fordert die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen der Haushaltslinie A-3029 zur Unterstützung internationaler nicht staatlicher Jugendorganisationen in Europa für das Kalenderjahr 2003 auf. Ziel ist es einerseits, die Entwicklung solcher Organisationen zu fördern, andererseits Maßnahmen von europäischem Interesse zu unterstützen, die Jugendliche mit einbeziehen und/oder Jugendlichen zugute kommen. Die Zuschüsse sind zur Deckung eines Teils der Verwaltungsausgaben gedacht.
Im Amtsblatt C 280 vom 16.11.2002 hat die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2003 im Rahmen des Programmes DAPHNE aufgefordert. Ziel des Programmes ist die Unterstützung und Förderung der Zusammenarbeit von NRO und anderen Organisationen, einschließlich öffentlicher Stellen, die im Bereich der Gewaltbekämpfung arbeiten.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Europäische Kommission voraussichtlich im Dezember 2002/Januar 2003 eine Dienstleistungsauftrag betreffend die Unterstützung bei der Entwicklung eines integrierten Systems für Berufsbildung und -ausbildung in Armenien aus.
Am 12.11.2002 fand in Brüssel eine Ratstagung der Bildungsminister der Europäischen Union statt, in der es hauptsächlich darum ging, sich über Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Berufsbildung in Europa zu verständigen. Dabei einigten sich die Bildungsminister auf zwei Ziele:
Im Rahmen des Programms Phare erfolgt die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags betreffend die Institutionelle Unterstützung und Entwicklung von Projektkonzepten im Rahmen eines Programms für Anpassung, berufliche Qualifikation und soziale Eingliederung in Litauen. Die Einsendefrist für die Bewerbungen ist der 29.11.2002.
Die Europäische Kommission wird voraussichtlich in 2003 die Auswertung der Ergebnisse einer europaweiten Umfrage über die künftige Entwicklung der Bildungs-, Schulung- und Jugendprogramme der EU nach dem Jahr 2006 ausschreiben.
Am 08. November 2002 findet in Offenbach ein erstes Treffen zur Gründung einer Entwicklungspartnerschaft im Rahmen des Förderprogramms EQUAL im Bereich Jugendberufshilfe - Integration von Benachteiligten in den Arbeitsmarkt statt. Für EQUAL wird nach dem jetzigen Kenntnisstand im Jahre 2003 eine zweite Förderphase ausgerufen. Voraussetzung für eine Antragstellung ist das Zusammenfinden in Entwicklungspartnerschaften (EP). Eine EP arbeitet an einem gemeinsamen Vorhaben themenorientiert für die gesamte Dauer der Förderphase zusammen.
Die bestehenden Programme Sokrates, Tempus, Leonardo da Vinci und Jugend werden 2006 von den neuen europäischen Programmen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend ersetzt. Die Europäische Kommission hat nun eine weit angelegte öffentliche Konsultation zur Entwicklung dieser neuen Programme gestartet. Die Konsultation ist konzipiert, um der Kommission ein umfassendes Bild der Bedürfnisse, Ziele und Wünsche derer zu geben, die
Der am 23. Oktober 2002 neu gewählte Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses WSA, Roger Briesch aus Frankreich, erläuterte anlässlich seines Amtantritts seine Vorstellungen von einem europäischen Sozialmodell in einer föderalen Union. Briesch will sich für eine Aufwertung des EWSA im europäischen Gefüge einsetzen, da der Ausschuss für ihn ein wichtiges Element des europäischen Gesellschaftsmodells darstellt.
Die Europäische Kommission hat 20,5 Mio. EUR für die Deckung der dringendsten Bedürfnisse der vom Tschetschenienkonflikt betroffenen Bevölkerung gebunden. Die Mittel werden über das Amt für humanitäre Hilfen (ECHO) bereitgestellt, für das Kommissionsmitglied Poul Nielson zuständig ist. Die aktuelle Entscheidung zielt auf die Sicherung humanitärer Grundbedürfnisse der vom Tschetschenienkonflikt betroffenen Bevölkerung während des Winters. Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Verteilung von Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern.
Voraussichtlich im Oktober 2002 schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag betreffend Projektvorbereitungsaktivitäten in Zusammenhang mit der Förderung von Beihilfeprogrammen für intergrierte lokale Entwicklungsaktivitäten durch das Phare-Programm 2002/2003 aus.
Die Europäische Kommission hat insgesamt 279 Projekte aus 30 Ländern im Rahmen des Programms *Leonardo da Vinci* genehmigt. Diese Projekte werden EU-Beihilfen in Höhe von 89,7 Mio. Euro zur Mitfinanzierung erhalten.
Die Europäische Kommission nahm heute den Vorschlag zur Unterzeichnung des vom Europarat ins Leben gerufenen Übereinkommens über den Umgang mit Kindern an. Sein Ziel ist die Stärkung des grundlegenden Rechts von Kindern auf Beibehaltung regelmäßiger Kontakte zu Eltern und anderen Personen, die zu diesen Kindern familiäre Beziehungen haben.
Die im September 2001 von der Europäischen Kommission und dem Internationalen Olympischen Komitee initiierte Pilotaktion *Sport, Schulen und olympische Werte* kann einen großen Erfolg verzeichnen. 6000 Schulklassen und 150 000 Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren haben in Frankreich, Italien und den Niederlanden daran teilgenommen.
Der 2. Europäische Jugendgipfel wird vom 29.11.2002 bis zum 02.12.2002 in Brüssel stattfinden. Thema des diesjährigen Gipfels ist die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme in Europa. Junge Menschen im Alter von 19 bis 29 Jahren haben dabei die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Wünsche auf diesem Gebiet aktiv einzubringen. Darüber hinaus bietet sich ihnen die Möglichkeit, direkt mit Verbändevertretern und hochrangigen Europäischen Persönlichkeiten zu diskutieren. Es werden 84 Delegierte aus 29 Ländern (EU-Mitgliedstaaten sowie Kandidatenländer) teilnehmen.
Die bereits für Juli angekündigte Ausschreibung der Nationalen Zentralstelle zur Verwaltung des Europäische Flüchtlingsfonds (EFF) ist nun erfolgt. Am 19.9.2002 veröffentlichte das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge die entsprechende Aufforderung und die neuen Leitlinien.
Am 26.09.2002 hat Annette Schavan, die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg den Kongress *Alle Kinder alles lehren* in Heidelberg eröffnet. Thema dieser dreitägigen Veranstaltung sind die Erziehung und Bildung für behinderte Schülerinnen und Schüler.
Die Europäische Kommission berichtigt Angaben, die sie im Amtsblatt C174 vom 20.07.2002 gemacht hat. In diesem Amtsblatt hat die Kommission drei Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für grenzüberschreitenden Initiativen entlang der Grenze zu den EU-Beitrittsländern veröffentlicht.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Polish Agency for Enterprise Development Dienstleistungsaufträge betreffend die Entwicklung von Humanressourcen in Polen aus. Die Einsendefrist für die Bewerbungen ist der 24.10.2002.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Central Finance and Contracting Unit des estnischen Finanzministeriums einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Verbesserung der Vermittlungsfähigkeit estnischer Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt aus. Mit der Veröffentlichung der Ausschreibung ist ab dem 19.08.2002 zu rechnen.
Im Rahmen des Programms Phare wird voraussichtlich im 3. Quartal 2002 ein Dienstleistungsauftrag betreffend die Unterstützung der Entwicklung der Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) in Polen ausgeschrieben.
Der Bund-Länder-Planungsausschuss der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA) hat das Sonderprogramm Hochwasser beschlossen.
Das Amt für Wirtschaft, Verkehr, Stadt- und Regionalentwicklung der Landeshauptstadt Kiel schreibt Dienstleistungsaufträge betreffend die organisatorische Durchführung von Projektmanagement, die Leitung des URBAN (II)-Büros in Kiel im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II (2000-2006) sowie die organisatorische Durchführung des Büro Soziale Stadt Gaarden im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" aus. Der Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 15.10.2002.
Frau Loyola de Palacio, Vizepräsidentin der Kommission und verantwortlich für Verkehr und Energie, wird am 12. September 2002 in Brüssel an der Veranstaltung zur europäischen Kampagne des Roten Kreuzes für Straßenverkehrssicherheit teilnehmen. Es handelt sich um eine originelle, speziell auf die jungen Verkehrsteilnehmer ausgerichtete Kampagne, die während eines Großteils dieses Jahres in der ganzen europäischen Union durchgeführt wird. Die Kommission hat dazu einen Finanzbeitrag von fast 900.000 Euro geleistet.
Im Zuge des Asia-Link Programms für Hochschulkooperation mit Asien wurde die erste Auswahlrunde beendet und die Antragsteller über den Erfolg bzw. die Ablehnung ihres Projektvorschlags informiert. Zunächst gingen aus Deutschland zwar viele Projektanträge ein, doch war die Zahl der erfolgreichen Vorschläge relativ gering. Aus diesem Grunde führt das Referat 333 der Arbeitsstelle EU im Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) mit Unterstützung der Europäischen Kommission eine Veranstaltung durch, die die Chancen der deutschen Bewerber bei den nächsten Antragsrunden (Bewerbungsfristen 24.10.2002 und Ende April 2003) verbessern soll.
Vom 18. bis 20. September 2002 findet beim Europäischen Parlament in Brüssel eine Konferenz über die Prävention und Bekämpfung von Menschenhandel statt. Diese Veranstaltung ist Teil des STOP-Programms der Europäischen Kommission.
Die Europäische Kommission fordert zur Einreichung von Bewerbungen auf, um eine Liste von Sachverständigen für die Bewertung der Vorschläge zu erstellen, die auf die jährliche Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programms hin bei ihr eingehen. Die Liste wird vorrangig für die Zwecke des Programms SOKRATES erstellt.
Als Teil der Soforthilfe der EU für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Regionen können im Rahmen des EU-Aktionsprogramms JUGEND auch Hochwasserprojekte unterstützt werden.
Die europäische Bildungszusammenarbeit im Schulbereich erfreut sich auch im Schuljahr 2002/2003 großer Beliebtheit: Insgesamt 1.167 COMENIUS-Schulpartnerschaften mit deutscher Beteiligung werden bis 31. Juli 2003 im Rahmen des SOKRATES-Programm der Europäischen Union finanziell gefördert.
Voraussichtlich zum 01.09.2002 schreibt die Europäische Komission einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Bewertung des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen 2003 in EU- und EWR-/EFTA-Ländern sowie auf EU-Ebene in Bezug auf dessen Relevanz, Kohärenz, Effizienz und Effektivität aus.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag betreffend präventive Gesundheitserziehung in russischen Schulen. Die Einsendefrist für die Bewerbungen ist der 10.09.2002.
Im Rahmen des Aktionsprogramms zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend eine thematische Studie zur Analyse und Beschreibung von Kulturpolitiken und -programmen, die zur Vermeidung und Reduzierung von Armut und sozialer Ausgrenzung beitragen. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 09.09.2002.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) setzt die Initiative "Internet für alle" fort: Eine neue Beratungsstelle in Berlin soll die Freien Wohlfahrtsverbände bundesweit dabei unterstützen, öffentliche Internetzugänge und Internetschulungszentren in sozialen Begegnungsstätten einzurichten. Träger des Service-Büros ist die Stiftung Digitale Chancen, die im Januar 2002 von der Universität Bremen und AOL Deutschland in Berlin gegründet wurde.
Die Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas wird am 2. Oktober 2002 in Dresden eine Fortbildungsveranstaltung zur Beantragung von Fördermitteln für städtepartnerschaftliche Begegnungen unter dem Titel *Tipps zur Antragstellung* durchführen.
Die Ergebnisse einer neuen Studie über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Regionalpolitik auf die Hauptnutznießer, die sogenannten Ziel-1-Regionen, wurden am 29.07.2002 von Michel Barnier, dem für die Regionalpolitik zuständigen Kommissar, erläutert. Die Studie handelt von Regionen in Spanien, Portugal, Irland und Griechenland sowie vom italienischen Mezzogiorno und den ostdeutschen Ländern. Die EU will diese Regionen in den sieben Jahren 2000-2006 mit 135 Mrd. Euro fördern. Hinzu kommen im Wege der Kofinanzierung zusätzliche Beiträge aus nationalen und regionalen Quellen.
Im Amtsblatt C 179 vom 27.07.2002 ruft die Kommission zur Einreichung von Vorschlägen für vorbereitende und innovative Maßnahmen für die Initiative eLearning auf. Antragsfrist ist der 30.09.2002.
Im Rahmen des Aktionsprogramms der Gemeinschaft zur Bekämpfung der Diskriminierung schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag betreffend Informationskampagnen im Hinblick auf die Bekämpfung der Diskriminierung aus. Der Schlusstermin für die Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 16.09.2002.
Im Amtsblatt C 174 vom 20.7.2002 hat die Kommission drei Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für grenzüberschreitenden Initiativen entlang der Grenze zu den EU-Beitrittsländern veröffenlticht. Sie richten sich an lokale und regionale Behörden, Euro Info Centres und Gewerkschaften aus den Grenzregionen. Für alle drei Ausschreibungen gilt, dass mindestens zwei Projektpartner aus den derzeitigen EU-Mitgliedstaaten beteiligt sein müssen. Einreichsfrist für alle drei Aufrufe ist der 01.10.2002.
Bezugnehmend u.a. auf den Bericht des Rates über die *Ziele der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung* (Februar 2001), das *Weißbuch Jugend* (Juli 2001) und die Mitteilung der Kommission *Einen europäischen Raum des lebenslangen Lernens schaffen* (November 2001) hat der Rat der EU mit seiner Entschließung zum lebensbegleitenden Lernen vom 27.06.2002 die Bedeutung des lebenslagen Lernens bekräftigt.
Bereits seit dem Jahr 2000 gibt es eine gemeinsame LEONARDO-Jahrestagung aller für die Mobilität zuständigen Durchführungsstellen Carl Duisberg Gesellschaft, DAAD und Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesanstalt für Arbeit. Auch die Nationale Agentur für LEONARDO beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bringt die Träger aus den verschiedenen Maßnahmebereichen des Programms in ihren Veranstaltungen zusammen. Am 8. und 9. Oktober 2002 wird nun erstmals für alle Beteiligten an der Durchführung des Programms - Projektnehmer, Interessenten, Multiplikatoren, Antragsteller usw. - eine gemeinsame Konferenz in Berlin ausgerichtet.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Polish Agency for Enterprise Development einen Dienstleistungsauftrag betreffend die integrierte Hilfe bei der Schulung der von Arbeitslosigkeit bedrohten Jugendlichen in ländlichen Gebieten Polens aus. Die Bewerbungsfrist ist der 05.08.2002.
Die Europäische Kommission hat heute eine Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen mit transnationaler Bedeutung veröffentlicht, die zu einem besseren Einsatz des Sports in der Jugendpolitik und der Doping-Bekämpfung beitragen sollen. Diese Projekte stehen im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Europäischen Jahr der Erziehung durch Sport 2004 und sowie mit den von der Kommission bereits durchgeführten Aktionen zur Dopingbekämpfung.
Im Rahmen eines Wettbewerb soll die offizielle Postkarte für das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 gestaltet werden. Die Europäische Kommission, die das Europäische Jahr in enger Zusammenarbeit mit dem Europäischen Behindertenforum organisiert, lädt junge Menschen zwischen 10 und 15 Jahren zu einem Malwettbewerb ein, bei dem die Jugendlichen ihre Vorstellungen von einer Welt darstellen können, in der Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt in die Gesellschaft integriert sind.
Die Europäische Kommission schreibt einen Dienstleistungsauftrag aus betreffend eine thematische Studie mit transnationalen Vergleichen zur Analyse und Identifizierung eines politischen Maßnahmenkatalogs, der bei der Verhütung und Reduzierung ausgeprägter Formen der Verarmung von Kindern am erfolgreichsten ist. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 16.08.2002.
Vom 10.-12. Oktober 2002 findet in Lissabon die siebte Tagung von SMES-EUROPA statt. SMES-EUROPA, das Europanetzwerk der Vereinigung Santé Mentale Exclusion Sociale (Geistige Gesundheit Soziale Ausgrenzung), fördert seit 1992 auf europäischer Ebene die bessere Berücksichtigung der Belange von Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Ausgrenzung von psychischen Krankheiten betroffen sind. SMES-EUROPA arbeitet damit an der Schnittstelle von Gesundheit und Sozialem. Das Hauptziel der Vereinigung ist es, die geistige Gesundheit in Europa zu fördern, die eng mit sozialer Integration und Solidarität gegenüber Menschen in sozialen und psychischen Probemsituationen verbunden ist.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Polnische Agentur für Unternehmensentwicklung (Polska Agencja Rozwoju Przedsiebiorczosci) einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Schulung und Beratung für von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen in der Woiwodschaft Slaskie, Polen aus. Die Bewerbungsfrist ist der 06.08.2002.
Der erste europäische Bericht über Qualitätsindikatoren für lebenslanges Lernen liegt vor. In diesem Bericht wird die Qualität des lebenslangen Lernens in 35 europäischen Ländern in vier zentralen Bereichen untersucht: Qualifikationen, Kompetenzen und Einstellungen, Zugang und Teilnahme, Ressourcen für das lebenslange Lernen und Strategien und Systementwicklung. Wie zuvor schon die Pisa-Studie macht nun auch dieser Bericht deutlich, dass Europa im Ganzen gesehen im Bereich Qualifikationen und Kompetenzen unbefriedigende Leistungen zeigt.
Vom 9. bis 12. Juli 2002 findet in Brüssel der "Jugendkonvent" statt. Parallel zum Konvent zur Zukunft Europas werden 210 ausgewählte Jugendliche ihre Vorstellungen über die Zukunft der EU austauschen. Für das Programm des Jugendkonvents wird das Schema für den Ablauf der Beratungen des Europäischen Konvents übernommen. Ferner wird die Struktur des Konvents durch die Ernennung eines Präsidiums nachgebildet.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag betreffend den Auf- und Ausbau der Leistungsfähigkeit bei der Reform der Sozialpolitik im Staat Moldau, NUS aus. Die Bewerbungsfrist ist der 02.08.2002.
In Amtsblatt C 148 vom 21.06.2002 ruft die Komission zum Einreichen von Vorschlägen für das Programm Kultur 2000 auf. Der Aufruf ist der vierte jährliche Aufruf und betrifft das Jahr 2003. Gleichzeitig informiert der Text über die Durchführung der Programms Kultur 2000 im Jahr 2003 und nennt die Förderschwerpunkte für die Jahre 2003 und 2004. Antragsfrist für einjährige Projekte ist der 15.10.2002, für mehrjährige Projekte gilt der 31.10.2002 als letzter Abgabetermin.
Die Gemeinschaftsinitiative EQUAL unterstützt in Deutschland 109 Entwicklungspartnerschaften mit rund 1.100 Einzelprojekten. Dies sei ein gutes Ergebnis für den Start der neuen Gemeinschaftsinitiative, stellte Bundesarbeitminister Walter Riester anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung *EQUAL - Neue Impulse für den Arbeitsmarkt* fest. Auch die EU-Kommissarin Anna Diamamtopoulou äußerte sich in Berlin sehr zufrieden über den Projektverlauf in Deutschland. Unter dem Motto *Gemeinsam mehr erreichen*, starten jetzt die ausgewählten Entwicklungspartnerschaften mit ihren rund 1.100 Einzelprojekten ihre Arbeit. Sie engagieren sich für Chancengleichheit, für bessere Beschäftigungsmöglichkeiten und für die Beseitigung von Diskriminierungen in der Arbeitswelt.
Die Studie der Europäischen Kommission über elektronische Behördendienste (E-Government) in Europa zeigt deutliche Fortschritte seit der letzten Erhebung im Oktober 2001. Danach hat sich die Zugänglichkeit und Interaktivität der öffentlichen Dienste über das Internet um 10 Prozentpunkte auf 55% verbessert.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Slowakische Republik drei Dienstleistungsaufträge betreffend Bildung, Beschäftigung und Toleranz der Roma in der Slowakischen Republik aus. Die Einsendefrist für Bewerbungen ist jeweils der 16.07.2002.
Der Deutsche Verein führt vom 07. bis 09. Mai 2003 einen Fürsorgetag unter dem Motto *Zwischen Versorgung und Eigenverantwortung - Partizipation im Sozialstaat* in Freiburg im Breisgau durch, zu dem Experten aus allen Bereichen der Sozialpolitik, der sozialen Arbeit und insbesondere aus den Ländern der Europäischen Union erwartet werden.
Ohne Angabe eines Datums informiert die Europäische Kommission über eine zu erwartende Ausschreibung betreffend die Bewertung des Aktionsprogramms der Gemeinschaft zur Förderung der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung (2002-2006).
Die Europäische Kommission stellt zusätzliche humanitäre Hilfe in Höhe von 4,5 Millionen Euro zur Verfügung, um den Opfern des Tschetschenien-Krieges bis Ende des Jahres zu helfen. Die finanzielle Unterstützung soll die elementarste Grundversorgung der Menschen sichern, die vom Konflikt in Tschetschenien und den Nachbarstaaten betroffen sind. Insbesondere Binnenvertriebene, Rückkehrer, Kinder und andere gefährdete Bevölkerungsgruppen sollen von der Zuwendung profitieren. Der Schwerpunkt der Hilfe wird auf die Bereitstellung von Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung, Grundausstattung und Unterkünften gelegt.
Das Bundesarbeitsministerium und das Bundesbildungsministerium haben am 29.05.2002 die *Richtlinien zur Durchführung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (Sofortprogramm-Richtlinien - SPR)* im Rahmen von JUMP geändert. Mit dieser sog. *Beschäftigungsbrücke Ost* sollen zusätzliche Chancen am Arbeitsmarkt für junge Menschen vor allem in den neuen Bundesländern eröffnet werden. Diese Änderungen treten am 01.07.2002 in Kraft.
Im Rahmen des Programms MEDA schreibt die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag betreffend die fachliche Unterstützung bei der Betreuung des Projekts Förderung der Schaffung von Arbeitsplätzen in Marokko aus. Die Frist für die Einsendung von Bewerbungen ist der 12.07.2002.
Die Europäische Kommission hat 178 neue Projekte für Zuschüsse im Rahmen der Programme JUGEND und EUROMED JUGEND (eine gemeinsame Aktion der Programme JUGEND und MEDA) ausgewählt. Ziel ist es, den interkulturellen Dialog, die aktive Bürgergesellschaft und die Minderheitenrechte im Mittelmeerraum und in Südosteuropa zu fördern. Jungen Menschen werden dadurch Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung und aktiven Teilnahme an Austauschmaßnahmen, Freiwilligendienst oder sonstigen Initiativen eröffnet. Das Budget für diese Projekte beläuft sich auf 4,2 Mio. Euro. Viele Vorhaben werden in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen, z. B. den Vereinten Nationen, durchgeführt.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Europäische Kommission voraussichtlich im August 2002 einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Stärkung der Befähigung staatlicher Behörden im Bereich Formulierung politischer Maßnahmen, Planung, Programmerstellung, Durchführung und Überwachung von Hilfsleistungen in Albanien aus.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Kommission voraussichtlich im Juni 2002 einen Dienstleistungsauftrag betreffend den Auf- und Ausbau der Leistungsfähigkeit bei der Reform der Sozialpolitik in der NUS-Republik Moldau aus.
Die Europäische Kommission fasste eine Reihe von Beschlüssen über die Bereitstellung humanitärer Hilfe in Höhe von insgesamt 6 Mio. Euro zugunsten von Indien, Sri Lanka, Uganda und Äthiopien. Die Mittel werden über das Amt für humanitäre Hilfe (ECHO) bereitgestellt, das dem Kommissionsmitglied Poul Nielson untersteht.
Im Laufe des Jahres 2002 wird die Europäische Kommission einen Dienstleistungsauftrag betreffend die Bewertung der Zielvorgaben der Programme Sokrates und Leonardo da Vinci ausschreiben.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die bulgarische Regierung einen Dienstleistungsauftrag betreffend technische Hilfe für die Reform der Kinderfürsorgedienste in 10 Pilotgemeinden aus. Die Frist für die Einsendung von Bewerbungen ist der 14.06.2002.
Entwurf von drei Studien, deren Ziele die Beschreibung und die Analyse der Situation sowie die Beschreibung der wesentlichen Herausforderungen für den sozialen Zusammenhalt in den drei unten genannten spezifischen Bereichen sein sollen. Frist für die Anforderung der Ausschreibungsunterlagen: 13.06.2002. Frist für die Einreichung von Angeboten: 25.06.2002.
Das Staats- und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg veranstalten vom 20. bis 21.06.2002 im Landesgewerbeamt Karlsruhe einen Fachkongress *Europa der Regionen* zu dem Thema *Perspektiven der grenzübergreifenden und transnationalen Zusammenarbeit*.
Unter der Themenstellung *Internationale Partnerschaften beginnen und vertiefen* veranstaltet Jugend für Europa im Rahmen des EU-Aktionsprogramms JUGEND vom 10. bis 12.06.2002 in Bonn eine Tagung für Projektverantwortliche und Multiplikatoren.
Unter der Themenstellung *Internationale Partnerschaften beginnen und vertiefen* veranstaltet Jugend für Europa im Rahmen des EU-Aktionsprogramms JUGEND vom 10. bis 12.06.2002 in Bonn eine Tagung für Projektverantwortliche und Multiplikatoren.
Die Europäische Kommission ist am morgigen 31. Mai 2002 Ausrichterin einer großen Konferenz, die den Abschluss der ersten Phase des SOKRATES-Pilotprojekts *TUNING Educational Structures in Europe* (Abstimmung der Bildungsstrukturen in Europa) bilden soll und an der über 100 europäische Universitäten sowie Studentenvereinigungen, Fachgremien und Hochschulangestellte teilnehmen werden.
Die Europäische Kommission hat einen neuen Aktionsplan *eEurope 2005: Eine Informationsgesellschaft für alle* angenommen. Dieser Aktionsplan soll zu einem Umfeld führen, das private Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen begünstigt, sowie zu einer Steigerung der Produktivität und moderneren öffentlichen Dienstleistungen insbesondere im Bildungswesen. Ferner soll er jedem die Möglichkeit zur Teilnahme an der globalen Informationsgesellschaft geben.
Die Europäische Kommission hat drei Beschlüsse über humanitäre Hilfe in Höhe von mehr als 4 Mio. Euro für Indonesien, Kambodscha und birmanische Flüchtlinge an der birmanisch/thailändischen Grenze gefasst. Die Abwicklung der Hilfe erfolgt über das Amt für humanitäre Hilfe (ECHO), das zum Aufgabenbereich von Kommissar Poul Nielson gehört.
Die Europäische Kommission hat im Anschluss an die Unterzeichnung des Friedensabkommens am 04.04.2002 in Angola einen Aktionsplan zur Unterstützung der Bevölkerung aufgestellt. Insgesamt 125 Mio. Euro wurden aus dem Gemeinschaftshaushalt und dem Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) bereitgestellt, um ein breites Maßnahmenspektrum zu finanzieren, das Soforthilfe, Nahrungsmittelhilfe und Ernährungssicherheit, Unterstützung für Vertriebene und Rückkehrer sowie Minenräummaßnahmen umfasst.
Im Amtsblatt C 112 vom 09.05.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen der Haushaltslinie B3-4102: *Maßnahmen für Studien und Analysen über die soziale Lage, Demographie und Familie* auf. Die Zuschüsse sollen Analysen zugute kommen, die von der Kommission im sozialen Bereich gefördert werden. Antragsfrist ist der 21.06.2002.
Auf dem *8. Kongress der Städtepartnerschaft* des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) vom 22. bis 24. Mai in Antwerpen wurden dieses Jahr die *Goldenen Sterne der Städtepartnerschaft* vergeben. Seit 1993 verleiht die EU jährlich Preise für außergewöhnliche Projekte, die über ihren Fonds für Städtepartnerschaften unterstützt werden.
Im Amtsblatt C 103 vom 30.04.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen für Verbreitungstätigkeiten im Rahmen des Aktionsprogramms SOKRATES auf. Antragsfrist ist der 01.10.2002.
Im Amtsblatt C 117 vom 18.05.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen für die zweite Phase des Programms Leonardo da Vinci auf. Das Programm trägt zur Umsetzung einer Berufsbildungspolitik der Gemeinschaft bei und zielt auf die Förderung neuer praxisorientierter Konzepte in der Berufsbildungspolitik. Dieser zweite Aufruf hat eine Geltungsdauer von zwei Jahren (2003-2004). Antragsfrist sind der 04.11.2002 bzw. der 14.02.2003 (s. Zeitplan).
Das Europäische Parlament hat bei seiner Sitzung am 15.05.2002 in Straßburg die Kompromissvorschläge zum 6. Forschungsrahmenprogramm (RP 6) angenommen. Das Gesamtvolumen des Forschungsprogramms liegt bei 17,5 Milliarden Euro und es hat eine Laufzeit bis 2006 (vgl. EUFIS-Nachricht vom 17.04.2002).
Wie schon in der alten Förderperiode (Urban I) ist Berlin auch in Urban II mit einem Programmgebiet vertreten. Aufgrund seiner strukturellen Defizite wurde ein 425 ha großes Gebiet rund um den S-Bahnhof Ostkreuz ausgewählt, in dem ca. 30.000 Einwohner leben. Die Einkommenssituation ist im Berliner Vergleich unterdurchschnittlich, die Einwohnerentwicklung war zum Zeitpunkt der Programmaufnahme rückläufig.
m Amtsblatt C 115 vom 16.05.2002 ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Aktionsprogramms JUGEND auf. Dieser Aufruf bezieht sich auf den Bereich *Zusammenarbeit, Ausbildung und Information: Aktion 5 - Flankierende Maßnahmen*. Antragsfrist ist der 01.10.2002.
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Central Finance and Contracts Unit (CFCU), Bukarest, Rumänien voraussichtlich im Juni 2002 einen Dienstleistungsauftrag betreffend Qualitätskontrolle, Einhaltung von Betriebsverfahrensbedingungen, ex-post Überwachung und Bewertung sowie Programm-Audit aus.
In Kooperation mit der Bundesgeschäftsstelle der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit veranstaltet die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit des Kolpingwerkes (Kolping Jugendberufshilfe) eine Fachtagung zur Arbeitsförderungpolitik für Jugendliche in Österreich. Die Konferenz findet vom 04. bis 06. Juni 2002 in Dornbirn und Bregenz statt.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Observatorium für die Entwicklung der sozialen Dienste in Europa veranstalteten in Zusammenarbeit mit der Euregio Maas-Rhein und der Regio Aachen e.V. am 23./24.04.2002 eine Tagung zum Thema *Grenzüberschreitende soziale Dienste/Sozialarbeit*.
Die Europäische Kommission hat am 3. Mai 2002 einen Vorschlag zur Ergänzung der Rechtsvorschriften über die EU-weite Anerkennung von Scheidungsurteilen und Entscheidungen über die elterliche Verantwortung angenommen. Ziel dieses Vorschlags ist es, den Erfolgsaussichten für Kindesentführungen innerhalb der EU den Boden zu entziehen, indem die Rückgabe entführter Kinder durch gezielte Zusammenarbeit der Gerichte und Behörden der EU-Mitgliedstaaten gewährleistet wird.
Im Rahmen der allgemeinen Zielsetzung, nämlich der Gewinnung von Erfahrungswerten zur Verbesserung der Realisierung und der Wirksamkeit der aus dem EAGFL finanzierten Maßnahmen, insbesondere der neuen Phase der Initiative LEADER+, zielt diese Bewertung darauf ab, einen prägnanten Überblick des Mehrwerts von LEADER II im Vergleich zu anderen Entwicklungsmaßnahmen im ländlichen Raum zu liefern. Es handelt sich insbesondere darum, zu überprüfen, inwieweit die Realisierung der spezifischen Detailkonzeption der Initiative die Erreichung ihrer Ziele ermöglicht hat, nämlich die Förderung der Innovation und der aktiven Teilnahme der ländlichen Bevölkerung, um eine örtliche Entwicklung in den ländlichen Gebieten auf Dauer in Gang zu setzen.
Das INTERREG-Programm für Nordwesteuropa ist von der Europäischen Kommission genehmigt worden. Dieses Programm im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III B läuft bis 2006 und sieht EU-Fördermittel in Höhe von etwa 329 Mio. Euro vor. Es betrifft die transnationale Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten Irland, Belgien, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich sowie der Schweiz als Drittland. Weitere 326 Mio. Euro werden aus nationalen und regionalen Mitteln bereitgestellt, wodurch insgesamt etwa 655 Mio. Euro zur Verfügung stehen werden.
Der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Michel Barnier gab am 25.04.2002 die Genehmigung eines Programms für den Alpenraum durch die Europäische Kommission bekannt. Das Programm trägt zur transnationalen Zusammenarbeit zwischen Österreich, Frankreich, Deutschland und Italien (in der Europäischen Union) sowie Slowenien, der Schweiz und Liechtenstein bei und wird - für die beteiligten Mitgliedstaaten - im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III B finanziert.
Die nationale Agentur *Jugend für Europa* hat Stellung zum Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofes genommen, in welchem erhebliche Mängel in der Konzeption und in der Verwaltung des EU-Bildungsprogramms dargestellt wurden (vgl. EUFIS-Nachricht vom 17.04.2002).
Am 24. und 25. April 2002 fand in Warschau die 11. Sitzung des Deutsch-Polnischen Jugendrates statt. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen die bisherige Arbeit des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes und die Festlegung der künftigen Schwerpunkte.
Die Europäische Kommission hat zwei wichtige Beschlüsse zu ihrer regionalen Kooperation mit Lateinamerika gefasst.
m Rahmen des Programms Phare schreibt die Polnische Agentur für Regionale Entwicklung Dienstleistungsaufträge für die integrierte Hilfe bei der Schulung der von Arbeitslosigkeit bedrohten Jugendlichen in ländlichen Gebieten Polens aus. Bewerbungsfrist ist der 13. Mai 2002 (15 Uhr).
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Central Finance and Contracts Unit (CFCU) im Namen des rumänischen Finanzministeriums voraussichtlich im Mai 2002 Dienstleistungsaufträge für die Technische Hilfe aus.
Die deutsche Bundesregierung hat am 27.03.2002 den fünften Nationalen Beschäftigungspolitischen Aktionsplan (NAP) verabschiedet, der unter Federführung des Bundesministeriums der Finanzen erstellt wurde. Der Aktionsplan wird zum 1. Mai 2002 an die Kommission übersandt. Er bildet gemeinsam mit den Aktionsplänen der anderen Mitgliedstaaten die Grundlage für den Gemeinsamen Jahresbericht über die Beschäftigungslage und die Umsetzung der beschäftigungspolitischen Leitlinien sowie die länderspezifischen Empfehlungen (sog. *Luxemburg-Prozess*), die dem Europäischen Rat vorgelegt werden
Im Rahmen des Programms Phare schreibt die Politische Agentur für Unternehmensentwicklung im Namen der polnischen Regierung voraussichtlich noch im 2. Quartal 2002 Dienstleistungsaufträge betreffend die Entwicklung von Humanressourcen in mehreren Regionen Polens aus.
Inzwischen sind nahezu 1.500 Entwicklungspartnerschaften im Rahmen von EQUAL in die Phase der Umsetzung ihres Arbeitsprogramms eingetreten. Als Auftakt der Arbeit der europäischen thematischen Netze im Rahmen von EQUAL findet am 16. und 17. Mai 2002 in Barcelona eine Konferenz zum Thema Teilhabe durch vernetzte Arbeitstatt. Diese Netze bilden die Grundlage für die Nutzbarmachung der vorbildlichen Verfahren und ihrer Einbeziehung in die politischen Maßnahmen.
Erhebliche Mängel in der Konzeption und in der Verwaltung der EU-Bildungsprogramme SOKRATES und JUGEND FÜR EUROPA stellt der Europäische Rechnungshof in seinem aktuellen Sonderbericht für den Zeitraum 1995 bis 1999 fest. Der Hof nahm sieben Länder unter die Lupe, darunter auch Deutschland.
Vor zwei Jahren wurde das Programm Daphne zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder in Europa gestartet. Nichtregierungs- und sonstige Organisationen zeigten daran außerordentliches Interesse. Die Europäische Kommission hat jetzt einen Zwischenbericht über die Abwicklung des Programms Daphne zur Bekämpfung der Gewalt in Europa vorgelegt, das von Anfang 2000 bis Ende 2003 läuft. Darin stellt sie fest, dass das Programm Daphne eine wichtige Rolle bei die Sensibilisierung für diese Problematik spielt, weil es europaweit einen beachtlichen Multiplikatoreffekt erzielt.
Die Europäische Kommission stellt Mittel in Höhe von 5 Millionen Euro zur Verfügung, um die palästinensische Bevölkerung Westjordanlands und des Gazastreifens mit Lebensmitteln zu unterstützen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um zu sichern, dass die betroffene Bevölkerung in den kommenden Monaten Zugang zu lebenswichtigen Nahrungsmitteln hat.
Das Amt für humanitäre Hilfe (ECHO) hat einen Bericht über bedeutende Ereignisse und wichtige Arbeits- und Aufgabenfelder ECHOs im Jahr 2001 veröffentlicht. Diese Publikation trägt den Titel *Sustaining hope in a changing world ECHO 2001* und ist ausschließlich in englischer Sprache erhältlich.
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat eine Publikation unter dem Titel *Europäische Sozialpolitik - Eine Standortbestimmung der Arbeiterwohlfahrt* aufgelegt, die voraussichtlich ab Anfang Mai 2002 erhältlich sein wird. Diese Broschüre wird sich inhaltlich sowohl mit europäischer Sozialpolitik im allgemeinen auseinandersetzen als auch konkrete Standpunkte der AWO in Bezug auf ein soziales Europa wiedergeben.
Die Europäische Kommission hat für das deutsche Bundesland Hessen das Programm im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ genehmigt. Im Zeitraum 2001-2006 stehen für dieses Programm insgesamt 23,4 Mio. Euro zur Verfügung. Davon werden 8,2 Mio. Euro aus EU-Mitteln und 7 Mio. Euro vom Privatsektor finanziert.
Die Europäische Kommission hat ein Programm der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ für Baden-Württemberg genehmigt. Mit diesem Programm sollen neue Ideen gefördert und der Aufbau einer nachhaltigeren Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im ländlichen Raum Deutschlands unterstützt werden. Es zielt darauf ab, die Lebensqualität für alle Einwohner der ländlichen Gebiete zu verbessern. Leader+ wird dazu beitragen, die lokale Erzeugung aufzuwerten und die natürlichen und kulturellen Ressourcen optimal zu nutzen. Im Zeitraum 2001-2006 stehen für das Programm insgesamt 22,3 Mio. Euro zur Verfügung. Davon werden 10,2 Mio. Euro von der Europäischen Union bereitgestellt, während 1,9 Mio. Euro aus der Privatwirtschaft kommen.
Auf Initiative des Vorstandes diskutierten ehren- und hauptamtliche Führungskräfte der Arbeiterwohlfahrt aus dem Bezirk Mittelrhein am 15. und 16.03.2002 in Brüssel Chancen und Risiken der europäischen Integration für die Arbeit des Verbandes. Die Fachtagung "Europäisierung des Sozialen Herausforderung und Reglementierung der Wohlfahrtsverbände durch die europäische Integration", zu der Fachleute der EU, der Bundespolitik und der Wohlfahrtsverbände geladen waren, thematisierte sowohl die Auswirkungen des EU-Wettbewerbs- und Beihilferechts als auch der zunehmenden Europäisierung der Sozialpolitik auf die Aufgaben und Leistungen der AWO.
Der Europäische Rat ist am 15. und 16. März 2002 zu seiner Frühjahrstagung zur Lage der Europäischen Union im Wirtschafts-, Sozial- und Umweltbereich zusammengetreten. Dabei sollte u.a. die Lissabonner Strategie und ihre Umsetzung erörtert werden.
In den nächsten Wochen wird efp jedoch seine Arbeit für EQUAL einstellen und an das BMA übergeben. Auslöser waren Gerüchte, die Ende des Jahres 2001 auftraten, dass das epd bei der Auftragsvergabe durch das BMA bevorteilt wurde und keine öffentliche Ausschreibung stattfand.
Die Europäische Kommission gab die Genehmigung eines Programms für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz am 22.02.2002 bekannt. Dieses Programm betrifft die Region "Oberrhein Mitte-Süd" und wird im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III finanziert. Hauptziele sind die Entwicklung der Wirtschaft und der Ausbau der Zusammenarbeit in dieser grenzübergreifenden Region. Insgesamt stehen bis 2006 Mittel in Höhe von 70,6 Mio. Euro zur Verfügung, an denen sich die EU mit etwa 31,6 Mio. Euro beteiligt. 31,6 Mio. Euro werden aus den nationalen und regionalen Haushalten sowie von der Privatwirtschaft aufgebracht. Die Schweiz beteiligt sich mit 7,5 Mio. Euro. Das Programm betrifft eine Bevölkerung von rund 4,1 Mio. Einwohnern.
Die sozialpolitische Agenda ist der Fahrplan der EU zur Modernisierung und Verbesserung des europäischen Sozialmodells durch Investitionen in Menschen und Aufbau eines aktiven Wohlfahrtsstaats. Sie soll dazu beitragen, das auf der Tagung des Europäischen Rates in Lissabon im März 2000 festgelegte strategische Ziel zu erreichen. Zum zweiten Mal werden jetzt die Fortschritte in kompakter Form in einem Anzeiger dargestellt, der am 20.02.2002 veröffentlicht wurde.
Die Europäische Kommission hat am 20.02.2002 das Programm der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ für Mecklenburg-Vorpommern genehmigt. Mit diesem Programm sollen neue Ideen gefördert und der Aufbau einer nachhaltigeren Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im ländlichen Raum Deutschlands unterstützt werden. Es zielt darauf ab, die Lebensqualität für alle Einwohner der ländlichen Gebiete zu verbessern.
Die Europäische Kommission hat das Programm der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ für Sachsen genehmigt. Der für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Fischerei zuständige Kommissar Franz Fischler begrüßte diese Entscheidung und erklärte: *Mit diesem Programm sollen neue Ideen gefördert und der Aufbau einer nachhaltigeren Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im ländlichen Raum Deutschlands unterstützt werden.*
Vom 22. bis 25. Mai 2002 findet im belgischen Antwerpen ein großer kommunaler Partnerschaftskongress statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, weltweit stattfindende beispielhafte kommunalpartnerschaftliche Zusammenarbeit zu präsentieren.
Am 19.02.2002 hat die Kommission drei Programme im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Deutschland genehmigt. Es handelt sich dabei um die Programme der Regionen Sønderjylland und Schleswig (13,8 Mio. Euro), Fyns Amt und K.E.R.N. (9,9 Mio. Euro) sowie Storstrøms Amt und Ostholstein-Lübeck (9,6 Mio. Euro).
Der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Michel Barnier verkündete am 19.02.2001 die Genehmigung eines im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III finanzierten Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich. Hauptziel des Programms der Region *Saarland-Moselle/Lothringen-Westpfalz* ist es, die wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit beiderseits der Grenze zu fördern.
Das Bundesministerium für Arbeit hat am 15.02.2002 eine positive Zwischenbilanz für das Programm JUMP gezogen. 100.000 arbeitslose Jugendliche sollten Arbeit, Ausbildung oder eine Qualifizierung erhalten. Dieses Versprechen ist mehr als eingelöst worden.
Im Rahmen der Ausrichtung A (grenzübergreifende Zusammenarbeit) der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III startet in den kommenden Wochen die Umsetzung im Fördergebiet *Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein*. Das Fördergebiet erstreckt sich über Teile Baden-Württembergs und Bayerns sowie über Vorarlberg (A), das Fürstentum Liechtenstein und einige Kantone der Schweiz.
Die Europäische Kommission hat am 06.02.2002 das INTERREG-Programm des PAMINA-Raums genehmigt. Damit unterstützt sie die transnationale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in der unter der Bezeichnung "PAMINA" bekannten Region Südpfalz - Mittlerer Oberrhein - Nördliches Elsass, die sich auch schon an dem Vorläuferprogramm INTERREG II beteiligte. Kern des Programms ist die Verbesserung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Ziel, die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, einen gemeinsamen Arbeitsmarkt zu schaffen, den Umweltschutz zu verbessern und die soziokulturelle Zusammenarbeit fördern.
Die Europäische Kommission hat das LEADER+-Programm für Rheinland-Pfalz genehmigt. Zwischen 2001 und 2006 betragen die Gesamtausgaben im Rahmen des Programms 24 Mio. Euro. Davon werden 10,6 Mio. Euro aus dem Gemeinschaftshaushalt und 2,7 Mio. von der Privatwirtschaft bereitgestellt.
Das neue, gemeinsame INTERREG-Programm der drei deutsch-niederländischen Grenzregionen EUREGIO, Euregio Rhein-Waal und Euregio Rhein-Maas-Nord ist am 06.02.2002 durch die Europäische Kommission bewilligt worden. Im Rahmen dieses Programms der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III stellt die Europäische Union Fördermittel in Höhe von 98 Mio. Euro bereit. Weitere 113 Mio. Euro werden von nationaler, regionaler und privater Seite aufgebracht, so dass insgesamt Mittel in Höhe von 211 Mio. Euro zur Verfügung stehen.
m Amtsblatt C 35 vom 08.02.2002 ruft die Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen für das Programm Daphne auf. Daphne ist ein Aktionsprogramm der Gemeinschaft, mit dem vorbeugende Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen unterstützt werden. Seine Mittelausstattung beläuft sich insgesamt auf 20 Mio. Euro, wobei für jedes seiner vier Laufjahre 5 Mio. Euro vorgesehen sind. Die Anträge müssen bis zum 26.04.2002 bei der Kommission eingegangen sein.
Die Europäische Kommission hat ein neues Förderprogramm für die Durchführung ihrer Informations- und Kommunikationsstrategie zur Erweiterung gestartet. Für das Programm, das bereits am 10. Mai 2000 von der Kommission beschlossen wurde, liegt jetzt der Aufruf für die Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2002 vor. Mit dem Programm sollen Veranstaltungen, Broschüren und andere Informationsmedien unterstützt werden, die über die Hintergründe, den aktuellen Stand und die Auswirkungen der Osterweiterung der EU Auskunft geben. Antragsfrist ist der 15.03.2002.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) lädt zu der Konferenz *Partizipation und Integration in Europa* vom 27.02.-01.03.2002 nach Brüssel ein. Gemeinsam mit ihren Projektpartnern Interkulturelles Kontaktbüro Leipzig, Interkulturelles Netzwerk Lübeck, der britischen Organisation *The Children 's Society* und der Enaip aus Italien behandelt sie das Thema *Partizipation als ein Weg zur Verhinderung von sozialer Ausgrenzung*.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutsche Bundesjugendring zeichneten am 23.01.2002 fünf ehrenamtliche Projekte der Jugendarbeit mit dem Heinz-Westphal-Preis aus. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Christine Bergmann, und die Vorsitzende des Bundesjugendrings, Gaby Hagmans, verliehen gemeinsam die Preise im Wert von insgesamt 15.000 Euro.
Für die Zusammenarbeit zwischen der EG und Kanada bzw. der EG und den USA auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung hat die Kommission in Amtsblatt C 16 vom 19.01.2002 zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen. Antragsfrist ist der 01.04.2002.
Die Europäische Kommission hat am 21.01.2002 das Programm für die EU-Initiative LEADER+ in Brandenburg bewilligt. Im Zeitraum 2001-2006 umfasst das Programm Gesamtausgaben von 51 Mio. Euro. In diesem Betrag ist ein Beitrag der EU in Höhe von 30 Mio. Euro und ein Beitrag von 11 Mio. Euro aus dem privaten Sektor enthalten.
Die Europäische Kommission hat am 18.01.2002 die Genehmigung eines Programms für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Luxemburg und der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien bekanntgegeben, das im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III finanziert wird. Die neue Einbeziehung der deutschsprachigen Gemeinschaft ist ein natürliches Ergebnis der in einem vorangegangenen Programm eingeleiteten Zusammenarbeit. Schwerpunkte sind die Förderung der Wirtschaft in diesen Regionen und eine bessere Unterstützung der transnationalen Zusammenarbeit. Insgesamt steht bis 2006 ein Betrag von 22,83 Mio. Euro zur Verfügung, die restlichen 11,4 Mio. Euro werden von den öffentlichen Haushalten der beteiligten Mitgliedstaaten aufgebracht. Im Fördergebiet leben etwa 0,95 Mio. Menschen.
Die Europäische Kommission hat das Programm im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ für Bayern genehmigt. Dieses Programm dient dem Ziel, neue Konzepte zu erproben, damit im ländlichen Raum Deutschlands eine nachhaltigere Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt entsteht. Allen Landbewohnern soll eine höhere Lebensqualität geboten werden. LEADER+ soll dazu beitragen, den Wert der lokalen Erzeugnisse zu erhöhen und die natürlichen und kulturellen Ressourcen optimal zu nutzen.
Die Generaldirektion Regionalpolitik der EU-Kommission hat ihr Arbeitsprogramm für 2002 vorgelegt, das neben den Zielen für 2002 auch eine strategische Planung umfasst. Im Jahr 2002 soll der Schwerpunkt vor allem auf der Qualität der Programmimplementierung liegen. Auch soll die Vorbereitung auf die Erweiterung und die Debatte über die Zukunft der Regionalpolitik in einer erweiterten EU nach 2006 fortgeführt werden.
Die Europäische Kommission hat die LEADER+-Programme für Niedersachsen und Thüringen genehmigt. Zwischen 2001 und 2006 betragen die Gesamtausgaben im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative für Niedersachsen 93,6 Mio. Euro (davon 34,5 Mio. Euro aus dem EU-Haushalt 24,6 Mio. Euro von der Privatwirtschaft) und für Thüringen 41,9 Mio. Euro (22,1 Mio. Euro aus dem EU-Haushalt und 12,4 Mio. Euro von der Privatwirtschaft).
Das Jahr 2003 wird zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen ausgerufen. Am 03.12.2001 nahm der Rat einen entsprechenden Vorschlag der Kommission an (s. Nachricht vom 30.05.2001). In dem im Amtsblatt L 335 vom 19.12.2001 veröffentlichten Beschluss werden die Ziele, Maßnahmen und Durchführungs- und Finanzierungsmodalitäten genauer ausgeführt. Für Maßnahmen und Aktionen rund um das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen stehen 12 Mio. Euro zur Verfügung.
Die Europäische Kommission hat am 13.12.2001 im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ ein Programm zur Förderung eines bundesweiten Netzwerks in Deutschland und drei Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein genehmigt.
Der für Regionalpolitik zuständige europäische Kommissar Michel Barnier gab am 13.12.2001 die Genehmigung eines Förderprogramms zugunsten der *Euregio Maas-Rhein* für den Zeitraum 2000-2006 durch die Europäische Kommission bekannt. Die Europäische Union stellt für dieses Programm im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 52,7 Mio. Euro bereit. Das Programm betrifft die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Im Rahmen des Programms Tacis schreibt die Europäische Kommission voraussichtlich im März bzw. April 2002 Dienstleistungsaufträge betreffend die Entwicklung der medizinischen Grundversorgung und die präventive Gesundheitserziehung in Russland aus.
Die Verwaltung von Puertollano in Spanien sucht Partner für ein Mobilitäts-Projekt im Rahmen des Programms Leonardo da Vinci II. Vorrangig sollen durch das Projekt die Fähigkeiten von jungen Menschen durch berufliche Aus- und Weiterbildung verbessert werden, die für ihre Integration und Reintegration in den Arbeitsmarkt notwendig sind. Partner können Gemeinden, Universitäten und Ausbildungsstätten sein. Antragsfrist ist der 18. Januar 2002.
Die Europäische Kommission hat im Amtsblatt C 352 vom 12.12.2001 einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für die Förderung internationaler, nichtstaatlicher Jugendorganisationen (Haushaltslinie A-3029) veröffentlicht (siehe auch Vorankündigung in EUFIS-Nachricht vom 24.10.2001). Förderfähig sind Maßnahmen von europäischem Interesse, bei denen Jugendliche direkt involviert sind und/oder die den Jugendlichen zugute kommen. Antragsfrist hierfür ist der 28.02.2002.
Die Europäische Kommission hat das Jugendaktionsprogramm Europa-Mittelmeer II (Euromed Jugend II) verabschiedet. Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren (2002-2004), und sein Budget wurde im Vergleich zum Vorläuferprogramm Euromed Jugend I (1999-2001) um 40 % erhöht.
Die Europäische Kommission hat im Amtsblatt C 336 vom 30.11.2001 zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Phare Access aufgefordert. Es ist ein Sonderprogramm zur Stärkung der Zivilgesellschaft in Rumänien und zur Vorbereitung des Landes auf den Beitritt. Antragsfrist ist der 04.03.2002 (rumänischer Zeit).
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (WSA) hat eine Stellungnahme zum Aktionsplan eLearning der Kommission verabschiedet, in der er Maßnahmen zur Verringerung der *digitalen Kluft*, für die Senkung der Zugangskosten zum Internet, für die Weiterbildung der Lehrkräfte im Bereich der modernen Technologie sowie ein europäisches System zur Zertifizierung entsprechender Qualifikationen und Fertigkeiten fordert.
Vom 24. bis 30.11.2001 findet in allen 30 Staaten, die am SOKRATES-Programm der Europäischen Union teilnehmen, erstmals die COMENIUS-Woche statt. Koordiniert werden die Aktionen in Deutschland vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, der als Nationale Agentur in Deutschland für die Umsetzung des SOKRATES-Programms im Schulbereich verantwortlich ist.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) organisierte in Zusammenarbeit mit dem Europarat eine Europäische Konferenz über *Die Rolle der sozialen Dienste für eine nachhaltige Sozialentwicklung*, die am 25. und 26. Oktober 2001 in Berlin stattfand. Die Konferenz sollte die Bedeutung der sozialen Dienste in einem an dem Prinzip der Nachhaltigkeit orientierten Politikansatz und in einer paneuropäischen Perspektive erläutern und würdigen.
Kenntnisse in Erster Hilfe bei jungen Leuten zu entwickeln und ihr Bewusstsein für Sicherheit im Straßenverkehr zu fördern, das ist das Ziel einer neuen Kampagne der 15 nationalen Rotkreuzgesellschaften in der Europäischen Union. Sie läuft bis zum Europäischen Erste-Hilfe-Tag am 7. September 2002. Die Europäische Kommission, Generaldirektion Verkehr und Energie, unterstützt die Kampagne mit mehr als 850.000 Euro. Das ist die größte Fördersumme, die die GD Verkehr in den letzten fünf Jahren für eine Verkehrssicherheitskampagne bewilligt hat.
Auf Initiative von Viviane Reding, für Bildung und Kultur zuständiges Kommissionsmitglied, werden mehr als 150 Schüler und Lehrkräfte aus den 30 Teilnehmerländern des Programms SOKRATES für Austausch und Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen Bildung anlässlich der am 26. November 2001 beginnenden *COMENIUS-Woche* in Brüssel zusammen kommen. Anlässlich dieser Woche können sich die Teilnehmer und Besucher über transnationale Kooperationsprojekte informieren, die von Schulen in ganz Europa organisiert wurden.
Die Europäische Kommission überreichte am 21.11.2001 das Weißbuch über die Jugend *Neuer Schwung für die Jugend Europas* den nationalen Regierungen und stellte es der Öffentlichkeit vor (vgl. Nachricht vom 21.11.2001). Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Christine Bergmann, begrüßte das Weißbuch als wichtiges Basisdokument für die jugendpolitische Zusammenarbeit der nächsten Jahre.
Die Europäische Kommission hat am 21.11.2001 ein Weißbuch über die Jugend angenommen. Dieses Weißbuch ist das Ergebnis einer breit angelegten Konsultation unter vielen Zehntausend jungen Europäerinnen und Europäern sowie einer Abstimmung mit den Mitgliedstaaten, mit Jugendorganisationen und Experten. Es soll dazu beitragen, die jungen Menschen wieder stärker in das gesellschaftliche Geschehen einzubinden.
Kreativität, Beobachtungsgabe und Vorstellungskraft sind bei den jungen EU-Bürgern gefragt, die an vier Wettbewerben der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission teilnehmen werden. Ausgeschrieben sind ein Malwettbewerb (6-10 Jahre), ein Poesiewettbewerb (11-14 Jahre), ein Fotowettbewerb (15-18 Jahre) und ein Wettbewerb im Schreiben einer Rede (19-22 Jahre). Offizieller Beginn des Wettbewerbs ist der 16. November. Stichtag für die Einreichung von Beiträgen ist der 15. Januar 2002.
Im April und Mai 2001 wurde bei 10.000 jungen Europäern (in der Europäischen Union) zwischen 15 und 24 Jahren auf Bitten der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission eine Eurobarometer-Umfrage durchgeführt.
Verschiedene Jugendorganisationen aus Westschweden suchen in Zusammenarbeit mit dem *Göteborgsregionens Kommunalförbund* Partner für ein Forum, das vom 18.-22. März 2002 in Göteborg stattfinden soll. Bei dem Forum soll über die demokratischen Strukturen und das Demokratieverständnis der Teilnehmer in den Heimatländern diskutiert werden. Die Partnersuche findet im Rahmen des EU-Förderprogramms JUGEND statt.
Eine sämtliche Tagungsreferate umfassende Dokumentation des Forums (Köln: BFS-Verlag 2001, 120 S., ISBN 3-932559-32-0) kann bei der BFS Service GmbH, Tel. 0221.97356-159, -160, Fax -164, E-Mail: BFS-SERVICE@sozialbank.de zum Preis von DM 15,00 inkl. MWSt. und Versandkosten bestellt werden.
Auf der internationalen Konferenz *Jugend für Toleranz und Demokratie* vom 20. bis 23. Oktober 2001 in Berlin kamen 100 Jugendliche aus 31 Ländern zusammen, die sich in antirassistischen Initiativen und Projekten aktiv engagieren, europäische Netzwerke aufbauen und für Toleranz, Zivilcourage und Demokratie durch den Dialog zwischen den Kulturen, Religionen und Nationen eintreten.
Die Europäische Kommission wird voraussichtlich Ende des Jahres einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für die Förderung internationaler, nichtstaatlicher Jugendorganisationen veröffentlichen. Förderfähig sind Maßnahmen von europäischem Interesse, bei denen Jugendliche direkt involviert sind und/oder die den Jugendlichen zugute kommen. Maßnahmen, die einen Beitrag zur europäischen Integration leisten oder zur Mobilität und zur Information von Jugendlichen beitragen, werden bevorzugt unterstützt.
Im Rahmen von Vorarbeiten für ein international-vergleichendes Projekt über soziale Dienste in Europa publizierte das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) ein entsprechendes Arbeitspapier, in dem Organisationsformen und Trägerstrukturen sozialer Dienste in EU-Ländern vergleichend dargestellt werden.
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur, hat im Amtsblatt C 283 vom 09.10.2001 zur Einreichung von Vorschlägen für das Programm *Städtepartnerschaften* im Jahr 2002 aufgerufen. Der aktuelle Aufruf enthält im Vergleich zum Vorjahr zahlreiche Verfahrensänderungen, die das Beantragen von Zuschüssen für Städtepartnerschaftsveranstaltungen erleichtern sollen. Die wichtigsten Änderungen sind die Vereinfachung des Verfahrens für Veranstaltungen mit einem beantragten Zuschuss von unter 20.000 Euro und dass es künftig nicht mehr nur drei, sondern fünf Tranchen zur Antragseinreichung geben wird.
Die sozialen Strukturen der europäischen Staaten sind tiefgreifenden Veränderungen unterworfen, die erhebliche Auswirkungen auf die sozialen Dienstleistungen haben. Ziel des Seminars, das am 05.10.2001 in Brüssel stattfand und gemeinsam von der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veranstaltet wurde, war der Austausch über die Bedeutung dieser Entwicklungen für die sozialen Dienstleistungen in Europa und die gemeinsame Entwicklung von Lösungswegen. Vertreter der Anbieter, Nutzer und der Regierungsseite brachten ihre unterschiedlichen Perspektiven in die Diskussion ein, aus der die Kommission wertvolle Anregungen für ihre weitere Politikplanung zu erhalten wünschte. Besonderer Schwerpunkt war das Thema *Daseinsvorsorge*, zu dem die Kommission im September 2000 eine Mitteilung vorgelegt hatte, über die seitdem heftig diskutiert wird.
Im *Jugendparlament für Europa* sind noch Sitze frei: Junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren können sich für die Teilnahme an einer dreitägigen Veranstaltung vom 26. bis 28. November 2001 in Berlin bewerben und dort über aktuelle europäische Themen diskutieren. Die Empfehlungen des *Jugendparlaments* sollen dann an das Europäische Parlament, den Bundestag und die Landtage weitergeleitet werden. Bewerbungsschluss ist der 24. Oktober 2001.
Am 06.11.2001 veranstaltet das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) in Frankfurt die Fachtagung Das Kozept der Zivilgesellschaft - ein Reformweg für den Sozialstaat?.
Um Informationen zur sozialen Lage in der Europäischen Union einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde eine Broschüre entwickelt, die die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts zur sozialen Lage 2001 vorstellt. Hierbei handelt es sich um den zweiten Jahresbericht, der von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Beschäftigung und Soziales, in Zusammenarbeit mit Eurostat erarbeitet wurde.
Zum dritten Mal lädt das Bayrische Sozialministerium Fach- und Führungskräfte aus allen Arbeitsfeldern des Sozialwesens zur ConSozial 2001 ein, die vom 14.-15. November 2001 in Nürnberg stattfindet. Der diesjährige Themenschwerpunkt lautet Soziale Organisationen gestalten - Fachlichkeit in neuen Strukturen.
Hier finden Sie die Broschüre zur sozialen Lage in der Europäischen Union vom 25.09.2001, S.1-19.
Hier finden Sie die Broschüre zur sozialen Lage in der Europäischen Union vom 25.09.2001, S.1-19.
Ab sofort können die ersten dreizehn XENOS - Projekte mit der Arbeit beginnen. Nach der überwältigenden Resonanz auf das Programm der Bundesregierung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus XENOS Leben und Arbeiten in Vielfalt wurden aus ca. 1.300 Projektvorschlägen 170 Projekte ausgewählt und aufgefordert, bis Ende Juni einen Förderantrag zu stellen. Aufgrund der großen Resonanz, hat die Bundesregierung im Mai diesen Jahres die Fördermittel verdoppelt. Für das XENOS - Programm stehen damit ESF-Mittel in Höhe von 150 Millionen DM zur Verfügung, die durch nationale Mittel ergänzt werden.
Ab dem 1. September 2001 können Jugendliche im Rahmen des Modellprojekts Rein ins Leben! in kulturellen Einrichtungen ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.
Im Rahmen des Programms Cards 2001 schreibt die Europäische Kommission im Namen der Regierung von Bosnien und Herzegowina einen Dienstleistungsauftrag zur technischen Hilfe bei dem EU-Programm zur dauerhafte Unterstützung der Konsolidierung der Reform des Berufsausbildungssystems (VET-Systems). Die Frist für die Bewerbungen ist der 28.09.2001.
Die BBJ SERVIS gGmbH Zentrale Beratungsstelle führt in Zusammenarbeit mit dem BBJ-Büro-Brüssel am 04.12.2001 in Berlin einen Fachkongress zum Thema Europäische Strategien zur beruflichen und sozialen Integration junger Menschen durch. Die Frist zur Anmeldung ist der 28.11.2001.
Die Europäische Kommission hat eine Broschüre über das Programm *Benutzerfreundliche Informationsgesellschaft* (besser bekannt unter dem Programm für Technologien der Informationsgesellschaft oder IST), herausgegeben. Das IST- Programm gehört zu den sieben Programmen des Fünften Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (FTE) von 1998-2002.
Die Europäische Kommission hat ein Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Österreich und Slowenien genehmigt, das im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III kofinanziert wird. Diese Initiative soll in erster Linie die wirtschaftliche Entwicklung beiderseits der Grenze und eine engere transnationale Zusammenarbeit fördern. Bis 2006 stehen für dieses Programm insgesamt Mittel in Höhe von 54,5 Mio. Euro zur Verfügung, davon werden 27,3 Mio. Euro aus dem Gemeinschaftshaushalt bereitgestellt. Getragen wird das Programm von den österreichischen Bundesländern Steiermark und Kärnten sowie den slowenischen Grenzregionen. Insgesamt zählt das betreffende Gebiet 2,37 Mio. Einwohner.
Die Fachkommission 1 *Regionalpolitik* des Ausschusses der Regionen, der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (des Europarates) und die Provinz Limburg (Niederlande) veranstalten eine Konferenz zum Thema *Transeuropäische Zusammenarbeit: Regionen, Städte und Gemeinden konzipieren eine neue europäische Politik*. Diese Konferenz findet am 13./14. September 2001 in Maastricht (Niederlande) in demselben Saal statt, in dem der Vertrag über die Europäische Union unterzeichnet wurde.
Die Europäische Kommission hat am 25.07.2001 das erste von drei Programmen für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen genehmigt, das im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A finanziert wird. Das Programm betrifft die Grenzgebiete von Sachsen und Niederschlesien; Hauptschwerpunkte sind die Entwicklung der Wirtschaft beiderseits der Grenze sowie die Verbesserung der transnationalen Zusammenarbeit. Bis 2006 stehen insgesamt 56,9 Mio. Euro zur Verfügung, von denen die EU etwa 42,7 Mio. Euro beisteuert. 18,4 Mio. Euro werden aus den nationalen und regionalen Haushalten sowie von der Privatwirtschaft aufgebracht. Das Programmgebiet zählt etwa 2,4 Mio. Einwohner.
Die Europäische Kommission hat am 25.07.2001 einen Aktionsplan für die Grenzregionen vorgeschlagen, die an die Beitrittsländer grenzen. Es handelt sich dabei um 23 Regionen in Finnland, Deutschland, Österreich, Italien und Griechenland. Der Aktionsplan schlägt für diese Regionen eine Reihe von Maßnahmen vor, die der Vorbereitung auf die Erweiterung der Union dienen und besonders das Zusammenwachsen der Regionen beiderseits der Grenzen im Rahmen des Beitrittsprozesses fördern sollen.
Die Europäische Kommission hat am 25.07.2001 das erste von drei Programmen für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen genehmigt, das im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A finanziert wird. Das Programm betrifft die Grenzgebiete von Sachsen und Niederschlesien; Hauptschwerpunkte sind die Entwicklung der Wirtschaft beiderseits der Grenze sowie die Verbesserung der transnationalen Zusammenarbeit. Bis 2006 stehen insgesamt 56,9 Mio. Euro zur Verfügung, von denen die EU etwa 42,7 Mio. Euro beisteuert. 18,4 Mio. Euro werden aus den nationalen und regionalen Haushalten sowie von der Privatwirtschaft aufgebracht. Das Programmgebiet zählt etwa 2,4 Mio. Einwohner.
Die Europäische Kommission hat am 25.07.2001 zwei Programme für die grenzübergreifende Zusammenarbeit von Sachsen genehmigt, die im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A finanziert werden. Es handelt sich um die Programme Sachsen/Polen (Niederschlesien) und Sachsen/Tschechische Republik. Hauptschwerpunkte der Programme sind die Entwicklung der Wirtschaft beiderseits der Grenze sowie die Verbesserung der transnationalen Zusammenarbeit.
Bildungskommissarin Viviane Reding und der für Außenbeziehungen zuständige Kommissar Chris Patten werden dem Kollegium der Kommission am18.07.2001 eine Mitteilung über die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Drittländern im Bereich der Hochschulbildung vorlegen. Diese Mitteilung schlägt neue Maßnahmen vor und lanciert eine Debatte zur Entwicklung der Austausche zwischen der Gemeinschaft und Drittländern im Hochschulbereich und zur Förderung der Gemeinschaft als Kompetenzzentrum, um mehr Studierende, Lehrkräfte und Wissenschaftler aus Drittländern anzuziehen.
Der Ministerrat hat am 28.06.2001 die Fortsetzung des Programms für die Förderung, den Austausch, die Aus-und Fortbildung sowie die Zusammenarbeit von Personen, die für Maßnahmen gegen den Menschenhandel und die sexuelle Ausbeutung von Kindern zuständig sind, (STOP II) beschlossen. Der Beschluss wurde am 07.07.2001 im Amtsblatt L 186 veröffentlicht.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Durchführung der zweiten Phase des SOKRATES-Programms eine allgemeine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2002 veröffentlicht (ABl. C 191 v. 07.07.2001). Die hier bekannt gegebenen Fristen liegen je nach Aktion zwischen dem 01.11.2001 und dem 01.08.2002.
Das Europäische Parlament hat am 05.07.2001 einen Bericht von Thierry Cornillet (EVP-ED, F), Ausschuss für die Freiheiten und Rechte der Bürger, Justiz und innere Angelegenheiten, über die Lage der Grundrechte in der Europäischen Union mit großer Mehrheit angenommen.
Die Europäische Kommission hat im Amtsblatt C 177 der Europäischen Gemeinschaften vom 22.06.2001 eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Gemeinsame Aktionen der Programme Sokrates, Leonardo da Vinci und Jugend veröffentlicht. Bei den Gemeinsamen Aktionen handelt es sich um eine neue Möglichkeit, die durch die Beschlüsse über die Durchführung der zweiten Phase der Programme Leonardo da Vinci (berufliche Bildung), Sokrates (allgemeiner Bildung) und Jugend geboten wird. Diese Anträge sind bis spätestens 31. August 2001 bei der Kommission einzureichen.
EUR-Lex, ein neuer zentraler Zugang - ein Portal - zu den Rechtstexten der Europäischen Union, wird die Tätigkeit der EU-Organe für die Öffentlichkeit transparenter machen. Es stützt sich auf den Erfolg der schon vorhandenen öffentlichen Online-Informationsdienste der europäischen Einrichtungen.
Wie können Freiwilligendienste attraktiver gestaltet und ausgebaut werden? Darüber diskutieren auf der Tagung Zur Zukunft der Freiwilligendienste vom 26. bis 27. Juni in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Trägerorganisationen und Kommunen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet die Tagung im Rahmen des Internationalen Jahres der Freiwilligen 2001. In fünf Foren geht es um neue Vermittlungsformen, die Ansprache neuer Zielgruppen und die soziale Absicherung von Freiwilligen sowie den Ausbau der Einsatzfelder und Angebote im Ausland.
Das Diakonische Werk der EKD begrüßt den *Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung*, den die Bundesregierung vor kurzem veröffentlicht hat (vgl. EUFIS-Nachricht vom 18.05.2001). *Es ist gut, dass die Mitgliedstaaten der Union sich zu dieser gemeinsamen Strategie zusammengefunden haben, deren Ziel die soziale Eingliederung ist. Mit den Beschlüssen hat die EU das Tor geöffnet, durch das die soziale Dimension in die europäische Politik hineintritt*, erklärte der Präsident des Diakonischen Werkes, Jürgen Gohde.
m Rahmen der dreitägigen deutsch-polnischen Regierungskonsultationen traf Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am Montag den 18.06.2001 in Frankfurt/Oder mit ihren polnischen Amtskollegen zusammen. Teil des Deutsch-Polnischen Jugendgipfels, an dem die Regierungschefs von Deutschland und Polen Bundeskanzler Schröder und Ministerpräsident Buzek teilnahmen, sind Gespräche mit Jugendlichen aus beiden Ländern und die Arbeit des deutsch-polnischen Jugendwerkes.
Mit Blick auf einen neuen, offenen europäischen Arbeitsmarkt 2005 hat die Europäische Kommission am 20.06.2001 eine neue Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese setzt sich aus hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft der 15 Mitgliedstaaten zusammen. Ziel der Arbeitsgruppe ist, Mobilitätsschranken abzubauen und das Ausbildungsniveau der europäischen Arbeitnehmer zu erhöhen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Informations- und Kommunikationstechnologiesektor.
Die Nationalen Aktionspläne gegen Armut und soziale Ausgrenzung der EU-Mitgliedstaaten sind jetzt im Internet auf den Seiten des European Anti-Poverty Network (EAPN) erhältlich. Sie finden Sie unter folgender Internetadresse: http://www.eapn.org/inclusion/strategy_en.htm#napsincl.
Im Rahmen von *Jugend für Europa* hat die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission eine Studie zur Lage der Jugend und der Jugendpolitik in Europa herausgegeben. Die Studie wurde vom IARD Institut in Mailand in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen aus den 15 EU-Mitgliedstaaten, Liechtenstein, Norwegen und Island angefertigt.
Die Europäische Kommission unterstützt 142 weitere Projekte im Rahmen des Europäischen Jahrs der Sprachen 2001. Die am 11.06.2001 angekündigte Finanzierung beläuft sich auf insgesamt nahezu 4,2 Mio. Euro, die zu den bereits im Januar für 43 Projekte gewährten 1,75 Mio. Euro hinzukommen (vgl. EUFIS-Nachricht vom 10.01.2001). Insgesamt sind über 1.300 Anträge eingegangen.
Auf 60 Seiten fassen Dr. Helle Becker und Dr. Dietrich Rometsch in dieser soeben erschienenen BFS-Publikation die grundlegenden Informationen zur Erschließung von Fördermitteln der Europäischen Union für die Sozialwirtschaft zusammen.
Die Jugendministerinnen und Jugendminister der EU wollen durch eine intensivere Arbeit mit Jugendlichen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Internet wirksamer begegnen. Dazu unterzeichnen sie am 28.05.2001 bei der Tagung des EU-Jugendministerrates in Bruessel eine gemeinsame Erklaerung. Sie geht auf eine Initiative der Bundesregierung vom November letzten Jahres zurueck.
m Rahmen des Programm der Bundesregierung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus XENOS - Leben und Arbeiten in Vielfalt wurden 170 Projekte für die Antragstellung ausgewählt. Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hat als Sofortmaßnahme die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) verdoppelt, so dass nunmehr 150 Millionen DM zur Verfügung stehen, die durch nationale Mittel ergänzt werden.
Das Bundeskabinett hat am 16.05.2001 den ersten Nationalen Aktionsplan zur Bekaempfung von Armut und sozialer Ausgrenzung verabschiedet. Der Nationale Aktionsplan zeigt, welche Massnahmen in Deutschland in den naechsten zwei Jahren ergriffen werden, um die gemeinsamen Ziele der Europaeischen Union zur Foerderung der sozialen Eingliederung zu erreichen.
Die Europaeische Kommission hat einen Gesamtplan im Umfang von 55,7 Mio. Euro fuer die Balkanlaender genehmigt, damit das Amt fuer humanitaere Hilfe (ECHO) die Hilfe fuer Fluechtlinge, Vertriebene und andere benachteiligte Bevoelkerungsgruppen fortsetzen kann. Dieser Beschluss betrifft Serbien, das Kosovo, Montenegro, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und Albanien.
m Rahmen des Europaeischen Jahr der Sprachen 2001 startet das Deutsch-Franzoesische Jugendwerk (DFJW) eine Motivationskampagne unter dem Motto *Jugend spricht europaeisch*. Dabei veranstaltet das DFJW u.a. ein Jugendfestival auf der Loreley.
Vom 07.-09.06.2001 findet in Gaevle, Schweden, die 7. Europaeische Konferenz der Sozialwirtschaft unter dem Motto *The Social Capital of the Future* statt. Ziel der Konferenz ist es, die Bedeutung der Sozialwirtschaft in den europaeischen Gesellschaften hervorzuheben und aktuelle wie zukuenftige europaeische Fragestellungen aus dem Bereich der Sozialwirtschaft aufzugreifen. Besonders wird auf die EU-Beitrittskandidaten eingegangen, in denen die Sozialwirtschaft eine wichtige Rolle bei der europaeischen Integration uebernehmen wird.
Die Europäischen Kommission hat es sich mit der Aktion "Euro leicht gemacht" zum Ziel gesetzt, bereits im Vorfeld der Einführung des Euro alte, körperlich und geistig behinderte sowie sozial schwache Menschen mit dem neuen Geld vertraut zu machen.
Voraussichtlich Ende Mai 2001 wir die Europäische Kommission Dienstleistungsaufträge für Untersuchungen betreffend die Umsetzung der neuen Europäischen Sozialfonds (ESF)-Verordnung der EU ausschreiben.
Die Kommission fordert auf zur Einreichung von Vorschlägen für Pilotprojekte für Kampagnen zur Bekämpfung des Dopings in Europa (Abl. C 130/8 vom 01.05.2001). Frist für die Einreichung der Anträge ist der 22.06.2001.
Die Europäische Kommission fordert auf, Vorschläge für Gemeinschaftsmaßnahmen für das Haushaltsjahr 2001 im Rahmen des Europäischen Flüchtlingsfonds einzureichen (siehe Abl. C128/12 vom 28.04.2001). Das Gesamtbudget beläuft sich auf 1,7 Mio. EUR, wobei die Finanzhilfe höchstens 400 000 EUR betragen kann. Einreichfrist ist der 01.07.2001.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das ZDF-Frauenjournal ML Mona Lisa schreiben einen Video-Wettbewerb zum Thema Rechtsradikalismus aus. Jugendliche bis 18 Jahre und Schulen sind aufgerufen, unter dem Titel: *Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus* ihre Ideen in einem Kurzfilm von maximal zwei Minuten Länge darzustellen. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2001.
Entscheidung über ein Programm zur Verbesserung der Gesundheits- und Sozialdienste in Griechenland (2000-2006) unterzeichnet. Die Fördermittel aus den Strukturfonds belaufen sich auf 385 Mio. , was etwa 1,7 % der gesamten Gemeinschaftsbeihilfen für den Zeitraum 2000-2006 entspricht.
Die Bundesregierung und die neuen Länder haben jetzt das neue Ausbildungsplatzprogramm Ost 2001 unterzeichnet. Damit werden in diesem Jahr 16.000 zusätzliche Lehrstellen in den neuen Ländern und Berlin geschaffen. Diese betriebsnahen Ausbildungsplätze werden von Seiten des Bundes mit 212 Millionen Mark in den nächsten drei Jahren gefördert.
Der Paritätische begrüßt ausdrücklich die sozialpolitische Initiative, die von der Europäischen Union ausgegangen ist, und legt seine Vorstellungen zur sozialen Integration und Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung der Öffentlichkeit in Form vom 17 Eckpunkten vor. Der Paritätische verbindet damit die Hoffnung, dass mit dem ersten Nationalen Aktionsplan *Soziale Integration* eine gerechtere, effektivere und deutlichere Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung beginnt.
Mit dem Beginn der neuen Förderphase des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die Jahre 2000 bis 2006 gelten auch in Baden-Württemberg (ZIEL 3-FÖRDERUNG IN BADEN WÜRTTEMBERG 2000-2006) veränderte Rahmenbedingungen. Neu sind nicht nur die Förderschwerpunkte, die ein weit breiteres Spektrum als bislang aufweisen, neu ist auch die Regionalisierung des Vergabeverfahrens. Mit der Einrichtung von Arbeitskreisen wurde auf lokaler Ebene ein neues Steuerungsinstrument für die Beschäftigungspolitik geschaffen. Stadt- und Landkreise als Motor der Arbeitsmarktpolitik erhalten stärkeres Mitspracherecht.
Im Amtsblatt C 96 vom 27.03.2001 wurde eine Berichtigung der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen VP/2001/005 - Innovative Maßnahmen nach Artikel 6 der Verordnung des Europäischen Sozialfonds 'Anpassung an die neue Wirtschaft im Rahmen des sozialen Dialogs' - Haushaltsrichtlinie B2-1630 veröffentlicht.
Der Wettbewerb *Engagement unterstützende Infrastruktur in Kommunen* zur Information und Beratung über freiwilliges Engagement und Selbsthilfe für alle Generationen wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgelobt und ist Teil des vom BMFSFJ geförderten Projektes *Förderung des freiwilligen Engagements und der Selbsthilfe in Kommunen*. Bewerbungsschluss ist der 31.07.2001.
Aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März 2001 hat die Europäische Kommission eine Reihe von Informationsblättern" mit Anhängen zu den Fördermöglichkeiten zum Thema Bekämpfung des Frauenhandels erstellt. Sie sollen das Bewusstsein der Öffentlichkeit für diese Problematik schärfen und die europäischen Strategien und Maßnahmen im Überblick darzustellen.
Aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März 2001 hat die Europäische Kommission eine Reihe von Informationsblättern" mit Anhängen zu den Fördermöglichkeiten zum Thema Bekämpfung des Frauenhandels erstellt. Sie sollen das Bewusstsein der Öffentlichkeit für diese Problematik schärfen und die europäischen Strategien und Maßnahmen im Überblick darzustellen.
Vom 4. bis 13. Mai 2001 findet die diesjährige Europawoche statt. Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen, Lesungen oder Gesprächsrunden sollen die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland anregen, sich mit Europa zu beschäftigen. Thema der vom Land Nordrhein-Westfalen und vom Europäischen Parlament geförderten Veranstaltungen sollen die wichtigsten Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der EU sein. Die Anträge für eine Förderung durch das Land sind bis spätestens 30. März 2001 einzureichen.
Die gsub (Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbh) ist von Bundesministerien und vom Berliner Senat mit der Umsetzung von beschäftigungsorientierten Programmen und Projekten beauftragt. Zum 01. April 2001 wird eine Projektleiterin / ein Projektleiter zur Beratung bei der Antragstellung und Umsetzung von EU-Förderprogrammen und zur Mitarbeit bei internationalen Projekten gesucht.
Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung hat aktuell ein *ESF-Info Februar 2001* (pdf-Dokument, 11 Seiten) zur Strukturfondsförderung in den Jahren 2000-2006 heraus gegeben. Dieses enthält u.a. ein Liste der Ansprechpartner zu allen in Bayern umgesetzten Förderungen.
Die Kommission fordert Projektträger (Organisationen und öffentlichen Stellen, die ihren Sitz in einem der Programmländer haben und Tätigkeiten in Übereinstimmung mit den Zielsetzungen des Programms Jugend erarbeiten möchten) im Rahmen von Aktion 5 - Flankierende Maßnahmen - des Gemeinschaftlichen Aktionsprogramms Jugend auf, Vorschläge für europäische Großprojekte einzureichen. Die Frist für die Vorlage der Projektanträge ist der 01.10.2001 (Amtsblatt C 72 vom 06.03.2001).
Das Europäische Parlament, GD Personal, schreibt die komplette Verwaltung (administrativ und pädagogisch) einer Kindertagesstätte (0-4/5 Jahre) mit einer maximalen Kapazität von 120 Kindern in den Räumlichkeiten des Europäischen Parlaments in Brüssel aus. Die Einsendung der Angebote muss bis spätestens 03. Mai 2001 erfolgen.
Die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit des Kolpingwerkes (Kolping Jugendberufshilfe) führt in Kooperation mit der Bundesgeschäftsstelle der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit vom 07. bis 09. Mai 2001 eine Fachtagung zur Arbeitsmarktpolitik und Jugendberufshilfe in europäischen Regionen in Salzbergen und Losser (Niederlande).
Das Europäisches Parlament, GD Personal, in Luxemburg schreibt die Zurverfügungstellung von Kindertagesstätten-Plätzen aus. Die Einsendefrist für die Angebote endet am 18.04.2001.
Mit einem umfassenden Aktionsprogramm wird erstmals auf allen Ebenen in der Jugendarbeit gegen Fremdenfeindlichkeit vorgegangen und die demokratische Kultur bei jungen Menschen gestärkt. Für die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bei Jugendlichen wurden von der Bundesregierung allein für das Jahr 2001 zusätzliche Mittel in einer Höhe von 65 Mio. DM bereitgestellt. Bundesministerin Bergmann stellte am 27.02.2001 das neue umfassende Aktionsprogramm *Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus* vor, das unter dem Dach des bundesweiten *Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt* stattfindet.
Vertreter aus 49 Mitgliedstaaten der WHO und von Nichtregierungsorganisationen diskutierten in der vergangenen Woche in Stockholm Maßnahmen zur Eindämmung des Alkoholkonsums von Jugendlichen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hat als vorläufigen neuen Termin für die Abgabe der Interessensbekundungen den 15. Mai 2001 bekannt gegeben. Notwendig wurde die Terminverschiebung, da aufgrund der Fehler beim Vergabeverfahren um die Fondsverwaltung der Gemeinschaftsinitiative EQUAL immer noch keine Entscheidung getroffen werden konnte, wer in der laufenden Förderperiode für die Umsetzung der GI zuständig sein wird (siehe auch Nachrichten vom 04.12.2000 und vom 09.11.2000).
Das Europäische Informationszentrum wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission und des Senats von Berlin ins Leben gerufen. Es bildet einen Knotenpunkt im Netzwerk zahlreicher europäischer Informationsstellen. Träger des Zentrums ist die Deutsche Gesellschaft e.V. Das Europäische Informationszentrum bietet ein breitgefächertes Angebot an Dienstleistungen, darunter eine Info-Stelle mit Bürgerberatung, Besucherservice mit Vorträgen sowie Veranstaltungen zu aktuellen Themen des europäischen Einigungsprozesses.
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der URANIA Berlin e.V. veranstaltet die Lea Rosh Kommunikation und Medien GmbH die Veranstaltungsreihe *Das politische Café*. Mit dieser Form der Öffentlichkeitsarbeit soll dem Problem des Rechtsextremismus und des Antisemitismus entgegengewirkt werden. Die Veranstaltungen in den neuen Bundesländern werden in Kooperation mit regionalen Initiativen, Bildungseinrichtungen, Politikern, Künstlern und anderen politisch engagierten Bürgern durchgeführt.
Avanti - die internationale Messe zu Job, Praktikum und Studium im Ausland findet dieses Jahr am 11. Mai 2001 von 10 bis 17 Uhr im Berliner Rathaus (S+U-Bhf. Alexanderplatz) statt. Auf der Messe werden Informationen, Angebote und Beratung zu Auslandsaufenthalten aus erster Hand angeboten. Der Eintritt ist frei.
Die Fachklinik Eußerthal veranstaltet am 9. Mai 2001 eine Fachtagung zum Thema *Drei Nationen - ein Problem. Konzepte und Strukturen der Suchtkrankenhilfe in Frankreich, in den Niederlanden und in Deutschland*. Dabei bildet der Europäische Aktionsplan Alkohol (EAAP) eine Grundlage zur Entwicklung und Realisierung länderübergreifender Maßnahmen gegen Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit.
Die Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur schreibt die Leistung der technischen Unterstützung bei der Umsetzung bestimmter Teilbereiche der Programme Socrates II, Leonardo da Vinci II und Jugend aus. Zu beiden Ausschreibungen wurden Vorinformationen im Amtsblatt S veröffentlicht, und zwar am 15.11.2000 für Los 1 (siehe auch Vorinformation vom 15.11.2000) und am 3.1.2001 für Los 2 (siehe auch Vorinformation vom 04.01.2001). Die Frist für den Eingang der Angebote endet am 02.04.2001.
Die Akademie des DRK e.V. als zentrale Bildungsinstitution des Deutschen Roten Kreuzes mit Sitz in Göttingen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Referentin/Referenten für die Koordination eines Europaprojektes im Rahmen des Programms LEONARDO.
Die Europäische Kommission hat am 12. Februar 2001 einen Bericht über die Umsetzung der ersten Phase des Programms SOKRATES (1995-1999) angenommen. Darin sind sämtliche verfügbaren Analysen berücksichtigt, insbesondere die Schlussfolgerungen von vier externen Evaluierungen, die im Wege von Ausschreibungen durchgeführt wurden.
Die Europäische Kommission schreibt im Rahmen des Programms VP/2001/005 - Innovative Maßnahmen gemäß Artikel 6 der ESF-Verordnung: Anpassung an die New Economy im Rahmen des sozialen Dialogs (Haushaltslinie B2-1630) transnationale, innovative Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt aus. Es ist geplant, dass die Aufforderung zur Angebotsabgabe Mitte bis Ende 2/2001 veröffentlicht wird.
Auf Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend trafen sich über 300 Leiter von Arbeits-, Jugend- und Sozialämtern vom 12. bis 13. Februar 2001 in Berlin um eine Bestandsaufnahme der lokalen Kooperationen vorzunehmen, Erfahrungen auszutauschen und über neue Strategien zur beruflichen Integration von Jugendlichen in sozialen Brennpunkten zu beraten.
Im Rahmen des Programms CONNECT fördert die Europäische Kommission die Verflechtungen zwischen den Gemeinschaftsprogrammen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Kultur, Innovation, Forschung und neue Technologien. Im Rahmen der Ausschreibung 1999 gingen insgesamt 267 Anträge ein. Davon wurden 60 Projekte bewilligt. Davon entfallen vier Projekte auf Träger in Deutschland.
Anna Diamantopoulou, die für Beschäftigung und Soziales zuständige Kommissarin, hat das neue Bundesprogramm für die Förderung der Berufsbildung und Beschäftigung in Ostdeutschland für den Zeitraum 2000-2006 genehmigt.
Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm für 2001 vorgelegt. Kommissionspräsident Romano Prodi orientiert sich darin vorrangig an den strategischen Zielen 2000-2005, die unter dem Motto 'Das neue Europa gestalten' im vorangegangenen Jahr verabschiedet worden waren (vgl. Nachricht vom 21.2.2000). Viele Einzelprojekte des diesjährigen Arbeitsprogramms sind nicht wirklich neu bzw. sollten schon 2000 erledigt werden. Neben den 'großen Aufgaben' (Weißbuch 'Governance', Erweiterungsprozess, neue Wirtschafts- und Sozialagenda) ist für die Sozialwirtschaft die für den 28. März 2001 angekündigte Veröffentlichung der Mitteilung über die Verstärkung des Dialogs mit der Zivilgesellschaft von Interesse. Das Arbeitsprogramm wird dem Europäischen Parlament auf der Plenartagung am 12.-15. Februar vorgestellt werden.
Der Rat der Europäischen Union hat, gestützt auf die 15 Berichte der Mitgliedstaaten über die Durchführung der Leitlinien für 2000, Empfehlungen zur Durchführung der Beschäftigungspolitik der Mitgliedstaaten für 2001 veröffentlicht (Abl. L 22 vom 24.01.2001, S. 18-26, Abl. L 22 vom 24.01.2001, S.27-37) und die Aktionsschwerpunkte festgelegt. Für Deutschland wird dabei ein ungenutztes Beschäftigungspotenzial konstatiert, das durch eine wirkungsvollere Politik des lebenslangen Lernens behoben werden sollte.
Die Europäische Kommission hat am 26. Januar 2001 im Rahmen der Initiative 'eEurope' (vgl. Nachricht vom 28.3.2000) einen Vorschlag zur Erhöhung der Sicherheit von Netzen und zur Bekämpfung der Cyberkriminalität unterbreitet (KOM 2000 890). Interessierte Parteien können bis 23. März 2001 ihre Anmerkungen zu dem Vorschlag an die Kommission schicken. Am 7. März 2001 findet ein öffentliche Anhörung zu den in der Mitteilung angesprochenen Fragen statt, zu der sich Interessenten bis 20.2.2001 anmelden können.
Die Europäische Kommission hat zu Beginn des neuen Programmplanungszeitraums der Strukturfonds Fördermittel in einer Gesamthöhe von 2,3 Mrd. Euro für Nordrhein-Westfalen (970 Mio. Euro), Niedersachsen (734 Mio. Euro), Baden-Württemberg (98 Mio. Euro), das Saarland (171 Mio. Euro), Rheinland-Pfalz (170 Mio. Euro) und Bremen (113 Mio. Euro) genehmigt. Das Programm umfasst den Zeitraum 2000-2006 und ist eines der elf Ziel-2-Programme, die während dieser Zeit in Deutschland durchgeführt werden. Es betrifft Gebiete, die eine wirtschaftliche und soziale Umstellung durchlaufen.
Am 08.05.2001 veranstaltet die GIB ein Seminar zur Umsetzung des neuen Verfahren der EU-kofinanzierten Arbeitsmarktpolitik in den 30 Regionen in NRW. Darüber und über die Inhalte des ESF-Landesprogrammes (fünf Politikfelder, Rahmenrichtlinie und Fördergegenstände) wird zum einen durch die G.I.B.-Beraterin informiert. Zum anderen werden die bisherigen Erfahrungen der Umsetzung aus regionaler Sicht von einem Vertreter eines Regionalsekretariats ergänzt.
Die G.I.B. veranstaltet vom 18. - 19.06.2001 eine Tagung zur Durchführung von Arbeitsmarktprojekten in Nordrhein-Westfalen unter Berücksichtigung transnationaler Aspekte.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beabsichtigt, die organisatorische Vorbereitung und Durchführung einer systematischen Evaluation des KJP (Kinder- und Jugendplan)-Programms *Politische Bildung* nach öffentlicher Ausschreibung zu vergeben. Die Angebotsfrist endet am 09.03.2001.
Anlässlich der Debatte zum Berufsbildungsbericht 2000 am 18.01.2001 in Berlin betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wolf-Michael Catenhusen, bei der Bewältigung der Ausbildungsplatzprobleme erhebliche Fortschritte erzielt zu haben. Vor allem durch die konstruktive Zusammenarbeit von Bundesregierung und Sozialpartnern im Bündnis für Arbeit sei es gelungen, die Rahmenbedingungen für die Ausbildung zu verbessern und das Bewusstsein für die Notwendigkeit, mehr junge Fachkräfte zu qualifizieren, bei den Betrieben zu stärken.
Die Kommission ruft zur Einreichung von Vorschlägen für die Unterstützung internationaler nichtstaatlicher Jugendorganisationen ( Haushaltslinie: A- 3029) auf (Abl. C 11 vom 13.01.2001, S. 11-15). Gefördert werden die Entwicklung dieser internationalen nichtstaatlichen Jugendorganisationen in Europa sowie die Durchführung von Maßnahmen von europäischem Interesse, die Jugendliche mit einbeziehen und/oder Jugendlichen zugute kommen. Die Frist für den Eingang von Anträgen endet am 28. Februar 2001.
Die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Union kündigt im Rahmen ihrer Initiative "Grüne Woche" fünf Wettbewerbe an, bei denen junge EU-Bürger im Alter von 7-23 Jahren ihre Kenntnisse im Bereich des Umweltschutzes, ihre Zukunftsvisionen und schöpferischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Der Einsendeschluss ist Ende Januar 2001.
Die Umsetzung des Aktionsprogramms der Gemeinschaft zur Bekämpfung von Diskriminierungen (2001-2006) hat begonnen (vgl. Nachricht vom 18.12.2000). Auf der ersten Sitzung des Programmausschusses im Dezember 2000 einigten sich die Mitgliedstaaten auf eine ganze Reihe von Maßnahmen, die die Kommission vorgeschlagen hatte, um die Voraussetzungen für die aktive Bekämfpung von Diskriminierungen mit Hilfe dieses Programms im Jahr 2001 zu schaffen. Nach Angaben der Kommission wird eine Vorabinformation zur ersten Ausschreibung im Rahmen des Programms Ende Januar erfolgen.
Im Jahr 2001 wird die Niedersächsische Landesregierung wieder einen beachtlichen Teil der Arbeitsmarktförderung für die Sozialen Betriebe belegen. Die Förderung von Arbeitsplätzen für Frauen bleibt vorrangiges Ziel. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erhöhung des Anteils von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Arbeitslose. Die niedersächsische Landesregierung und die Landesberatungsgesellschaft LaBIB sind sehr interessiert an neuen Gründungen mit erfolgversprechenden Konzepten.
Der Rat und die im Rat versammelten Regierungsvertreter möchten die Mobilität in Europa verbessern. Dies geht aus dem Aktionsplan hervor, der im Dezember im Amtsblatt veröffentlicht wurde (Abl. C 371 vom 23.12.2000). Ziel ist, vor dem Hintergrund des Aufbaus eines europäischen Raums des Wissens und angesichts der Notwendigkeit, die Zusammengehörigkeit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa zu stärken, Maßnahmen zur Steigerung der Mobilität junger Menschen, Schüler, Studenten, Forscher, Auszubildender und ihrer Lehrer zu unternehmen. Zu diesem Zweck werden 42 Maßnahmen vorgeschlagen, die in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.
Bundesforschungsministerin Bulmahn hat in der vergangenen Woche ein neues Forschungsprogramm *Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit* vorgestellt. Die Bundesregierung stellt für das Forschungsprogramm bis zum Jahr 2005 150 Millionen Mark zur Verfügung. Es ist in enger Kooperation mit dem Bundesarbeitsministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium entstanden.
Die 2. Deutsche Jugendkonferenz wird vom 21. bis zum 24. März 2002 in der europäischen Jugendbildungsstätte Weimar stattfinden. 200 Jugendliche aus ganz Deutschland werden dort über Jugendpolitik in der EU diskutieren, einen Aktionsplan für die Zukunft entwerfen Politiker an Ort und Stelle damit konfrontieren. Anlass für dieses Treffen ist das Europäische Weißbuch zur Jugendpolitik, das in diesen Tagen von der Europäischen Kommission vorgelegt wurde.
Das Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen stellt im Jahr 2001 710.000 DM bereit, um innovative Weiterbildungskonzepte zu fördern. Gefördert werden Projekte der Volkshochschulen und anerkannten Einrichtungen der Weiterbildung, mit denen ein nachhaltiger Beitrag zur Modernisierung der Weiterbildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen geleistet wird. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2001.
Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften sucht im Rahmen der Durchführung des Programms Jugend eine Einrichtung, die den verschiedenen am Programm beteiligten Partnern ( einzelstaatliche Stellen, sich bewerbende Organisationen, Jugendliche, insbesondere Jugendliche für den Freiwilligendienst) eine operationelle Unterstützung bieten kann. Der voraussichtliche Zeitpunkt der Einleitung des offenen Verfahrens ist das 1. Halbjahr 2001.
Die Europäische Kommission schreibt im Namen Rumäniens im Rahmen des PHARE-Programms die Unterstützung bei der Verwaltung des Sonderfonds für Beihilfen zur Entwicklung der Jugendfürsorgedienste (einschließlich Dienstleistungen für behinderte Kinder) aus. Die Einsendefrist für die Interessenbekundungen endet am 3. Januar 2001.
Am 1. Januar 2001 übernimmt Schweden erstmals die Präsidentschaft im EU-Ministerrat. Schwedens wichtigste Absicht ist es, im Interesse der gesamten Union und aller ihrer Bürger tätig zu sein, Verantwortung für Offenheit und Kontinuität zu tragen und die EU-Arbeit voranzutreiben. Drei Bereiche stehen auf der Tagesordnung der Regierung ganz oben: Erweiterung, Beschäftigung und Umwelt - Enlargement, Employment, Environment. Diese drei E's sollen die schwedische Präsidentschaft prägen.
Programm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung und zur Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Gesellschaft.
Anfang 2011 wird es einen neuen Aufruf zur Interessenbekundung für die 2. Förderrunde geben. Die 2. Förderrunde wird voraussichtlich Ende 2011 starten.
Die Europäische Kommission hat das Programm zur Förderung der Entwicklung und Strukturanpassung der Region Thüringen gebilligt. Der Gesamthaushalt des Programms beläuft sich auf fast 10 Mrd. Euro, wovon 2,88 Mrd. aus den EU-Strukturfonds finanziert werden. Den Rest wird die öffentliche Hand (1,85 Mrd. Euro) und private Investoren (5,29 Mrd. Euro) beisteuern.
Die Europäische Kommission fordert im Programm FALCONE, dem mehrjährigen Austausch-, Ausbildungs- und Kooperationsprogramm für Personen, die für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität zuständig sind, zur Einreichung von Vorschlägen auf (Abl. C 356 vom 12.12.2000, S. 4-8). Das Falcone-Programm erstreckt sich auf den Zeitraum 1998 - 2002. Die für 2001 veranschlagten Mittel belaufen sich auf 2 Mio. EUR. Die Antragsfrist zur Einreichung von Projekten endet am 28.02.2001.
Der Assoziationsrat gestützt auf das Zusatzprotokoll zum Europa-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Tschechischen Republik andererseits, beschließt die Teilnahme der Tschechischen Republik am gemeinschaftlichen Aktionsprogramm Jugend.
Unter dem Leitprogramm *Soziale Stadt* hat das Bundesjugendministerium (BMFSFJ) ein eigenes Programm entwickelt: das *E & C, Entwicklung und Chancen für junge Menschen in sozialen Brennpunkten* (zu Hintergrundinformationen siehe auch Nachricht vom 8.11.1999). Das in diesem Rahmen ausgeschriebene Modellprogramm 'FSTJ' (Freiwilliges Soziales Trainingsjahr) soll Jugendlichen, die bisher keinen Zugang zur Arbeitswelt gefunden haben, innerhalb eines Jahres persönliche und berufsbezogene Schlüsselqualifikationen und Orientierungen vermitteln.
'Dialog über Europa', eine im Februar 2000 von der Europäischen Kommission mit Unterstützung des Europäischen Parlaments eingeleitete Initiative, zieht eine positive Bilanz. Die Initiative stellt ein Experiment dar, das der Öffentlichkeit ein Diskussionsforum für Europafragen bietet und offen für die großen Europa-Themen wie für aktuelle Fragen der Bürger ist.
Der Assoziationsrat EU-Rumänien hat die Bedingungen und Voraussetzungen für die Teilnahme Rumäniens an der zweiten Phase der Programme SOKRATES und LEONARDO DA VINCI beschlossen (Abl. L 306 vom 07.12.2000, S. 28-31).
Die Saarländische Landesregierung, die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT und die Europäische Kommission veranstalten am 5. und 6. Oktober 2001 in der Kongresshalle Saarbrücken eine internationale Konferenz zum Thema *Das bürgerschaftliche Engagement in Europa*.
Zur Auftaktveranstaltung zum 'Internationalen Jahr der Freiwilligen 2001' am 05.12.2000 in Bonn haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesstadt Bonn, Sitz des Freiwilligenprogramms der Vereinten Nationen, eingeladen. An der Veranstaltung im Internationalen Kongresszentrum, Bundeshaus Bonn, nahmen etwa 1200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von Verbänden, Initiativen und Stiftungen teil.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Meda-Programms ein Stipendienprogramm in Höhe von 10 Mio. Euro für die Türkei genehmigt. Das Jean-Monnet-Stipendienprogramm bietet jungen türkischen Studienabsolventen, Beamten des öffentlichen Dienstes und Kräften aus dem Privatsektor ein einjähriges Stipendium für ein Postgraduiertenstudium in der EU in verschiedenen im Rahmen der Beitrittsstrategie der Türkei relevanten Bereichen.
Das Schulverwaltungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart schreibt die Beförderung von Schülern/Schülerinnen mit PKW, Kleinbussen und Rollstuhlbussen zu verschiedenen Sonderschulen und Sonderschulkindergärten in Stuttgart im Schuljahr 2001/2002 aus. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 26.1.2001 (12.00).
Die Kommission möchte auf dem Gebiet der Jugendpolitik mehr Verantwortung übernehmen. Anlässlich der Tagung des Rates "Jugend" am 23. November 1999 teilte das zuständige Kommissionsmitglied Viviane Reding (EVP, Luxemburg) den für Jugendfragen zuständigen Ministerinnen und Ministern mit, dass die Kommission beabsichtigt, in der ersten Hälfte des Jahres 2001 ein Weißbuch über die Jugendpolitik vorzulegen (vgl. auch Nachricht vom 17.4.2000). Bei der Vorbereitung des Weißbuches hat die Kommission drei Konsultationsstränge im Blick: 1) unmittelbare Beteiligung junger Menschen; 2) bilaterale Konsultationen mit Verantwortlichen der Jugendpolitik; 3) Konsultation der Jugendforschung.
Die Richtlinien des Sofortprogramms JUMP wurden mit Wirkung zum 01.01.2001 geändert. Durch die Einführung von Mobilitätshilfen soll die Vermittlung arbeitsloser Jugendlicher, die in den neuen Ländern, aber auch in Regionen mit überdurchschnittlich hoher Jugendarbeitslosigkeit in den alten Ländern keine Arbeit finden, auf unbesetzte Arbeitsplätze in anderen Regionen unterstützt werden.
Das Europabüro für Projektbegleitung GmbH (efp) in Bonn übernimmt ab sofort die Umsetzung und Begleitung des Programms 'Xenos - Leben und Arbeiten in Vielfalt' (siehe auch Nachricht vom 18.10.2000). Damit kann das aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds (ESF) finanzierte Programm zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus noch in diesem Jahr starten.
Die Europäische Kommission hat die Bedingungen und Voraussetzungen bezüglich der Teilnahme der Republik Lettland am Programm JUGEND veröffentlicht (Abl. L 293 vom 22.11.2000, S. 9-12). Lettland wird in der Programmlaufzeit 2000-2006 an allen spezifischen Aktionen und Projekten von JUGEND teilnehmen können. Im Gegenzug verpflichten es sich, Mittel aus dem Programm PHARE sowie eigene Haushaltsmittel zur Finanzierung von JUGEND beizutragen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA) hat am 7. November 2000 ein Vergabeverfahren aufgehoben, in dessen Ergebnis ein Unternehmen beauftragt werden sollte, das Ministerium bei der Abwicklung des EU-Programms EQUAL zu unterstützen. Es kam damit gerade noch einem entsprechenden Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf zuvor. Das lange Festhalten an der fehlerhaften Auftragsvergabe bringt den Zeitplan für EQUAL nun möglicherweise in Gefahr.
Der ökumenische Sozialpreis innovatio wird im Jahr 2001 zum drittenmal verliehen. Schirmherren dieses Preises sind die Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes der EKD, gefördert wird er auch durch 'Chrisma - Das evangelische Magazin'. Das Preisgeld in Höhe von DM 25.000 wird durch die Versicherungsgruppe HUK Coburg bereitgestellt, die auch die Verantwortung für die organisatorischen Vorbereitungen übernimmt. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 30. Juni 2001
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen des Landes Berlin sucht einen oder mehrer Dienstleister aus dem Bereich Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik sowie Geschlechterpolitik zum Management von Fachkongressen, der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit und der Internetpräsentation. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 9. Januar 2001 (14.00).
Die Europäische Kommission hat die Bedingungen und Voraussetzungen bezüglich der Teilnahme der Slowakischen Republik am Programm JUGEND veröffentlicht (Abl. L 299 vom 28.11.2000, S. 10-13). Die Slowakei wirdin der Programmlaufzeit 2000-2006 an allen spezifischen Aktionen und Projekten von JUGEND teilnehmen können. Im Gegenzug verpflichten sie sich, Mittel aus dem Programm PHARE sowie eigene Haushaltsmittel zur Finanzierung von JUGEND beizutragen.
Die Europäische Kommission hat die Bedingungen und Voraussetzungen bezüglich der Teilnahme Rumäniens und Sloweniens am Programm JUGEND veröffentlicht (Abl. L 290 vom 17.11.2000, S. 30-32; Abl. L 290 vom 17.11.2000, S. 33-35). Rumänien und Slowenien werden in der Programmlaufzeit 2000-2006 an allen spezifischen Aktionen und Projekten von JUGEND teilnehmen können. Im Gegenzug verpflichten sie sich, Mittel aus dem Programm PHARE sowie eigene Haushaltsmittel zur Finanzierung von JUGEND beizutragen. Rumänien und Slowenien hatte bereits am Vorläuferprogramm 'Jugend für Europa' teilgenommen.
Auf seiner Sitzung am 14. November 2000 anlässlich des Deutschen Fürsorgetages in Hamburg hat der Vorstand des Deutschen Vereins (DV) 'Grundelemente für eine gemeinsame Stellungnahme der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und der kommunalen Spitzenverbände zur Stellung der sozialen Dienste im Rahmen der Daseinsvorsorge in Europa' verabschiedet. Die Kommunen und die Wohlfahrtsverbände betonen in der Stellungnahme, dass der Sozialschutz grundsätzlich in die Kompetenz der Mitgliedstaaten fällt. Aufgrund der besonderen gesetzlichen und strukturellen Rahmenbedingungen könne der Sozialmarkt nicht den Regeln des EG-Binnenmarktes, d.h. insbesondere dem EG-Wettbewerbsrecht und der Behilfenkontrolle unterworfen werden. Stattdessen wird im Hinblick auf die Besonderheit des Sozialmarktes vorgeschlagen, eine angemessene ergänzende Grundlage im EG-Recht zu schaffen.
Das Operationelle Programm für Sachsen-Anhalt ist von der EU-Kommission am 17.11.2000 genehmigt worden. Für den neuen Förderzeitraum stehen insgesamt rund 6,5 Milliarden Mark zur Verfügung, die sich auf den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE), den Europäischen Sozialfonds (ESF) und den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds (EAGFL) verteilen. Der größte Anteil entfällt mit 57,2 Prozent auf den EFRE. Da das Land Komplemetärmittel in nahezu gleicher Höhe aufwendet, stehen für die vielfältigen Förderzwecke mehr als zehn Milliarden Mark zur Verfügung.
Vom 27. bis 30. Juni 2001 findet in Freiburg i. Br./Deutschland das 4. Treffen der Europäischen Freiwilligenuniversität (EFU) statt. Mit dem Anspruch, in Theorie und Praxis innovative Beiträge zur Freiwilligentätigkeit zu liefern, will das 4. Treffen der Europäischen Freiwilligen Universität (EFU 2001) im internationalen Jahr der Freiwilligen 2001 Europa durch Freiwilligentätigkeit sozial mitgestalten.
Das Bundeskabinett hat Bundesarbeitsminister Walter Riester beauftragt, die Verwaltungsvereinbarung zur Durchführung des Sonderprogramms *Beteiligung Dritter an der Vermittlung von Arbeitslosenhilfebeziehern* mit der Bundesanstalt für Arbeit bereits jetzt um weitere zwei Jahre zu verlängern. Das Sonderprogramm wird seit dem 01.01.1998 von der Bundesanstalt für Arbeit durchgeführt. Es erschließt zusätzliche Möglichkeiten, Arbeitslosenhilfebezieher in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt mit einer Dauer von mehr als 6 Monaten zu vermitteln.
Das Land Hessen, vertreten durch das Hessische Kultusministerium schreibt die Unterstützung durch Beratung bei der Umsetzung eines 5-jährigen Förderprogramms aus, durch das den Schulen eine breite Nutzung der neuen Medien und Kommunikationstechniken gewährt werden soll. Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 27.12.2000.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Michael Catenhusen, hat am 17.11.2000 in der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission die Preise für innovative Projekte des Sprachenlernens im schulischen und außerschulischen Bereich verliehen (siehe auch Ausschreibung vom 26.07.2000).
Die Europäische Kommission kündigt für das 4. Quartal 2000 die Ausschreibung eines Auftrages zur Technischen Unterstützung der Förderprogramme SOKRATES II, LEONARDO DA VINCI II und JUGEND an.
Unter dem Motto 'Europa sozial gestalten' findet der 75. Deutsche Fürsorgetag vom 14. bis 16.11.2000 in Hamburg statt.
Nach dem fünften Aufruf zur Vorschlagseinreichung (s. Ausschreibung vom 14.01.2000) im Rahmen des Kooperationsprogramms zwischen der EU und den USA hat die Europäische Kommission nun für 13 Projekte der allgemeinen und beruflichen Bildung eine Finanzierung bewilligt.
ESF Consult Hessen, die vom Hessischen Sozialministerium mit der Umsetzung des Europäischen Sozialfonds beauftragte Behörde, hat einen Entwurf der 21 Programme für die neue Förderperiode 2000 bis 2006 in Hessen herausgegeben. Insgesamt 172 Mio. Euro Fördermittel werden in dieser Periode über das ESF-Consult Hessen vergeben.
Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, GD Personal und Verwaltung sucht für eine von ihr betriebene Kinderbetreuungseinrichtung Studenten (m/w) als Zeitarbeitskräfte für die Oster- und die Sommerferien sowie für die Mittwoch Nachmittage und die kürzeren Schulferien, zwecks Übernahme der Tätigkeiten von Kinderpflegerinnen/Kindergärtnerinnen, Kindergartenhilfen und anderem Dienstpersonal. Die Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge endet am 06.12.2000.
Die Europäische Kommission hat den Entwurf einer Mitteilung zur Umsetzung der interregionalen Zusammenarbeit im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III, Ausrichtung C, angenommen. Die Mitteilung richtet sich an die Mitgliedstaaten und Regionen. Sie enthält ausführliche Leitlinien für die Ausarbeitung von Aktionen für die interregionale Zusammenarbeit im Zeitraum 2000-2006. Durch INTERREG III C soll der Ausbau von Netzen zwischen den Akteuren in den verschiedenen Regionen mit dem Ziel intensiviert werden, den Gedanken- und Erfahrungsaustausch und optimale Verfahren in allen Bereichen der Regionalentwicklung zu fördern. Hierzu gehört auch die Zusammenarbeit mit Regionen in Drittländern, insbesondere in den Bewerberländern. INTERREG III C-Maßnahmen können in einer Reihe von Kooperatonsbereichen angesiedelt sein, so u.a. Forschung, technologische Entwicklung, KMU, Umwelt. Für die Sozialwirtschaft sind Projekte der interregionalen Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Beschäftigung und Abbau wirtschaftlicher Benachteiligung von Interesse. Verantwortlich sind hierfür die regionalen Gebietskörperschaften. Die Mitteilung soll Anfang 2001 endgültig verabschiedet werden.
In der vorliegenden Mitteilung wird die Methode für die Umsetzung der Kooperationsaktivitäten im Rahmen der interregionalen Ausrichtung der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III für den Zeitraum 2000-2006 (INTERREG III C) dargelegt.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat im Zusammenhang mit der Debatte über die Daseinsvorsorge konkrete Vorschläge zur Änderung des EG-Vertrags ausgearbeitet. Nach Ansicht des Paritätischen soll Art. 16 EGV durch den Zusatz ergänzt werden, dass '... die Gemeinschaft das Recht der Mitgliedstaaten und ihrer Untergliederungen [respektiert], ob, wie, in welchem Umfang und mit welchen Gemeinwohlverpflichtungen diese Dienste [d.h. die Dienste von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse, Anm. d. Red.] erbracht werden'.
In der vorliegenden Mitteilung wird die Methode für die Umsetzung der Kooperationsaktivitäten im Rahmen der interregionalen Ausrichtung der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III für den Zeitraum 2000-2006 (INTERREG III C) dargelegt.
Das Land Steiermark sucht Bewerber für die Durchführung von Unterstützenden Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung: Projektabwicklung, Qualifizierung, Ziel-2-Programm Steiermark (Aktenzeichen: ABS-WF 32 E 4-00/11). Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 5.12.2000 (12.00).
Die Europäische Kommission, GD Beschäftigung und soziale Angelegenheiten kündigt die Vergabe verschiedener Aufträge mit einem Gesamtwert von 2,5 Mio. Euro im Bereich Beschäftigung und Soziales an. Die Einleitung der Vergabeverfahren ist für den 20.11.2000 vorgesehen.
Der Assoziationsrat EU-Slowakei hat die Bedingungen und Voraussetzungen für die Teilnahme der Slowakischen Republik an der zweiten Phase der Programme SOKRATES und LEONARDO DA VINCI beschlossen (Abl. L 278 vom 31.10.2000, S. 17-20).
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 27.10.2000 ein neues Förderprogramm "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken" aus. Für das Programm im Bereich Weiterbildung werden bis zum Jahr 2004 88 Millionen Mark vom BMBF und zusätzlich 50 Millionen Mark vom Europäischen Sozialfond zur Verfügung gestellt.
Aufbauend auf dem Rahmenthema der vorigen Konferenz (Politische Partizipation und Protestmobilisierung im Zeitalter der Globalisierung), fokussiert die Tagung des Arbeitskreises Soziale Bewegungen in der DVPW am 06. und 07.07.2001 auf die Rolle der Europäischen Union, die sowohl als eine der wichtigsten Aspekte von De-Nationalisierungsprozessen, als auch als eine politische Antwort auf Globalisierung gesehen werden kann.
Europas größtes Bildungs- und Kulturereignis im Kontext der neuen Medien, die Netd@ys Europe 2000, finden vom 20. bis zum 27. November 2000 statt. Die Initiative Netd@ys Europe wird von den Programmen SOKRATES, LEONARDO DA VINCI, JUGEND, KULTUR 2000 und MEDIA finanziert. Für 2000 wurden 36 Projekte ausgewählt, die mit insgesamt 750.000 Euro gefördert werden.
Im Rahmen des Programms ASIA URBS (Haushaltslinie B7-3010) fordert die Europäische Kommission Kommunalverwaltungen auf zur Einreichung von Projektvorschlägen, die der Zusammenarbeit im Bereich der Stadtentwicklung mit Süd- und Südostasien dienen (Abl. C 294 vom 17.10.2000). Gefördert werden Studien, Entwicklungsprojekte und Informationsaustauschprojekte. Die Antragsfristen enden am 15. Februar 2001 und am 15. Juni 2001.
Das Programm XENOS des Bundesministeriums für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem BMFSFJ verfolgt das Ziel, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz durch konkrete Maßnahmen und Projekte zu bekämpfen. Dabei geht es vor allem um Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft (siehe auch Nachricht vom 17.08.2000).
Die Arbeitsmarktregion Oberhausen erhält in den nächsten drei Jahren Landes- und EU-Mittel in Höhe von rund 17,3 Millionen DM für neue Arbeitsmarktprojekte. Mit den Mitteln sollen unter anderem rund 900 Arbeitslose qualifiziert werden. Zusätzlich werden für etwa 70 Unternehmen Projekte zur Modernisierung der heimischen Wirtschaft angeboten.
Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit gibt vierteljährlich die kostenlos zu beziehende Broschüre *ESF& CO* heraus, die sich mit aktuellen Nachrichten rund um den Europäischen Sozialfonds im Land Sachsen befasst.
Die Landesregierung Sachsen-Anhalts hat eine positive Bilanz für das Ausbildungsjahr 2000 gezogen. Dank der konzertierten Aktion aller am Bündnis für Arbeit und Ausbildung Beteiligten ist es gelungen, mit knapp 99 Prozent nahezu jedem Jugendlichen in Sachsen-Anhalt einen Ausbildungsplatz zu geben. Im ostdeutschen Vergleich nahm Sachsen-Anhalt damit Ende September den Spitzenplatz ein.
Vom 13. bis 15. Oktober 2000 ist Eurogate, die Ausbildungsberatung der Bundesregierung auf der YOU in Berlin. Unterstützt vom Europäischen Sozialfonds wird die Bundesregierung zusammen mit der Arbeitsverwaltung und weiteren europaweit tätigen Einrichtungen auf der größten europäischen Jugendmesse YOU in Berlin über Praktikum, Ausbildung und Arbeit in Europa informieren.
Kommissionsmitglied Anna Diamantopoulou, zuständig für Beschäftigung und Soziales, hat ein Maßnahmenpaket für Bildung, Ausbildung und Beschäftigung genehmigt, das den 70.000 der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens angehörenden Menschen zugute kommen wird. Im Rahmen des Einheitlichen Programmplanungsdokuments (EPPD) zu Ziel 3 wird die deutschsprachige Gemeinschaft in den nächsten sieben Jahren in den Genuss einer EU-Finanzhilfe in Höhe von 10,7 Mio. Euro kommen.
Die Europäische Kommission, GD Gesundheit und Verbraucherschutz (SANCO) kündigt für das erste Halbjahr 2001 eine Ausschreibung betreffend Konzipierung, Durchführung und Bewertung einer Aufklärungskampagne gegen den Tabakmissbrauch bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren an.
In der Lutherstadt Wittenberg/Sachsen-Anhalt wird ein Koordinationsbüro für den deutsch-israelischen Jugendaustausch errichtet. Für dieses Büro sucht das BMFSFJ zum 01.01.2000 einen Leiter/ eine Leiterin sowie eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in. Die Bewerbungsfrist endet am 03. November 2000.
Die Europäische Zusammenkunft junger Menschen findet vom 5. bis 7. Oktober 2000 in der Cité des Sciences et de l'Industrie in Paris statt. Sie stellt eine entscheidende Etappe bei der Festlegung neuer Leitlinien dar, die insbesondere durch die Ausarbeitung eines von der Kommission im Jahre 2001 zu veröffentlichenden *Weissbuchs über die Jugendpolitik* konkrete Form annehmen werden.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Durchführung der zweiten Phase des SOKRATES-Programms eine allgemeine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2001 veröffentlicht (Abl. C 275 v. 27.09.2000, S. 10-23). Die hier bekannt gegebenen Fristen liegen je nach Aktion zwischen dem 01.11.2000 und dem 01.08.2001.
Die Europäische Kommission, GD Beschäftigung und Soziales, schreibt die Erstellung einer vergleichenden Studie über Arbeitslosengeldsysteme und deren Zusammenhang mit den neuen, aktiven Arbeitsmarktpolitiken gemäß den beschäftigungspolitischen Leitlinien aus. Die Einsendefrist für Angebote endet am 14. November 2000.
Bei der Ausarbeitung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (siehe auch Nachrichten vom 13.09. und 24.07.) melden sich auch die Sozial- und Wohlfahrtsverbände zu Wort. Die Reaktionen auf den am 28. Juli vorgelegten vollständigen Entwurf der Charta, den das Präsidium des Konventes vorlegte, waren kontrovers. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband schlug in einer Stellungnahme an den Rat der Europäischen Union vom 31.08.2000 einige Änderungen und Ergänzungen vor. Deutlichere Kritik übte die Plattform der Europäischen Nichtregierungsorganisationen (NGO), die den vorliegenden Entwurf als entschäuschend und als einen Ruckschritt bezeichnete.
Die Region Siegen-Wittgenstein, bestehend aus den beiden Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe, erhält in den nächsten drei Jahren Landes- und EU-Mittel in Höhe von 17,6 Millionen DM für neue Arbeitsmarktprojekte. Die Zielvereinbarung ist die Grundlage für die Vergabe der Fördermittel.
Im Rahmen des Programms MEDA (B7-4100) sieht das Land Marokko für November 2000 die Ausschreibung der technischen Unterstützung bei der Projektbetreuung mit dem Ziel der Schaffung von Arbeitsplätzen vor.
Die Europäische Kommission schreibt gemeinsam mit dem ungarischen Bildungsministerium und dem Ministerium für Soziales und Familienfragen das Programm "Soziale Integration benachteiligter Jugendlicher unter besonderer Berücksichtigung der Roma-Minderheiten" aus (Abl. C 267 v. 19.09.2000, S. 9-11). Die Frist für die Einreichung der Anträge endet am 17. November 2000 um 12.00 Uhr.
Die Europäische Kommission hat heute eine Mitteilung angenommen, die ihr von dem für Justiz und Inneres zuständigen Kommissionsmitglied (und zugleich Vertreter von Präsident Prodi im Konvent, der die Grundrechtscharta ausgearbeitet hat), Antonio Vitorino, vorgelegt worden ist. Darin billigt sie grundsätzlich den Vorentwurf der Charta, den das Präsidium des Konvents am 28. Juli 2000 vorgelegt hat (s. auch Nachricht vom 24.07.2000).
Das Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie ist in den letzten Wochen seinem Ziel näher gekommen, alle Zielvereinbarungen mit den nordrhein-westfälischen Regionalsekretariaten festzulegen und damit die Rahmenbedingungen für einen schnellen Start der EU-Förderung (s. auch: ZIEL 3-FÖRDERUNG IN NRW 2000-2006) zu schaffen. So wurden nun die Zielvereinbarungen für die Arbeitsmarktregionen Aachen/Erftkreis, Bielefeld Hochsauerlandkreis, Soest, Emscher-Lippe und den Niederrhein getroffen.
Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn eröffnete am heutigen Montag in Dresden die zweitägige Sokrates-Startkonferenz, an der mehr als 600 Fachleute teilnehmen. Das neu aufgelegte europäische Bildungsprogramm SOKRATES hat eine Laufzeit von 2000 bis 2006 mit einem Gesamtetat von 1,85 Milliarden Euro. Es hat das Ziel, die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Schul- und Hochschulbildung sowie der Erwachsenenbildung zu fördern.
Wie auch schon in diesem Jahr, so soll auch in 2001 eine Europawoche stattfinden. Hierzu sind Ihre Ideen, Anregungen und Vorschläge gefragt! Das Europabüro der Stadt Köln ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihnen mitzuteilen, welche möglichen Themen man im Rahmen von Veranstaltungen, Gesprächskreisen und Podiumsdiskussionen rund um das Thema Europa behandeln könnte.
Das Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland schreibt die Stelle eines nationalen Projekt-Managers (NPM) für das OECD/INES-Projekt: Programme for International Student Assessment (PISA) (Schülerleistungen im internationalen Vergleich) aus. Angebote müssen spätestens bis zum 23.10.2000 (16.00) eingehen.
Seit der Veröffentlichung der Leitlinien zur Gemeinschaftsinitiative EQUAL im Amtsblatt vom 05.05.2000 haben Bund und Länder die Modalitäten zur Umsetzung intensiv erörtert. Da noch immer nicht alle aufgeworfenen Fragen beantwortet sind, hat die ESF-Consult-Hessen nun eine Zwischeninformation zum Planungsstand herausgegeben.
Die Stadt Herford sucht einen Dienstleister zur Durchführung ortsgebundener ambulanter Jugendhilfeleistungen gemäß dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet 9. Oktober 2000.
200.000 neue Arbeitsplätze müssen bis Ende 2006 im Ruhrgebiet entstehen, wenn es den Wandel hin zu einer führenden Wirtschaftsregion in Europa schaffen will. Diese Zielmarke hat jetzt NRW-Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold vorgegeben. Er kündigte eine neue Politik für das Ruhrgebiet an und appellierte gleichzeitig an die Kommunalpolitiker und die 5,4 Millionen Einwohner dieser Region, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Arbeitslosenzahl (derzeit 290.000) bis 2005 mehr als zu halbieren.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat heute das Handlungskonzept *IT in der Bildung* als eines der zentralen Elemente zur Realisierung und strategischen Fortentwicklung des Aktionsprogramms *Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts* vorgelegt. Zugleich ist das Konzept der Beitrag des BMBF zur Umsetzung des Aktionsplans der Europäischen Union im Rahmen der Initiative eEurope.
In der Erklärung Rates des Fachministerrates vom 29. Juni 2000 wird die 'ausgewogene Teilhabe von Frauen und Männern am Berufs- und Familienleben' gefordert (Abl. C 218 vom 31.7.2000). Das Anliegen des Rates ist dabei die Chancengleichheit von Männern und Frauen bei der Vereinbarung von Beruf- und Familienleben sowohl rechtlich als auch praktisch zu fördern. Das Papier zielt auf das von der Kommission derzeit diskutierte neue Aktionsprogramm für Chancengleichheit ab, das voraussichtlich von 2001 bis 2004 gültig sein wird (eigene Nachricht vom 9.6.2000).
Die Gemeinschaft hat zwar im Bereich des Sportes keine vertragliche Kompetenz, so dass der Sport auch nie als ausdrückliches Ziel einer Förderung genannt wird. Dass der Sport aber ein Weg der Begegnung der Bürgerinnen und Bürger sein und zur Identifikation mit Europa beitragen kann, wird auch von der Kommission erkannt und für wichtig erachtet.
In den Regionen Borken/Coesfeld und Bergisches Städtedreieck in Nordrhein-Westfalen wurden die Zielvereinbarungen für die Förderperiode 2000 bis 2006 (Arbeitsmarkt NRW) festgelegt. Danach erhält die Region Borken/ Coesfeld erhält in den nächsten drei Jahren Landes- und EU-Mittel in Höhe von 21 Millionen DM für neue Arbeitsmarktprojekte, die Arbeitsmarktregion Bergisches Städtedreieck erhält 36 Millionen DM.
Die Ziel 1-Förderung im Land Brandenburg wird - wie in den anderen Bundesländern - in Form eines integrierten operationellen Programms (OP) durchgeführt. Im Folgenden finden Sie eine Dokumentation des für Brandenburg vorgesehenen Operationellen Programms, das jedoch noch endgültig mit der EU-Kommission abgestimmt werden muss, bevor die Fördermittel für die Periode 2000 bis 2006 freigegeben und erste Förderanträge bewilligt werden können.
Die Europäische Kommission in Brüssel hat am 01.08.2000 das Operationelle Programm für Mecklenburg-Vorpommern genehmigt. Mecklenburg-Vorpommern ist damit das erste Bundesland, dem die Fördermittel aus Brüssel genehmigt werden. Mecklenburg-Vorpommern wird im Zeitraum von 2000 bis 2006 insgesamt rund 2,45 Milliarden Euro (4,8 Milliarden Mark) erhalten. Das sind durchschnittlich 685 Millionen Mark im Jahr.
Die nordrhein-westfälischen Kommunen sollen künftig selbst entscheiden, wohin die öffentlichen Förder-Millionen für Beschäftigungsprogramme fließen. Ein erster Schritt dahin führte am 31.07.2000 in Köln zur Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen dem Land und der Stadt, mit der die Verwendung von 51 Millionen Mark für die Region Köln beschlossen wurde.
Erstmals hat das Deutsche Jugendinstitut in München im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Studie zur politischen Orientierung junger Migrantinnen und Migranten durchgeführt. Die vergleichende Studie *In Deutschland zu Hause*, die bewusst nicht als Problemgruppenstudie konzipiert ist, beruht auf einer Befragung von 2500 ausländischen jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren und informiert über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in politischen Orientierungen, Einstellungen und Engagements bei den jungen Erwachsenen.
Die Europäische Kommission, GD Arbeit und Soziales, sucht ein Expertenteam zur Überwachung und Bewertung der experimentellen Förderungsmaßnahmen im Rahmen der Kampagne 'Maßnahmen auf lokaler Ebene zur Beschäftigungsförderung'. Schlusstermin für die Einreichung der Angebot ist der 18.09.2000.
Die Region Mittleres Ruhrgebiet erhält in den nächsten drei Jahren Landes- und EU-Mittel in Höhe von 56,3 Millionen DM für neue Arbeitsmarktprojekte. Mit den Mitteln sollen unter anderem rund 2.940 Arbeitslose qualifiziert werden, zusätzlich werden etwa 120 Projekte zur Modernisierung der heimischen Wirtschaft angeboten. Die Region Münster erhält entsprechende Mittel in Höhe von 9 Millionen DM. Hier sollen mit den Mitteln rund 370 Arbeitslose qualifiziert und etwa 72 Projekte zur Wirtschaftsmodernisierung angeboten werden.
Die Europäische Kommission einen Aufruf zur Interessenbekundung für Dienstleistungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Kultur, Politik im audiovisuellen Bereich, Sport, Bürger und Jugend veröffentlicht (Abl. C 210 vom 22.07.2000). Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Sie können sich ab sofort um die Aufnahme in ein Verzeichnis bewerben. Im Falle von Aufträgen wird die Kommission denjenigen Bewerbern, die in das Verzeichnis aufgenommen wurden, oder einigen bestimmten Bewerbern, die aufgrund der Vorauswahlkriterien für den betreffenden Auftrag ausgewählt wurden, die Aufforderung zur Angebotsabgabe zuschicken. Die Aufnahme in die Liste der potentiellen Dienstleister ist bis einschließlich 31. Januar 2003 möglich.
Das österreichische Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen sucht einen Dienstleister zur Führung einer Nationalagentur für das jüngst angenommene gemeinschaftliche Aktionsprogramm JUGEND (vgl. Abl. L 117 vom 18.5.2000). Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 24. August 2000.
Die Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur schreibt drei Studien im Hinblick auf die Dopingbekämpfung im Sport in Europa aus. Die Einsendefrist für die Angebote endet am 15. September 2000.
Im Rahmen der Umsetzung des jüngst angenommenen gemeinschaftlichen Aktionsprogramms JUGEND (vgl. Abl. L 117 vom 18.5.2000) verstärkt die Kommission derzeit ihre Unterstützung für das Netz nationaler Agenturen, das in den 30 Ländern aufgebaut wurde, die an dem Programm teilnehmen. Die Kommission sucht eine/n Berater/in für jeweils ein Los, der die im Folgenden genannten Aufgaben ausführen soll. Die Frist zur Einreichung von Angeboten endet am 4. September 2000.
Die Kommission hat den Arbeitsplan und die Aufteilung der Mittel des Programms JUGEND (2000-2006) genehmigt. Danach stehen für das Jahr 2000 Gesamtmittel in Höhe von 80 Mio. Euro zur Verfügung. Besondere Aufmerksamkeit gilt 2000 den Aktionen im Zusammenhang mit Sport und Kultur sowie der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Jugendlichen. Im ersten Jahr der Durchführung des neuen Programms JUGEND wird eine intensivere Beteiligung der beitrittswilligen Länder an dem Programmteil *Europäischer Freiwilligendienst* möglich.
Das Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit den Arbeitsmarktregionen Bonn/ Rhein-Sieg, Höxter/ Paderborn und Steinfurt die Ziele der Landes- und EU-Fördermittel für Arbeitsmarktprojekte in den nächsten drei Jahren vereinbart.
Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) - Ziel 3 - stehen dem Land Baden-Württemberg dieses Jahr rund 64 Millionen DM für arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen zur Verfügung. Die ESF-Mittel sollen zur Vorbeugung gegen Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit sowie deren Bekämpfung verwendet werden.
Die Ziel-2-Förderung des ESF in Niedersachsen wird auch in den Jahren 2000 bis 2006 eine explizit arbeitsmarktpolitische Ausrichtung beibehalten. Die ESF-Förderung wird daher auf regionale oder lokale Projekte konzentriert, die der spezifischen Situation des jeweiligen Fördergebietes entsprechen und mit den Interventionen der anderen Strukturfonds koordiniert sind.
Unter dem Titel *Strukturwandel und seine Folgen für den sozialen Sektor* veranstaltete die BBJ Servis gGmbH gemeinsam mit dem 'Landauer Kreis' am 3./4. November 1999 in Brüssel eine Tagung, die sich mit sozialen Dienstleistungen und den Chancen des Dritten Sektors vor dem Hintergrund der europäischen Wettbewerbsordnung beschäftigte.
Die Blindenanstalt Nürnberg e. V. schreibt die Beförderung von blinden und sehbehinderten Schülern auf dem Weg zum und vom Unterricht mit Kraftfahrzeugen aus. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 25.08.2000 (15.00).
Die Europäische Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz, schreibt Beratungsaufgaben in den Bereichen Krebsvorsorge, Drogenmissbrauch, Arzneimittel und Netzwerke im Gesundheitsbereich aus. Die Frist für den Eingang der Angebote endet am 22.08.2000 (16.00).
Die Regens-Wagner-Stiftung Dillingen a. d. Donau schreibt die Beförderung von Kindern und Jugendlichen verschiedener Sonderschulen im Landkreis Dillingen aus. Teilweise sind Begleitperson zur Betreuung erforderlich. Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 14.07.2000.
Die ESF-Förderung in Niedersachsen wird auch in den Jahren 2000-2006 eine explizit arbeitsmarktpolitische Ausrichtung beibehalten. Die Orientierung der Maßnahmen an den Erfordernissen der regionalen Arbeitsmärkte gehört ebenso wie die teilnehmer- oder zielgruppenbezogene Konzeptionierung der Projekte dazu.
Das Bundeskabinett hat grünes Licht für das *Sonderprogramm zur Erprobung von Modellansätzen zur Förderung der Beschäftigung von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen* gegeben. Das Sonderprogramm hat zum Ziel, die Eingliederung gering qualifizierter Arbeitnehmer, Langzeitarbeitsloser sowie gering verdienender Arbeitnehmer, insbesondere mit Kindern, in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern, Anreize für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu setzen sowie die Attraktivität von Teilzeitarbeit zu steigern.
Die Europäische Kommission hat dem Rat einen Vorschlag zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf vorgelegt (KOM(1999) 565 endg. v. 25,11,1999). Dieser wurde nun vom Rat der Europäischen Union angenommen (Abl. C 177 E v. 27.06.2000, S. 42-46).
Am 01.07.2000 startet der Vorsitz Frankreichs im Rat der Europäischen Union, den die Franzosen dann in Nachfolge Portugals bis zum 31.12.2000 innehaben werden. Bereits jetzt präsentiert sich die Regierung Frankreichs mit ihren Zielen, Vorhaben und Politikschwerpunkten unter http://www.presidence-europe.fr im Internet und heißt damit alle Interessierten auf der Internet-Site des französischen EU-Vorsitzes willkommen.
Die im Juni letzten Jahres verabschiedeten neuen ESF-Regularien sehen in Artikel 4.2 vor, dass ein Teil der Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Form von Kleinzuschüssen an Nichtregierungsorganisationen und lokale Partnerschaften vergeben werden soll. In der bundesdeutschen Umsetzung des ESF sind 1 % bis 1,5 % der Mittel für diese Aktionsform vorgesehen.
Nordrhein-Westfalen geht künftig neue Wege in der Arbeitsmarktpolitik. Nach dem NRW bereits vor zehn Jahren bundesweit als erstes Land die Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik vorangetrieben hat, erhalten künftig die Regionen noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch mehr Verantwortung bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Insgesamt stehen den 30 Regionen im Land in den kommenden drei Jahren rund eine Milliarde DM zur Verfügung.
Caritas-Schulen gGmbH in Würzburg schreibt die Beförderung von ca. 106 Schülern aus dem Landkreis Bad Kissingen nach Riedenberg in die St. Martin-Schule aus. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 31.07.2000 (24.00).
Der Rat der Europäischen Union hat verschiedene Maßnahmen beschlossen, um die Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet wirksamer zu gestalten (Abl. L 138 vom 9.6.2000). Die Mitgliedstaaten werden in dem Beschluss unter anderem aufgefordert, den Informationsaustausch untereinander zu verbessern, erforderlichenfalls Sondereinheiten bei den Strafverfolgungsbehörden einzurichten, um rascher reagieren zu können, und den Dialog mit der Industrie zu führen. Die in dem Beschluss enthaltenen Maßnahmen sollen von den Mitgliedstaaten bis spätestens 31. Dezember 2000 umgesetzt werden. Ungeachtet dieses Beschlusses fördert die Europäische Kommission im Rahmen des Aktionsplans zur Förderung der sicheren Nutzung des Internets Projekte, die zur Sensibilisierung von Kindern, Eltern und Lehrern beim Umgang mit dem Internet beitragen.
Die Bildungsminister der EU, die am 8. Juni 2000 in Luxemburg zu einer Ratstagung zusammengekommen waren, haben sich mit der neuen Rolle der Bildung im europäischen Leben befasst, wie sie auf dem Gipfel von Lissabon im März definiert worden war und bei der die Beschäftigungspolitik und die Politik für den sozialen Zusammenhalt miteinander verbunden werden. Die Minister bekräftigten ihre volle Unterstützung für die von EU-Kommissarin Vivianne Reding vorgestellte Aktion eLearning und verabschiedeten den Beschluss über das europäische Jahr der Sprachen 2001, an dem sich die EU aktiv beteiligen will. Sie nahmen den Abschlussbericht über die Qualität der Schulbildung zur Kenntnis, der es erstmals gestattet, die Leistungen der Bildungssysteme der Mitgliedstaaten zu verbessern.
Das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt die Bereitstellung, Einrichtung und den Betrieb eines mobilen Internet-Cafés für Mädchen und Frauen im ländlichen Raum und in Kleinstädten zur Ermöglichung eines niedrigschwelligen Zugangs zum Internet aus. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 24. Juli 2000 (12.00).
Die Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH und das Amt für Schulangelegenheiten des Märkischen Kreises suchen einen Dienstleistungserbringer, die die Beförderung der Schüler der Behindertenschulen in der Trägerschaft des Märkischen Kreises (Schule für Erziehungshilfe mit Dependancen in Lüdenscheid, Gevelndorf und Hemer, Westig; Schule für Geistigbehinderte in Iserlohn, Sümmern) übernimmt. Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 22. Juni 2000.
Der vorliegende Aufruf zur Interessenbekundung soll es den Dienststellen der Kommission ermöglichen, nach Prüfung der eingegangenen Vorschläge ein Verzeichnis potentieller Auftragnehmer zu erstellen, denen im Rahmen von Verträgen verschiedene Aufgaben in den Bereichen Beschäftigung, Europäischer Sozialfonds, Arbeitsbedingungen, Chancengleichheit, Integration übertragen werden. Die vorliegende Interessenbekundung bleibt 3 Jahre (bis zum 01. Juni 2003) offen.
Der Rat der Arbeits- und Sozialminister der EU hat sich auf Vorschlag der Kommission (Abl. C 116 E vom 26.4.2000) auf eine Richtlinie geeinigt, die jede Rassendiskriminierung in den Bereichen Beschäftigung, Bildung und soziale Sicherheit, im Gesundheitswesen sowie beim Zugang zu Waren und Dienstleistungen verbietet und sicher stellt, dass Diskriminierungsopfern in allen Mitgliedstaaten Rechtsschutzmöglichkeiten eröffnet werden. Ferner wird jeder Mitgliedstaat verpflichtet, eine unabhängige Stelle zur Förderung der Gleichbehandlung einzurichten, die Diskriminierungsopfern bei der Verfolgung ihrer Beschwerden zur Seite steht. Bereits im vergangen Jahr (vgl. Nachricht vom 29.11.1999) hat die Europäische Kommission dem Rat einen Vorschlag zur Einrichtung eines mehrjährigen Aktionsprogramms zur Bekämpfung von Diskriminierungen vorgelegt. Die Annahme dieses Vorschlags ist noch nicht erfolgt, jedoch ist davon auszugehen, dass das neue Aktionsprogramm bis Ende des Jahres unter Dach und Fach sein wird. Gegenwärtig fördert die Kommission Pilotprojekte zur Vorbereitung des geplanten Aktionsprogramms. Die nächste Antragsfrist endet am 1. August 2000.
Im Schuljahr Jahr 1995/1996 haben in der EU-15 13,4 Millionen Menschen an Berufsbildungsprogrammen teilgenommen. Etwa die Hälfte davon war 15 bis 19 Jahre alt, und drei Viertel waren jünger als 25 Jahre. Im EU-Durchschnitt beteiligten sich 86% an Programmen, die der Sekundarstufe II entsprachen.
Die Stiftung Pfennigparade schreibt die Schülerbeförderung mit Behindertentransportwagen (BTW) von schwer körperbehinderten Kindern und Jugendlichen auf dem Weg zum und vom Unterricht. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 21. Juli 2000 (10.00).
Das Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow von Berlin, Abt. Gesundheit und Schule, schreibt die Erstellung, Lieferung und Ausgabe von ca. 3.970 Essenportionen für 28 Schulen im Bezirk Treptow von Berlin aus. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 11.09.2000.
In der Karl-König-Schule, einer privaten, staatlich genehmigten Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung in Nürnberg, müssen für die Schuljahre 2000/2001 bis 2003/2004 etwa 65-70 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von ihren Wohnorten im Großraum Nürnberg, Nürnberg-Land, Fürth, Fürth-Land, Wendelstein und Erlangen morgens in die Schule und nachmittags wieder in ihre Wohnorte (Wohnungen) befördert werden (Gesamtkilometer derzeit ca. 1 300 täglich). Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 18. Juli 2000.
Im Amtsblatt S 47 vom 08.03.2000 hat die Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur die Verpflichtung unabhängiger Experten, die die Kommission bei der grenzüberschreitenden Bewertung der Vorschläge unterstützen sollen, die im Rahmen des Aufrufs zur Abgabe von Vorschlägen (2000/C 23/08 veröffentlicht am 27.1.2000 (ABl. C 23/07) des Programms Leonardo da Vinci eingereicht wurden, angekündigt. Diese Vorinformation wurde nun annulliert.
Die Landeshauptstadt Magdeburg schreibt die Versorgung von ca. 80 Kindertageseinrichtungen der Stadt Magdeburg mit kind-, termin- und qualitätsgerechten warmen Mittagsmahlzeiten mit Nachtisch (3.300 Portionen) aus. Schlusstermin für den Angebotseingang ist der 24.08.2000.
Die Europäische Kommission, GD Justiz und Inneres schreibt die Dienste der Technischen Hilfe und der Unterstützung zur Umsetzung des Daphne-Programms, mit dem öffentliche und Nichtregierungsorganisationen (NRO) bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen unterstützt werden, aus. Einsendefrist für die Angebote ist der 5. Juli 2000.
Auf Vorschlag des für die Regionalpolitik zuständigen Kommissars Michel Barnier hat die Kommission das Gemeinschaftliche Förderkonzept (GFK) für Deutschlands Ziel 1 Gebiete heute angenommen. Damit ist die Grundsatzentscheidung über die Verwendung von 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2006 gefallen. Ziel 1 Gebiete sind Regionen mit besonderem wirtschaftlichem Entwicklungsrückstand, in Deutschland die Neuen Bundesländer und Ostberlin. Auf Vorschlag des für die Regionalpolitik zuständigen Kommissars Michel Barnier hat die Kommission das Gemeinschaftliche Förderkonzept (GFK) für Deutschlands Ziel 1 Gebiete heute angenommen. Damit ist die Grundsatzentscheidung über die Verwendung von 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2006 gefallen. Ziel 1 Gebiete sind Regionen mit besonderem wirtschaftlichem Entwicklungsrückstand, in Deutschland die Neuen Bundesländer und Ostberlin. Die Verabschiedung des endgültigen Gemeinschaftlichen Förderkonzepts durch die Kommission ist für Juni geplant, nachdem die zuständigen Ausschüsse der Mitgliedsstaaten dazu Stellung genommen haben.
Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften plant eine Ausschreibung von Dienstleistungen zu Schulungszwecken im Rahmen des Unterrichtswesens und der Berufsausbildung. Das erste Aufgabenfeld besteht in der Schulung der "Organisation und persönlichen Effizienz" und wird voraussichtlich mit 70 000 Euro pro Jahr gefördert. Das zweite Aufgabenfeld besteht in der Erstellung einer Schulungs-CD-ROM, das voraussichtlich im ersten Jahr mit 150 000 Euro und im zweiten Jahr mit 30 000 Euro gefördert. Die maximale Laufzeit der zwei Rahmenverträge bezüglich der Dienstleistungen für die Schulungsmaßnahmen wird 5 Jahre betragen. Der voraussichtliche Zeitpunkt der Einleitung der Vergabeverfahren ist das 2. Quartal 2000.
Die Europäische Kommission hat den Beschluss des Rates und des Europäischen Parlaments zur Einführung des gemeinschaftlichen Aktionsprogramms JUGEND veröffentlicht (Abl. L 117 vom 18.5.2000). Damit liegt der verbindliche Text des Aktionsprogramms JUGEND vor, der die Grundlage für die Umsetzung des Programms in der Laufzeit 2000-2006 bilden wird. JUGEND ist mit insgesamt 520 Mio. Euro ausgestattet.
Seit Anfang des Jahres tagt unter dem Vorsitz von Altbundespräsident Roman Herzog der Konvent zur Ausarbeitung eines Grundrechtekatalogs der EU. Zwar besteht seit 50 Jahren die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte (EMRK), die auf 850 Mio. Europäer anwendbar ist, jedoch ist diese veraltet und reicht nicht aus, um die Unionsbürger ausreichend abzusichern. Die neue Charta der Menschenrechte soll den Menschenrechtsschutz modernisieren und als Grundlage für Beschwerden der EU-Bürger dienen.
Das Landratsamt Aue-Schwarzenberg schreibt die Beförderung von Schülern ab Wohnort zur Schule (teilweise behinderte Schüler, auch Rollstühle) für das Schuljahr 2000/01 aus. Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 18.06.2000.
*EUROGATE - ... deine Zukunft ist Europa*, die im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft 1999 ins Leben gerufene Praktikumsbörse, wird auch im Jahr 2000 fortgesetzt. Unterstützt vom Europäischen Sozialfonds wird die Bundesregierung zusammen mit der Arbeitsverwaltung über Praktikum, Ausbildung, Studium und Arbeit in Europa informieren.
Die Europäische Kommission hat Ende April 2000 die Leitlinien und die vorläufige Mittelaufteilung auf die einzelnen Mitgliedstaaten im Rahmen der neuen Gemeinschaftsinitiative URBAN II gebilligt. URBAN fördert die wirtschaftliche und soziale Wiederbelebung krisenbetroffener Städte und Stadtviertel. URBAN richtet sich ausdrücklich auch an Nichtregierungsorganisationen. Im Zeitraum 2000-2006 stehen insgesamt 700 Mio. Euro zur Verfügung.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung beabsichtigt, im Anschluss an die verfügbaren Zahlen zu den betrieblichen Ausbildungskosten aus dem Jahr 1997 einen Auftrag zu einer Untersuchung zum Nutzen und den Nettokosten der Berufsausbildung für Betriebe zu vergeben. Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 25. Mai 2000.
Der Leitfaden *ACCESS: Wie kann die Integration von behinderten Menschen in die internationalen Jugendveranstaltungen gefördert werden?* von und für behinderte Jugendliche ist das erste praktische Instrument für die Organisatoren von Jugendveranstaltungen, das ihnen ermöglichen soll, behinderten Menschen einen gleichberechtigten und uneingeschränkten Zugang zu europäischen Jugendveranstaltungen zu garantieren.
Die Europäische Kommission hat die Leitlinien für die Gemeinschaftsinitiative EQUAL im Amtsblatt veröffentlicht. Damit liegt nun die verbindliche Fassung der EQUAL-Leitlinien vor (Abl. C 127 vom 5.5.2000). Die EU-Mitgliedstaaten haben vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an vier Monate Zeit, um auf der Grundlage der Leitlinien operationelle Programme zu erarbeiten und diese bei der Kommission zur Genehmigung einzureichen.
Das Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt die Konzeption, Betreuung und Durchführung öffentlichkeitswirksamer Aktivitäten zur Initiative *pro Ausbildung NRW* aus. Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 22. Mai 2000.