Wenn mit "Vitamin B" "Protektion" gemeint ist, ist diese für eine Förderung der Europäischen Union selten erfolgreich. Die bürokratischen Wege der etablierten Förderprogramme sind so gestaltet, dass es kaum möglich ist, diese von außen durch bloße Interventionen zu beeinflussen.
Wird unter "Vitamin B" hingegen "Bekannheit" verstanden, dann kann dies allerdings hilfreich sein. Denn wenn die Arbeit eines Trägers bei der zuständigen Stelle bekannt und anerkannt ist, kann die Kommission besser einschätzen, wie ein Projektvorschlag voraussichtlich umgesetzt wird.
Träger, die Kontakt zur Kommission halten, ihre Arbeit transparent machen und überzeugen können, sind daher vielfach im Vorteil.
Sogenannte "Letters of Support", Empfehlungsschreiben oder Kooperationszusagen, können hier unterstützend wirken. Das gleiche gilt für die zuständigen nationalen Stellen. Hier kann dann ggf. das heimische "Vitamin-B-Prinzip" gelten.