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Stimmt es, dass bei der Beantragung von EU-Fördermitteln Aufwand und Ertrag vielfach in einem ungünstigen Verhältnis stehen?

Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag erscheint natürlich immer dann ungünstig, wenn man keinen Erfolg hat. Ob sich die Mühe für einen bestimmen Förderbetrag lohnt, hängt natürlich auch vom Umfang und Kontext des Projektes ab.

Auch ein kleiner Förderbetrag kann sich auszahlen, wenn die EU-Förderung den Weg für andere Mittel oder Kooperationen ebnet. Viele Träger sind es gewohnt, über einen einfachen und vor allem ihnen bekannten Antragsweg Fördermittel zu erhalten. Diese empfinden es als besonders mühselig, sich in neue Verfahren und Begründungszusammenhänge einzuarbeiten.

In der Tat kann die Beantragung bei der Europäischen Union vergleichsweise gründlich und umfangreich, manchmal auch realitätsfern oder bürokratisch sein. Aber Träger, die sich einmal in die Antragsgepflogenheiten der EU (auch ohne sofortigen Erfolg) eingearbeitet haben, können erfahrungsgemäß in der Folge oft mehrmalig an EU-Förderungen partizipieren. Für diese Fälle hat sich die Mühe gelohnt.