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Stimmt es, dass bei der Antragstellung viel Zeit verwendet werden muss, um an die richtigen Informationen zu kommen?

 

Das Informationsnetz zu den Förderprogrammen der Europäischen Union ist gewachsen und so gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, Informationen zu erhalten, die umfassend und aktuell sind.

Erst- und Grundinformationen zu den großen Förderprogrammen sind bei allen Informationsstellen erhältlich. Ob und wie man danach an weiterführendes Material gelangt, ist abhängig von der Art des Förderprogramms.

Grundsätzlich bekommt man Informationen bei den zuständigen Generaldirektionen der Europäischen Kommission. Dies kann oft langwierig sein. Wenn es zuständige nationale Agenturen und Ansprechpartner gibt, sollte man sich vorrangig dort informieren, da diese oft zusätzliche Kompetenzspielräume haben, die man in den Materialien nachlesen kann.

Lohnenswert ist die Suche per Internet. Alle Generaldirektionen der Europäischen Kommission, aber auch verschiedene nationale Agenturen, haben eine eigene Homepage, über die Informationen und Dokumente heruntergeladen werden können (siehe Interessante Links).

Das EU-Förderinformationssystem (EUFIS) der Bank für Sozialwirtschaft bietet Förderinformationen für den Dritten Sektor gebündelt an. Die Informationen können über die "Suche"-Funktion benutzerfreundlich abgefragt werden.

Für die Suche nach umfassenden und gesicherten Informationen sollte man aber nach wie vor genügend Zeit einplanen und bei möglichst vielen Stellen nachfragen! (Siehe auch Glossar: Büros zur technischen Unterstützung, Informationsbüros von Bund und Länder, Informationsmöglichkeiten.)